ExWoSt - Vitales und leistungsfähiges Stadtgrün für die klimaresiliente Innenentwicklung - mit Boden, Wasser und Freiraum klimaoptimiert umgehen
Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung · Bonn
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat einen Auftrag für Forschung und Studien in Bonn ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 19.09.2022. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: ExWoSt - Vitales und leistungsfähiges Stadtgrün für die klimaresiliente Innenentwicklung - mit Boden, Wasser und Freiraum klimaoptimiert umgehen
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Bis wann
- Angebotsfrist 19.09.2022, 10:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit
- 01.10.2022 bis 31.10.2024
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 22.08.2022, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungStädte wachsen weiterhin, nicht nur im Innenbereich, sondern mittlerweile erneut und verstärkt am Stadtrand und im Umland. Nach wie vor gilt jedoch der Grundsatz der Innen- vor Außenentwicklung, auch unter den Bedingungen des Klimawandels. So nehmen die Freiräume im Innenbereich durch Bebauung weiter ab, und die verbleibenden Freiräume stehen unter stärkerem Nutzungsdruck. Dabei sind nach Erkenntnissen der bundes-weiten Baulandumfrage 2020/2021 trotz verstärktem Wohnungsbau auch im Innenbereich weiterhin zahlreiche Freiflächen vorhanden. Für eine klimaresiliente Innenentwicklung, die vor Hitze, Trockenheit und Starkregen schützen soll, müssen diese Freiräume gleichzeitig mehr Leistungen für Wasserrückhalt, vitales und leistungs-fähiges Stadtgrün und letztlich für die urbane Lebensqualität erbringen. Daher bedarf es für diese Freiflächen und den zugrundeliegenden Stadtböden und deren …
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Städte wachsen weiterhin, nicht nur im Innenbereich, sondern mittlerweile erneut und verstärkt am Stadtrand und im Umland. Nach wie vor gilt jedoch der Grundsatz der Innen- vor Außenentwicklung, auch unter den Bedingungen des Klimawandels. So nehmen die Freiräume im Innenbereich durch Bebauung weiter ab, und die verbleibenden Freiräume stehen unter stärkerem Nutzungsdruck. Dabei sind nach Erkenntnissen der bundes-weiten Baulandumfrage 2020/2021 trotz verstärktem Wohnungsbau auch im Innenbereich weiterhin zahlreiche Freiflächen vorhanden. Für eine klimaresiliente Innenentwicklung, die vor Hitze, Trockenheit und Starkregen schützen soll, müssen diese Freiräume gleichzeitig mehr Leistungen für Wasserrückhalt, vitales und leistungs-fähiges Stadtgrün und letztlich für die urbane Lebensqualität erbringen. Daher bedarf es für diese Freiflächen und den zugrundeliegenden Stadtböden und deren Bodenwasserhaushalt klimaoptimierter Konzepte und Lösungen. Zudem fordert die Neue Leipzig Charta der Stadtentwicklung (Nov 2020) „Gut gestaltete und unterhal-tene sowie vernetzte grüne und blaue Infrastrukturen“ als „Grundlage für ein gesundes Lebensumfeld“, wozu - wo möglich - naturbasierte Lösungen zählen. Insbesondere die verdichteten Stadtquartiere sind zunehmend mit den Folgen von Klimaextremen, großer Hitze, anhaltenden Trockenperioden und Starkregen konfrontiert. Meist sind es die Folgen von Katastrophenereignissen, die einem Umdenken nach neuen Konzepten und verbindlichen Regeln für einen resilienten Stadtumbau Nachdruck verleihen. Dabei werden oftmals graue Lösungen des Regenwasserrückhalts propagiert (Bau von Zisternen, größere Rückhaltebecken, mehr Zwischenspeicher, Einbau von Rückstauelementen), obwohl diese dem natürlichen Wasserhaushalt weiter Wasser entziehen, welches dringend für die Grundwas-serneubildung, die Wasserversorgung des Stadtgrüns und die Verdunstung benötigt wird. Auch stellt sich die Frage, ob das insbesondere in einigen Regionen stark fluktuierend anfallende Regenwasser die Grundlast der Wasserversorgung für ein vitales Stadtgrün und deren Ökosystemleistungen bilden kann und sollte oder ob nicht vielmehr andere Wasserquellen (z.B. Grau- und Klarwasser) eine stärkere Rolle einnehmen sollten. Ein klimaoptimierter Umgang mit Stadtböden und Wasser sind wesentliche Bestandteile einer klimaresilienten Stadtentwicklung und Voraussetzung für eine leistungsfähige grüne Infrastruktur mit vitalem Stadtgrün. Ein wichtiges Ziel des Forschungsprojektes ist es, Erkenntnisse zur Bedeutung von Stadtböden und deren Funktionen sowie eines veränderten Umgangs mit Wasser als Voraussetzung für vitales Stadtgrün und deren Ökosystemleistungen zu gewinnen. Von besonderem Interesse ist daher, wie die Wasserspeicherfähigkeit von Stadtböden als wesentliches Element einer wassersensiblen Stadtentwicklung sowie die biologische Boden-vielfalt erhöht werden können. Zweck ist es, ein dauerhaft vitales Stadtgrün und deren Ökosystemleistungen für Mensch und Umwelt zu sichern. Dabei geht es sowohl um naturbasierte, technische und planerische sowie verhaltensbezogene Konzepte eines klimaoptimierten Umgangs mit Boden und Wasser als auch um dessen Umsetzung. Im Fokus stehen naturbasierte und, wo dies nicht möglich ist, technische Lösungen unter den jeweiligen räumlichen Rahmenbedingungen und damit auch das Flächen- und Freiraummanagement zur Umsetzung der Erkenntnisse. Somit steht a) die Analyse der Ressourcen funktionsfähiger, lebendiger Böden und ausreichender Wasserverfügbarkeit für vitales und leistungsfähiges Stadtgrün im Fokus und b) deren räumliche Erfordernisse und planerische Sicherung, also mehr Klimaresilienz durch eine grün-blaue Infrastruktur mit klimaresilientem Flächen- und Freiraummanagement zu schaffen. Somit richtet sich die Ausschreibung auch an Arbeits- und Bietergemeinschaften mit unterschiedlichen fachlichen Kompetenzfeldern.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Bonn
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA22
Verlauf
- 22.08.2022 Ausschreibung veröffentlicht
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