Erweiterung des QKD-Bestandssystems
Auftraggeber: Universität der Bundeswehr München · Neubiberg
Universität der Bundeswehr München hat den Auftrag für Telekommunikation im Landkreis München am 20.12.2024 vergeben, Zuschlag an Quantum Optics Jena GmbH. Zuschlagssumme laut Bekanntmachung: 400.000 €.
Quantum Optics Jena GmbH Jena
- Summe
- 400.000 €
- Angebote
- nicht veröffentlicht
- Zuschlag
- 20.12.2024
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 20.12.2024.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Telekommunikation: Erweiterung des QKD-Bestandssystems
- Wo
- Landkreis München, Bayern
- Wer kann anbieten
- Der Auftraggeber verhandelt direkt mit ausgewählten Unternehmen.
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Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Universität der Bundeswehr München (UniBw M) wurde 1973 auf Bestreben des damaligen Bundesministers der Verteidigung, Helmut Schmidt, unter dem Namen „Hochschule der Bundeswehr München“ gegründet. Sie ist eine von zwei Universitäten, die die Bundeswehr zur Ausbildung ihrer Offiziersanwärter und jungen Offiziere hat. Die Universität gehört zum zivilen Organisationsbereich Personal und ist dem Bundesministerium der Verteidigung zugeordnet. Die UniBw M hat am 11.08.2020 ein neues „Zentrum für Digitalisierung- und Technologieforschung der Bundeswehr“ (dtec.bw) gegründet. dtec.bw ist Bestandteil des Konjunkturprogrammes der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19 Krise und wird über das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) mit Forschungsmitteln aus dem Konjunkturprogramm ausgestattet. Mit der Aufnahme in den Deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP) wird dtec.bw von der …
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Die Universität der Bundeswehr München (UniBw M) wurde 1973 auf Bestreben des damaligen Bundesministers der Verteidigung, Helmut Schmidt, unter dem Namen „Hochschule der Bundeswehr München“ gegründet. Sie ist eine von zwei Universitäten, die die Bundeswehr zur Ausbildung ihrer Offiziersanwärter und jungen Offiziere hat. Die Universität gehört zum zivilen Organisationsbereich Personal und ist dem Bundesministerium der Verteidigung zugeordnet. Die UniBw M hat am 11.08.2020 ein neues „Zentrum für Digitalisierung- und Technologieforschung der Bundeswehr“ (dtec.bw) gegründet. dtec.bw ist Bestandteil des Konjunkturprogrammes der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19 Krise und wird über das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) mit Forschungsmitteln aus dem Konjunkturprogramm ausgestattet. Mit der Aufnahme in den Deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP) wird dtec.bw von der Europäischen Union – NextGenerationEU finanziert. Das Projekt "MuQuaNet" wird durch dtec.bw gefördert. Das Forschungsinstitut CODE für Cyber Defence an der UniBw M forscht im Rahmen des dtec.bw-Projekts „MuQuaNet“ an der Quantenkommunikation. Mit dem Projekt MuQuaNet beabsichtigt die UniBw M, ein Quantenkommunikationsnetzwerk für Test- und Forschungszwecke im Großraum München aufzubauen. Im Projekt sollen verschiedene Technologien zum Quantenschlüsselaustausch (Quantum Key Distribution, QKD) zum Einsatz kommen, in Anwendungsfälle eingebunden sowie im Hinblick auf Praktikabilität, Wirtschaftlichkeit und insbesondere Sicherheit untersucht werden. Am Quantenkommunikationsnetzwerk beteiligt sind die Standorte UniBw M Campus (Neubiberg), FI CODE (CASCADA Neuperlach), ZITiS (München-Bogenhausen), LMU (München-Maxvorstadt), DLR Oberpfaffenhofen. Im Projekt sollen verschiedene QKD-Geräte-Technologien unterschiedlicher Hersteller zum Einsatz kommen. Auftragsgegenstand ist die Lieferung, der Aufbau, die Inbetriebnahme und die Wartung eines 3-in-1 QKD-Empfängers zur Erweiterung des bestehenden QKD-Systems. Darüber hinaus muss der Auftragnehmer Supportserviceleistungen erbringen. Im Projekt befindet sich bereits ein Drei-Benutzer-QKD-System der Quantum Optics Jena GmbH (QOJ) in Betrieb, welches mittels einer zentralen Quelle ein verschränkungsbasiertes QKD-Protokoll zwischen drei Benutzern A, B und C umsetzt. Im Rahmen dieser Ausschreibung muss der Auftragnehmer einen 3-in-1 QKD-Empfänger liefern, aufbauen und in Betrieb nehmen, der einem vierten Nutzer D ermöglicht, ohne zusätzliche Quelle ein verschränkungsbasiertes QKD-Protokoll mit den Nutzern A-C durchzuführen. Dabei muss der 3-in-1 Empfänger auf physischer Ebene kompatibel mit der zentralen Quelle für verschränkte Photonen und auf Software-Ebene mit den anderen Empfängern des bereits existierenden QKD-Systems sein. Dabei muss der Empfänger entweder bei einer Wellenlänge von 800nm oder 1550nm einen Quantenschlüsselaustausch ermöglichen. Der Auftragnehmer muss das Gesamtsystem spätestens bis zum 28.02.2025 abnahmefähig liefern, aufbauen, in Betrieb nehmen und in Rechnung stellen.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Landkreis München
- Bundesland
- Bayern
- NUTS
- DE21H
Verlauf
- 20.12.2024 Direktvergabe angekündigt
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Quantum Optics Jena GmbH erhalten, Summe 400.000 €.
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