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Zuschlag erteilt Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 19.05.2023

ExWoSt - Innovative Wohnformen - best practices, Projektionen und Realisierungsbedingungen

Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung · Bonn

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bonn am 24.08.2023 vergeben, Zuschlag an InWIS Forschung & Beratung GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 205.960 €.

Zuschlag an

InWIS Forschung & Beratung GmbH Bochum

Summe
205.960 €
Angebote
nicht veröffentlicht
Zuschlag
24.08.2023

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 18.09.2023.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Forschung und Studien: ExWoSt - Innovative Wohnformen - best practices, Projektionen und Realisierungsbedingungen
Wo
Bonn, Nordrhein-Westfalen
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Laufzeit
01.08.2023 bis 31.03.2025

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 18.09.2023, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Der Druck auf den Wohnungsmarkt lässt offenkundig nicht nach. Zugleich ist der Wunsch nach einem Einfamilienhaus in der Generation der Familiengründenden verbreiteter denn je. Diesem Wunsch stehen unter geltenden Bedingungen zumindest in den nächsten Jahren nicht immer ausreichende oder von der Lage her passende Angebote gegenüber. Neubauprojekte konkurrieren mit dem gebotenen Freiflächenschutz. Wohnungen im bestehenden Geschosswohnungsbau haben oft Mängel, wie schlechte Bauqualität und Hellhörigkeit, entsprechen aufgrund der Dichte häufig nicht der Nachfrage, und ihnen fehlt ein hinreichendes Angebot an zugänglichen Grün- und Freiflächen. Durch Nachverdichtung kann ein etwaiges Defizit noch erhöht werden. Standardlösungen sind somit an ihre Grenzen gekommen, werden aber viel zu häufig noch „auf die Schnelle“ realisiert. Die Wohnungsmärkte brauchen innovative, lokal angepasste Lösungen …

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Der Druck auf den Wohnungsmarkt lässt offenkundig nicht nach. Zugleich ist der Wunsch nach einem Einfamilienhaus in der Generation der Familiengründenden verbreiteter denn je. Diesem Wunsch stehen unter geltenden Bedingungen zumindest in den nächsten Jahren nicht immer ausreichende oder von der Lage her passende Angebote gegenüber. Neubauprojekte konkurrieren mit dem gebotenen Freiflächenschutz. Wohnungen im bestehenden Geschosswohnungsbau haben oft Mängel, wie schlechte Bauqualität und Hellhörigkeit, entsprechen aufgrund der Dichte häufig nicht der Nachfrage, und ihnen fehlt ein hinreichendes Angebot an zugänglichen Grün- und Freiflächen. Durch Nachverdichtung kann ein etwaiges Defizit noch erhöht werden. Standardlösungen sind somit an ihre Grenzen gekommen, werden aber viel zu häufig noch „auf die Schnelle“ realisiert. Die Wohnungsmärkte brauchen innovative, lokal angepasste Lösungen im Bestand, durch Umbau, aber auch durch Neubau möglichst auf brachgefallen Flächen oder dort, wo Innenentwicklung ohne nachweisbare Beeinträchtigungen für die Quartiersbevölkerung möglich ist. Es stellt sich die Frage, nach der Zukunft des Wohnens. Deswegen soll - übereinstimmend mit dem Maßnahmenkatalog des Bündnisses bezahlbarer Wohnraum (2022) - das Augenmerk auf außergewöhnliche Wohnformen in Städten und Gemeinden unterschiedlicher Größenordnungen gelenkt werden. Es ist naheliegend, dass die Pandemie das Bewusstsein für die Qualität des Wohnens erhöht hat. Es geht deshalb um ansprechende Wohnformen, die eine geringere Wohnfläche pro Kopf in einzelnen Wohnungen durch Gemeinschaftsräume und attraktive, grüne Bereiche im direkten Umfeld kompensieren (wie z.B. schon mehrfach realisierte Mehrgenerationenhäuser, Baugruppen, wieder- und umgenutzte Klosteranlagen und andere historische Gebäude zur Wohnfunktion etc.). Eine stärkere Verbreitung solcher Projekte dient sowohl der Stadtgesundheit als auch der Klimaanpassung, verspricht mehr Robustheit der Quartiere und kann dem bauplanerischen Grundsatz einer sozialgerechten Bodennutzung Rechnung tragen. Neue Wohnformen im urbanen und ländlichen Raum werden die Nachfrage nicht gänzlich von Ein- und Zweifamilienhäusern ablenken. Aber: wenn sie neben den Gemeinschaftsmöglichkeiten den notwendigen privaten Rückzug durch gute Zuschnitte und gute Bausubstanz ermöglichen, stellen sie möglicherweise flächensparende Alternativen dar, die es sich lohnt auszuprobieren und weiterzuentwickeln. Das Forschungsprojekt soll einen Überblick der Bedarfe und Möglichkeiten innovativer Wohnformen liefern. Damit sollen Fragen an das Wohnen der Zukunft, Flächenverbrauch (Suffizienz) und Realisierbarkeit beantwortet werden.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Bonn
NUTS
DEA22

Verlauf

  1. 19.05.2023 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 18.09.2023 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat InWIS Forschung & Beratung GmbH erhalten, Summe 205.960 €.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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