„Evaluation Angehörigenentlastungsgesetz“
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit und Soziales · Bonn
Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat den Auftrag für Forschung und Studien in Berlin am 18.11.2024 vergeben, Zuschlag an ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH. Eingegangen: 2 Angebote.
ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH Köln
- Summe
- nicht veröffentlicht
- Angebote
- 2
- Zuschlag
- 18.11.2024
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 21.11.2024.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: „Evaluation Angehörigenentlastungsgesetz“
- Wo
- Berlin
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag. Es werden 3 bis 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.
- Laufzeit
- 18 Monate
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 21.11.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungGegenstand des auszuschreibenden Forschungsprojekts ist die Untersuchung der finanziellen Auswirkungen des Angehörigenentlastungsgesetzes (AngEntlG) für den Zeitraum 2020 bis 2023 sowie eines Abgleiches mit den Kosten, die die Bundesregierung bei Verabschiedung des Gesetzes geschätzt hat. Das AngEntlG beschränkt die Möglichkeiten der Sozialleistungsträger sich im Wege des Unterhaltsrückgriffs Kosten der Sozialhilfe bei Angehörigen erstatten zu lassen. Mit dieser Zurückdrängung des Unterhaltsrückgriffs sind unmittelbar höhere Kosten für die Länder verbunden. Im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens zum AngEntlG hat die Bundesregierung den Ländern in einer Protokollerklärung die Zusage gemacht, die finanziellen Auswirkungen des Gesetzes für den Zeitraum 2020 bis 2023 zu evaluieren. Die Länder hatten Bedenken geäußert, das AngEntlG könne zu deutlich höheren Mehrbelastungen führen, als von der …
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Gegenstand des auszuschreibenden Forschungsprojekts ist die Untersuchung der finanziellen Auswirkungen des Angehörigenentlastungsgesetzes (AngEntlG) für den Zeitraum 2020 bis 2023 sowie eines Abgleiches mit den Kosten, die die Bundesregierung bei Verabschiedung des Gesetzes geschätzt hat. Das AngEntlG beschränkt die Möglichkeiten der Sozialleistungsträger sich im Wege des Unterhaltsrückgriffs Kosten der Sozialhilfe bei Angehörigen erstatten zu lassen. Mit dieser Zurückdrängung des Unterhaltsrückgriffs sind unmittelbar höhere Kosten für die Länder verbunden. Im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens zum AngEntlG hat die Bundesregierung den Ländern in einer Protokollerklärung die Zusage gemacht, die finanziellen Auswirkungen des Gesetzes für den Zeitraum 2020 bis 2023 zu evaluieren. Die Länder hatten Bedenken geäußert, das AngEntlG könne zu deutlich höheren Mehrbelastungen führen, als von der Bundesregierung geschätzt. Die Projektlaufzeit beträgt ab Zuschlag 18 Monate und beginnt im Jahr 2024. Mit einer Zuschlagerteilung wird voraussichtlich im 3. Quartal 2024 gerechnet. Die Untersuchung erfolgt auf Grundlage der amtlichen Statistik als auch mittels empiri-scher Befragung von Leistungsträgern bzw. Analyse von Einzelakten.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Berlin
- Bundesland
- Berlin
- NUTS
- DE300
Verlauf
- 26.05.2024 Ausschreibung veröffentlicht
- 21.11.2024 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH erhalten.
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