ExWoSt - Zukünftige Entwicklung der Wohnflächennachfrage und Wirkungen auf die Wohnstandortentscheidungen
Auftraggeber: Bundesinsitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) · Bonn
Bundesinsitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt… hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bonn vergeben (Bekanntmachung vom 24.09.2024). Wer den Zuschlag bekommen hat, steht nicht in der Bekanntmachung. Eingegangen: 5 Angebote.
Gewinner nicht veröffentlicht
- Summe
- nicht veröffentlicht
- Angebote
- 5
- Zuschlag
- 24.09.2024
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 24.09.2024.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: ExWoSt - Zukünftige Entwicklung der Wohnflächennachfrage und Wirkungen auf die Wohnstandortentscheidungen
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit
- 01.08.2024 bis 30.09.2026
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 24.09.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDer Wohnflächenverbrauch wird vielfältig diskutiert – auch im Sinne der Wohnflächensuffizienz – und hat eine entscheidende Bedeutung für die Entwicklung des Wohnungsmarktes. Nachdem in den letzten Jahrzehnten der Wohnflächenbedarf kontinuierlich gestiegen ist, stagnierte diese Entwicklung aktuell zumindest in etlichen Regionen. Dies ist mit Blick auf die Inanspruchnahme von Ressourcen und die ökologischen Anpassungserfordernisse zunächst eine positive Entwicklung. Doch selbst bei stagnierenden Pro-Kopf-Wohnflächen wird der Bedarf an Wohnraum zukünftig steigen. Denn aufgrund der demographischen Entwicklung ist weiterhin mit einer Zunahme an kleinen Haushalten zu rechnen. Damit werden die Anzahl der Haushalte und die erforderlichen Wohneinheiten ansteigen. Dies wird zusätzlich durch eine Vielfalt an Formen der Lebensführung – als Alternative zum konventionellen Familienmodell – …
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Der Wohnflächenverbrauch wird vielfältig diskutiert – auch im Sinne der Wohnflächensuffizienz – und hat eine entscheidende Bedeutung für die Entwicklung des Wohnungsmarktes. Nachdem in den letzten Jahrzehnten der Wohnflächenbedarf kontinuierlich gestiegen ist, stagnierte diese Entwicklung aktuell zumindest in etlichen Regionen. Dies ist mit Blick auf die Inanspruchnahme von Ressourcen und die ökologischen Anpassungserfordernisse zunächst eine positive Entwicklung. Doch selbst bei stagnierenden Pro-Kopf-Wohnflächen wird der Bedarf an Wohnraum zukünftig steigen. Denn aufgrund der demographischen Entwicklung ist weiterhin mit einer Zunahme an kleinen Haushalten zu rechnen. Damit werden die Anzahl der Haushalte und die erforderlichen Wohneinheiten ansteigen. Dies wird zusätzlich durch eine Vielfalt an Formen der Lebensführung – als Alternative zum konventionellen Familienmodell – beeinflusst, was tendenziell auch zu einer steigenden Wohnungsnachfrage führt. Zudem ist zu erwarten, dass durch die geburtenstarken Haushalte sich der Remanzeffekt, vor allem das Verbleiben der Älteren in ihrer Familienwohnung, weiter auf die Wohnflächenbedarfe auswirken wird. Gerade beim Remanzeffekt beschränkt sich die Debatte oftmals ausschließlich auf Seniorenhaushalte. Dabei ist die jeweilige Lebenssituation entscheidend und der Remanenzeffekt beschreibt den Umstand, dass sich Haushalte verkleinern ohne dabei ihre Wohnfläche zu reduzieren. Somit sind neben den Seniorenhaushalten auch jüngere Haushalte zu betrachten, was vor allem die geburtenstärksten Jahrgänge (Mitte der fünfziger Jahre bis Geburtsjahr 1969) betrifft. Auf Grundlage dieser Entwicklungen lässt sich vermuten, dass die geburtenstärksten Jahrgänge besonders die aktuelle Wohnflächennachfrage beeinflussen. Deshalb ist die Entwicklung dieser Haushalte – insbesondere ihrer sozioökonomischen Ausgangslage und tendenziell hohen durchschnittlichen Lebenserwartung – in verschiedenen Szenarien besonders in den Blick zu nehmen. Dies erfolgt in diesem Arbeitspaket für die Bundesrepublik und regionale Muster. Eine vertiefte Betrachtung erfolgt zudem in den Fallstudienregionen. Bereits seit Jahren werden von verschiedener Seite aus Modellvorhaben umgesetzt, die darauf abzielen, die Umzugsbereitschaft zu erhöhen. Die Erfahrung von Kommunen, Wohnungsunternehmen und weiteren Akteuren zeigt, dass die Mobilisierung und Umzugsbereitschaft von Haushalten sowohl im Eigentum als auch als Mietende schwer umzusetzen ist. Hierbei werden die Regionen in Deutschland unterschiedlich betroffen sein. Im Forschungsprojekt sind daher zum einen die Entwicklung im gesamten Bundesgebiet und zum anderen regionale Unterschiede herauszuarbeiten. Ziele der Studie sind somit: Aufbereitung der Einflussfaktoren, Entwicklungen und Trends anhand quantitativer Daten und qualitativer Aussagen (z.B. Expertengespräche) / Bisherige Entwicklung / Trendbetrachtung: Überblick über die Entwicklung der Wohnflächennachfrage mit besonderem Blick auf regionale Muster differenziert nach sozioökonomischen Merkmalen der Haushalte auf dem Wohnungsmarkt / Zukünftige Entwicklungen und Trends mit Schwerpunkt auf Suburbanisierungstendenzen, Einflussfaktoren auf die Bautätigkeit, regionale Unterschiede sowie der Veränderungen in der Wohnflächennachfrage - Remanenzeffekt: Abschätzung der zukünftigen Entwicklung sowie Beschreibung der Treiber des Remanenzeffektes / sozio-ökonomische Szenarien - starker Praxisbezug durch die Aufbereitung von drei Fallstudienregionen - Ergebnisse zu Handlungsmöglichkeiten des Bundes sowie der Länder und Kommunen, ggf. in Kooperation mit weiteren Akteuren
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Bonn
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA22
Verlauf
- 25.05.2024 Ausschreibung veröffentlicht
- 24.09.2024 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Der Auftraggeber hat den Gewinner nicht veröffentlicht.
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