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Zuschlag erteilt Nur 1 Angebot Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 28.08.2024

Etablierung eines Forschungsschwerpunktes für eine klimaeffiziente Milchproduktion im Ökolandbau in Schleswig-Holstein

Auftraggeber: Land Schleswig-Holstein vertreten durch das Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz des Landes Schleswig-Holstein endvertreten durch die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR · Kiel

Land Schleswig-Holstein hat den Auftrag für Forst und Landwirtschaft in Kiel am 16.10.2024 vergeben, Zuschlag an Universität Kiel. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 404.986,92 €. Eingegangen: 1 Angebot.

Zuschlag an

Universität Kiel Kiel

Summe
404.986,92 €
Angebote
1 Nur 1 Angebot
Zuschlag
16.10.2024

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 18.10.2024.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Forst und Landwirtschaft: Etablierung eines Forschungsschwerpunktes für eine klimaeffiziente Milchproduktion im Ökolandbau in Schleswig-Holstein
Wo
Kiel, Schleswig-Holstein
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
Laufzeit
01.11.2024 bis 31.12.2027

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 18.10.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt verzeichnete die Landwirtschaft in Schleswig-Holstein 2019 einen deutlich höheren Anteil an Treibhausgas (THG)-Emissionen. Hierfür sind verschiedene Faktoren verantwortlich. Bundesweit hat Schleswig-Holstein zum Beispiel den höchsten Anteil landwirtschaftlich genutzter Fläche an der Landesfläche sowie die höchsten Rinderdichten je Flächeneinheit. Mit 47 % sind die Methanemissionen aus der Tierhaltung die größte Quellgruppe des Sektors Landwirtschaft. Obwohl der Ökolandbau durch den geringeren Einsatz von Düngemitteln, die weit gestellten Fruchtfolgen sowie die flächengebundene Tierhaltung im Allgemeinen geringere Treibhausgasemissionen je Flächeneinheit im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft erzeugt, kann die Erzeugung von Treibhausgasemissionen in der ökologischen Milchviehhaltung in Abhängigkeit vom jeweiligen Betriebskonzept ebenfalls ein …

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Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt verzeichnete die Landwirtschaft in Schleswig-Holstein 2019 einen deutlich höheren Anteil an Treibhausgas (THG)-Emissionen. Hierfür sind verschiedene Faktoren verantwortlich. Bundesweit hat Schleswig-Holstein zum Beispiel den höchsten Anteil landwirtschaftlich genutzter Fläche an der Landesfläche sowie die höchsten Rinderdichten je Flächeneinheit. Mit 47 % sind die Methanemissionen aus der Tierhaltung die größte Quellgruppe des Sektors Landwirtschaft. Obwohl der Ökolandbau durch den geringeren Einsatz von Düngemitteln, die weit gestellten Fruchtfolgen sowie die flächengebundene Tierhaltung im Allgemeinen geringere Treibhausgasemissionen je Flächeneinheit im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft erzeugt, kann die Erzeugung von Treibhausgasemissionen in der ökologischen Milchviehhaltung in Abhängigkeit vom jeweiligen Betriebskonzept ebenfalls ein Problem darstellen, insbesondere bei einer produktbezogenen Betrachtung. Da dem Sektor Milchviehhaltung in Schleswig-Holstein eine hohe Bedeutung zukommt, möchte das Landwirtschaftsministerium Schleswig-Holstein einen Auftrag zur Durchführung eines Forschungsvorhabens vergeben, in dem die Methanemissionen an Einzeltieren bei unterschiedlicher Grundfutterbereitstellung untersucht werden. Ziel ist es, Potentiale zur Minderung der Methanemissionen in der ökologischen Milchviehhaltung in Schleswig-Holstein in Abhängigkeit der Fütterung zu ermitteln. Im Rahmen des Auftrags soll ein Forschungsvorhaben zur klimaeffizienten Milchproduktion im Ökolandbau aufgebaut werden. Im Fokus stehen hierbei: • Die Schaffung von methodischen und technischen Voraussetzungen zur Untersuchung der Methanemissionen am Einzeltier in der ökologischen Milchviehwirtschaft in Schleswig-Holstein. Der Haltungsstandard der untersuchten Milchkühe muss den Anforderungen der EU-Öko-Verordnung entsprechen. • Quantifizierung der Methanemissionen an Einzeltieren in Abhängigkeit der Grundfutterbereitstellung in Form von mindestens schnittgenutztem Kleegras und der Beweidung von Grünland. • Wissenschaftliche Begleitung des Vorhabens mit dem Ziel, ein Fütterungskonzept mit reduzierter Methanproduktion in der ökologischen Milchviehhaltung zu identifizieren. Dokumentation der wissenschaftlichen Untersuchungen und jährliche Meldung der Ergebnisse an das MLLEV bis 2027.

Erfüllungsort

Ort
24103 Kiel
Kreis
Kiel
NUTS
DEF02

Verlauf

  1. 28.08.2024 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 18.10.2024 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Universität Kiel erhalten, Summe 404.986,92 €.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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