FE-03.0645/2023/HRB "Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung in der Straßenausstattung - Zur Wiederverwendung von Systembestandteilen in Fahrzeug-Rückhaltesystemen"
Auftraggeber: Bundesanstalt für Straßenwesen · Bergisch Gladbach
Bundesanstalt für Straßenwesen hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bergisch Gladbach am 05.09.2024 vergeben, Zuschlag an Helmut-Schmidt-Universität/ Universität der Bundeswehr Hamburg. Eingegangen: 1 Angebot.
Helmut-Schmidt-Universität/ Universität der Bundeswehr Hamburg Hamburg
- Summe
- nicht veröffentlicht
- Angebote
- 1 Nur 1 Angebot
- Zuschlag
- 05.09.2024
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 10.12.2024.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: FE-03.0645/2023/HRB "Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung in der Straßenausstattung - Zur Wiederverwendung von Systembestandteilen in Fahrzeug-Rückhaltesystemen"
- Wo
- Bergisch Gladbach, Rheinisch-Bergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 10.12.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungBisher ist es gängige Praxis, dass beim Neubau eines Fahrzeug-Rückhaltesystems aus Stahl fast ausschließlich neu gefertigte und korrosionsgeschützte Systembestandteile verwendet werden. In den entsprechenden Vorgaben und Regelwerken wird den Anforderungen an die Werkstoffe für Schutzeinrichtungen, Anpralldämpfer, Anfangs-, End- und Übergangskonstruktionen aus Stahl beispielsweise vorgegeben, dass grundsätzlich nur ungebrauchte Bauteile, die nicht älter als 3 Jahre sind eingebaut werden dürfen sowie eine gemessene Mindestzinkschichtdicke zum Einbauzeitpunkt einzuhalten ist. Für die Wiederverwendung von Systembestandteilen werden zudem sehr enge Grenzen gesetzt. Diese Regelungen sind den Bemühungen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit geschuldet und auf Basis der bisherigen Erkenntnisse geschaffen worden. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen zur Erreichung der Klimaziele …
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Bisher ist es gängige Praxis, dass beim Neubau eines Fahrzeug-Rückhaltesystems aus Stahl fast ausschließlich neu gefertigte und korrosionsgeschützte Systembestandteile verwendet werden. In den entsprechenden Vorgaben und Regelwerken wird den Anforderungen an die Werkstoffe für Schutzeinrichtungen, Anpralldämpfer, Anfangs-, End- und Übergangskonstruktionen aus Stahl beispielsweise vorgegeben, dass grundsätzlich nur ungebrauchte Bauteile, die nicht älter als 3 Jahre sind eingebaut werden dürfen sowie eine gemessene Mindestzinkschichtdicke zum Einbauzeitpunkt einzuhalten ist. Für die Wiederverwendung von Systembestandteilen werden zudem sehr enge Grenzen gesetzt. Diese Regelungen sind den Bemühungen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit geschuldet und auf Basis der bisherigen Erkenntnisse geschaffen worden. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen zur Erreichung der Klimaziele sowie zur Verbesserung der Nachhaltigkeit von Gegenständen der Straßenausstattung gilt es den bisherigen, konservativen Ansatz näher zu beleuchten und ggf. anzupassen. Nicht zuletzt die stetige Verknappung von Rohstoffen und die steigenden Energiekosten fordern den stärkeren Einbezug von Nachhaltigkeitsaspekten in die bisherigen Betrachtungsweisen. Ziel/Nutzen Das Hauptziel des Forschungsprojekts ist die Bestimmung der Möglichkeiten und notwendigen materialspezifischen Randbedingungen für eine Wiederverwendung von nicht angefahrenen Systembestandteilen in Schutzeinrichtungen aus Stahl. Durch Vergleichsuntersuchungen an bestehenden und neuen Fahrzeug-Rückhaltesystemen soll der Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und Dauerhaftigkeit einschätzbar gemacht werden. Weiteres Ziel des Forschungsprojekts ist die Bestimmung der Möglichkeiten und notwendigen Randbedingungen für eine Wiederverwendung von Systembestandteilen in Fahrzeug-Rückhaltesystemen aus Stahl, unter Gewährleistung der Verkehrssicherheit. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen mögliche Einsparpotentiale im Rahmen einer vergleichenden Ökobilanz untersucht werden können. Die durchzuführenden Untersuchungen sollen die Basis hierfür liefern.
Erfüllungsort
- Ort
- 51427 Bergisch Gladbach
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA2B
Verlauf
- 05.04.2024 Ausschreibung veröffentlicht
- 10.12.2024 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Helmut-Schmidt-Universität/ Universität der Bundeswehr Hamburg erhalten.
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