Erprobung ganzheitlich optimierter Oberbauvarianten in Betonbauweise im BAB-Netz
Auftraggeber: Bundesanstalt für Straßenwesen · Bergisch Gladbach
Bundesanstalt für Straßenwesen hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bergisch Gladbach am 04.06.2024 vergeben, Zuschlag an Villaret Ingenieurgesellschaft mbH. Eingegangen: 1 Angebot.
Originaltitel FE 08.0275/2023/CRB - Erprobung ganzheitlich optimierter Oberbauvarianten in Betonbauweise im BAB-Netz
Villaret Ingenieurgesellschaft mbH Hoppegarten
- Summe
- nicht veröffentlicht
- Angebote
- 1 Nur 1 Angebot
- Zuschlag
- 04.06.2024
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 09.11.2024.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Erprobung ganzheitlich optimierter Oberbauvarianten in Betonbauweise im BAB-Netz
- Wo
- Bergisch Gladbach, Rheinisch-Bergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 09.11.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Betonbauweise zählt zu den bewährten technischen Lösungen im Straßenbau, insbesondere für hoch belastete Streckenabschnitte. Sich ändernde Randbedingungen beispielsweise durch Klimawandel, steigende Verkehrsbelastung und/oder veränderte rechtliche Rahmenbedingungen erfordern Anpassungen in der Bauweise, um die hohe Dauerhaftigkeit und Verfügbarkeit von Oberbauvarianten mit Betondecke auch zukünftig gewährleisten zu können. In den vergangenen Jahren wurden mehrere Forschungsprojekten abgeschlossenen, welche unterschiedliche Fragestellungen zu aktuellen Entwicklungen im Betonstraßenbau betrachtet und entsprechende Lösungsansätze entwickelt. Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Betonbauweise für BK100 wurden in [1] untersucht. Ohne die Berücksichtigung klimatischer Veränderungen ist aufgrund der langen Nutzungsdauern zukünftig mit einer Verringerung des Sicherheitsniveaus bei der …
Ganze Beschreibung lesen
Die Betonbauweise zählt zu den bewährten technischen Lösungen im Straßenbau, insbesondere für hoch belastete Streckenabschnitte. Sich ändernde Randbedingungen beispielsweise durch Klimawandel, steigende Verkehrsbelastung und/oder veränderte rechtliche Rahmenbedingungen erfordern Anpassungen in der Bauweise, um die hohe Dauerhaftigkeit und Verfügbarkeit von Oberbauvarianten mit Betondecke auch zukünftig gewährleisten zu können. In den vergangenen Jahren wurden mehrere Forschungsprojekten abgeschlossenen, welche unterschiedliche Fragestellungen zu aktuellen Entwicklungen im Betonstraßenbau betrachtet und entsprechende Lösungsansätze entwickelt. Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Betonbauweise für BK100 wurden in [1] untersucht. Ohne die Berücksichtigung klimatischer Veränderungen ist aufgrund der langen Nutzungsdauern zukünftig mit einer Verringerung des Sicherheitsniveaus bei der Dimensionierung zu rechnen, was zu einer Verringerung der Dauerhaftigkeit und einer Erhöhung der Erhaltungsintensität führen kann. Die Auswirkungen der Novellierung einiger Regelwerke wurden in [2] untersucht. Hier machen neue gesetzliche Rahmenbedingungen für bestimmte Regelquerschnitte eine Vollsperrung der Richtungsfahrbahn zur Durchführung von Erhaltungsmaßnahmen (z.B. Fugensanierung) erforderlich. Dies steht jedoch den gestiegenen Anforderungen an die Verfügbarkeit gegenüber, welche einige Verkehrsbehörden zusätzlich auch während einer grundhaften Erneuerung stellen. Um diesen veränderten Anforderungen gerecht zu werden, ist das halbseitige Bauen sowie eine veränderte Lage der Längsfuge und damit einhergehend eine angepasste Plattengeometrie erforderlich. In den bereits abgeschlossenen Forschungsprojekten wurden daher Empfehlungen und konkrete Lösungsansätze für die damit einhergehenden Dimensionierungs- und Konstruktionsfragen erarbeitet. Eine ganzheitliche Erprobung der gesammelten Lösungsansätze steht derzeit noch aus und soll mit diesem Projekt in die Praxis umgesetzt werden. Im Ergebnis stehen konstruktive, baustofftechnologische und ausführungstechnische Ansätze zur Verbesserung der Dauerhaftigkeit und Verfügbarkeit zur Verfügung. Das Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die systematische und ganzheitliche Weiterentwicklung der Betonbauweise in der Praxis zu erproben. Die Ergebnisse dieses Projekts sind maßgeblich für die zukünftige Durchführung von Baumaßnahmen mit Betonfahrbahndecken auf Bundesfernstraßen und können einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Betonbauweise leisten.
Erfüllungsort
- Ort
- 51427 Bergisch Gladbach
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA2B
Verlauf
- 05.04.2024 Ausschreibung veröffentlicht
- 20.06.2024 Ergebnis veröffentlicht
- 09.11.2024 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Villaret Ingenieurgesellschaft mbH erhalten.
Ähnliche offene Ausschreibungen
Weitere Zuschläge dieses Auftraggebers
- „Umsetzung von Kompensationsmaßnahmen und Aufbau von Ökokonten mit Hilfe der Flurbereinigung, Landmanagement und Bodenordnung“Zuschlag 19.12.2025 an Öko-Institut Consult GmbH · 3 Angebote
- „Dimensionierung der durchgehend bewehrten Betonfahrbahndecke für die Anwendung in Deutschland“Zuschlag 15.12.2025 an Ruhr-Universität Bochum · 3 Angebote
- „Verdichtung von Temperaturabgesenkten Asphalten in situ und deren Umsetzung im Labor“Zuschlag 04.12.2025 an Technische Universität Darmstadt · 1 Angebot
- „Praxisgerechte Anforderungen an den Widerstand gegen Zertrümmerung von Gesteinskörnungen zur Herstellung von Schichten ohne Bindemittel“Zuschlag 27.11.2025 an Technische Universität München · 3 Angebote
- Untersuchungen zum Restpotential von SchutzeinrichtungenZuschlag 25.11.2025 an DTV-Verkehrsconsult GmbH · 2 Angebote
- "Unterhaltungs- und Vernetzungskonzepte für Verkehrsnebenflächen"Zuschlag 20.11.2025 an Baader Konzept GmbH · 3 Angebote