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Zuschlag erteilt Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 01.04.2025

Evaluation des Förderprogramms Digitalisierung des Paktes für den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD)

Auftraggeber: Bundesministerium für Gesundheit · Bonn

Bundesministerium für Gesundheit hat den Auftrag für Forschung und Studien in Berlin am 23.06.2025 vergeben, Zuschlag an Prognos AG. Zuschlagssumme laut Bekanntmachung: 750.000 €. Eingegangen: 4 Angebote.

Zuschlag an

Prognos AG Berlin

Summe
750.000 €
Angebote
4
Zuschlag
23.06.2025

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 15.08.2025.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Forschung und Studien: Evaluation des Förderprogramms Digitalisierung des Paktes für den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD)
Wo
Berlin
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Laufzeit
20 Monate, bis 31.12.2026

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 15.08.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Um den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) zu stärken und zukunftssicher zu machen, wurde 2020 zwischen Bund und Ländern der „Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst“ beschlossen. Im Rahmen dieses Paktes stellt der Bund bis 2026 insgesamt 4 Milliarden Euro bereit, wovon 800 Millionen Euro für die Digitalisierung des ÖGD vorgesehen sind . Davon werden rund 80 Prozent im Rahmen des Förderprogrammes Digitalisierung für Projektförderungen von Vorhaben der Ein-richtungen des ÖGD in kommunaler und Landesträgerschaft verausgabt. Ziel ist es, unter dem Leitbild „Digitales Gesundheitsamt 2025“ die digitale Transformation in den ÖGD-Einrichtungen voranzutreiben, moderne IT-Infrastrukturen aufzubauen, den sicheren Datenaustausch zu fördern und digitale Melde- sowie Informationssysteme einzuführen sowie Personals im Umgang mit neu-en digitalen Systemen zu schulen. Des Weiteren soll die …

Ganze Beschreibung lesen

Um den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) zu stärken und zukunftssicher zu machen, wurde 2020 zwischen Bund und Ländern der „Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst“ beschlossen. Im Rahmen dieses Paktes stellt der Bund bis 2026 insgesamt 4 Milliarden Euro bereit, wovon 800 Millionen Euro für die Digitalisierung des ÖGD vorgesehen sind . Davon werden rund 80 Prozent im Rahmen des Förderprogrammes Digitalisierung für Projektförderungen von Vorhaben der Ein-richtungen des ÖGD in kommunaler und Landesträgerschaft verausgabt. Ziel ist es, unter dem Leitbild „Digitales Gesundheitsamt 2025“ die digitale Transformation in den ÖGD-Einrichtungen voranzutreiben, moderne IT-Infrastrukturen aufzubauen, den sicheren Datenaustausch zu fördern und digitale Melde- sowie Informationssysteme einzuführen sowie Personals im Umgang mit neu-en digitalen Systemen zu schulen. Des Weiteren soll die Interoperabilität der im ÖGD genutzten technischen Systeme innerhalb der Länder und mit denen des Bundes und anderer Länder verbes-sert werden. Grundlage des Förderprogrammes Digitalisierung ist der Förderleitfaden des Bundesministeriums für Gesundheit zur Förderung von Maßnahmen zur Steigerung und Weiterentwicklung des digita-len Reifegrades des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Deutschland (22. April 2022) . Im Rahmen des Förderprograms Digitalisierung wurden drei Förderbekanntmachungen veröffentlicht, die unterschiedliche Förderformate und -voraussetzungen festlegten. Zur Umsetzung der definierten Förderziele fördert das BMG sowohl technische Modernisierungsmaßnahmen als auch prozessuale Maßnahmen. Um eine ganzheitliche Erfolgskontrolle des Förderprogramms hinsichtlich Zielerreichung, Wirt-schaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu gewährleisten und die Wirksamkeit und Effizienz des Pro-gramms zu bewerten, wird eine umfassende Evaluation über den gesamten Förderzeitraum benö-tigt. Dabei geht es insbesondere um die Frage, inwieweit die Maßnahmen zur Verbesserung der digitalen Reife der Gesundheitsämter und damit zur Stärkung des ÖGD beitragen. Darüber hinaus ist es wichtig, den Einsatz von Ressourcen zu bewerten und mögliche Synergieeffekte oder (un-)erwünschte Nebenwirkungen zu identifizieren. Langfristige Auswirkungen der digitalisierten Pro-zesse auf die Effizienz und Qualität der ÖGD-Leistungen sollen ebenfalls untersucht werden. Auch soll ein Vergleich mit anderen Förderprogrammen zur Digitalisierung des Bundes stattfinden. Zentraler Bestandteil des Paktes für den ÖGD ist bereits die Evaluierung der Entwicklung des Digi-talisierungsgrades der geförderten Einrichtungen im Forschungsprojekt „Erfassung und Evaluation der digitalen Reife von Gesundheitsämtern“ (EvalDiGe). Der Fortschritt wird mithilfe eines von einem wissenschaftlichen Konsortium entwickelten Reifegradmodells gemessen. Dieses Modell bewertet auf Grundlage von Selbsteinschätzungen die digitale Reife der Gesundheitsämter in meh-reren Dimensionen und Stufen. Das Modell dient zudem als Grundlage für die Nachweise zur Er-reichung der im Deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP) festgelegten Meilensteine und Ziele für den Pakt ÖGD. Die EvalDiGe-Ergebnisse sind im Rahmen der aktuell zu vergebender Evaluation zu berücksichtigen.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Berlin
Bundesland
Berlin
NUTS
DE300

Verlauf

  1. 01.04.2025 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 15.08.2025 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Prognos AG erhalten, Summe 750.000 €.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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