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Zuschlag erteilt Nur 1 Angebot Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 28.06.2024

Erneuerung der Flutbrücke Stadellohe mit Anbindung des Flugplatzweges - Leistungen der Objektplanung Verkehrsanlagen, Leistungsphasen 5-9 gemäß §§ 45 ff. HOAI

Auftraggeber: Stadt Cham · Cham

Stadt Cham hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen im Landkreis Cham am 11.10.2024 vergeben, Zuschlag an Brandl & Preischl Ingenieurbüro GmbH & Co. KG. Eingegangen: 1 Angebot.

Summe
nicht veröffentlicht
Angebote
1 Nur 1 Angebot
Zuschlag
11.10.2024

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 20.10.2024.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Ingenieur- und Planungsleistungen: Erneuerung der Flutbrücke Stadellohe mit Anbindung des Flugplatzweges - Leistungen der Objektplanung Verkehrsanlagen, Leistungsphasen 5-9 gemäß §§ 45 ff. HOAI
Wo
Landkreis Cham, Bayern
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Laufzeit
30.09.2024 bis 30.06.2027

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 20.10.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Die Stadt Cham plant den Erneuerung der Flutbrücke Stadellohe mit Anbindung des Flugplatzweges in Cham. Die Chamer Innenstadt ist über die Obere Regenstraße, Janahofer Straße und Werner-von- Siemens-Straße (Staatsstraße St 2146) mit dem Stadtteil Janahof verbunden. Diese Nord- Süd-Achse stellt eine sehr wichtige Verbindungsfunktion im Chamer Straßennetz dar. Dies zeigt sich auch in der sehr hohen Verkehrsbelastung des Straßenzuges. Folglich kommt es vor allem an den Knotenpunkten des Straßennetzes zu Kapazitätsengpässen, die täglich zu Stauungen und langen Wartezeiten führen. Deshalb soll der Knotenpunkt Janahofer Straße / Flugplatzweg zu getrennten Hauptfahrspuren mit aufgelösten Linksabbiegespuren umgebaut werden. Damit verbessert sich die Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes und die Zwangspunkte der einzelnen Verkehrsteilnehmer minimieren sich. Es ergeben sich eigene Fahrspuren für …

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Die Stadt Cham plant den Erneuerung der Flutbrücke Stadellohe mit Anbindung des Flugplatzweges in Cham. Die Chamer Innenstadt ist über die Obere Regenstraße, Janahofer Straße und Werner-von- Siemens-Straße (Staatsstraße St 2146) mit dem Stadtteil Janahof verbunden. Diese Nord- Süd-Achse stellt eine sehr wichtige Verbindungsfunktion im Chamer Straßennetz dar. Dies zeigt sich auch in der sehr hohen Verkehrsbelastung des Straßenzuges. Folglich kommt es vor allem an den Knotenpunkten des Straßennetzes zu Kapazitätsengpässen, die täglich zu Stauungen und langen Wartezeiten führen. Deshalb soll der Knotenpunkt Janahofer Straße / Flugplatzweg zu getrennten Hauptfahrspuren mit aufgelösten Linksabbiegespuren umgebaut werden. Damit verbessert sich die Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes und die Zwangspunkte der einzelnen Verkehrsteilnehmer minimieren sich. Es ergeben sich eigene Fahrspuren für den starken Geradeausverkehr in der Janahofer Straße und aufgelöste Linksabbiegespuren mit neuen Aufstellflächen für bis zu 1 LKW bzw. Bus oder min. 3 PKW, womit auch Wendefahrten von der Innenstadt bzw. von Janahof kommend problemlos möglich sind. So lassen sich auch Verbesserungen für nebenliegende Knotenpunkte erzielen. Die bestehende Brücke über den Regenflutgraben in Cham (Flutbrücke Stadellohe) ist seit längerem baufällig und sanierungsbedürftig (Zustandsnote 3,2, einfache Prüfung 2022). Mittlerweile ist die Janahofer Straße in diesem Bereich wegen der Fahrbahnschäden auf 30 km/h Höchstgeschwindigkeit beschränkt (seit April 2023). Zudem entsprechen die Fahrbahnbreite von 7,0 m, die Nutzlast von 30 Tonnen und die Gehwegbreiten nicht mehr den Anforderungen an die stark belastete Janahofer Straße. Ebenso sind die Planungen des Hochwasserschutzes Stadellohe auch besonders im Brückenbereich zu berücksichtigen, da hier der Abflussquerschnitt wesentlichen Einfluss auf die Abflussverhältnisse in der gesamten Talenge hat. Die Standsicherheit, Verkehrssicherheit und die Dauerhaftigkeit des Bauwerks sind beeinträchtigt. Da die Nutzungsdauer des Bauwerks weit fortgeschritten ist, die Anforderungen für den Hochwasserschutz berücksichtigt werden sollen und die Anpassung an die geplante Verkehrsanlage bei der Einmündung Flugplatzweg enorme Auswirkungen auf das Bestandsbauwerk hat, soll an derselben Stelle ein Ersatzneubau errichtet werden. Mit der Errichtung einer Dreifeld-Brücke in Verbindung mit dem Umbau der Einmündung Flugplatzweg kann sowohl die Verkehrsanlage leistungsfähiger gemacht werden und auch die Abflussverhältnisse im Bauwerksbereich im Hinblick auf den geplanten Hochwasserschutz optimiert werden. Die Planungen des Hochwasserschutzes sind mit der neuen Flutbrücke berücksichtigt. Zudem werden auf der neuen Flutbrücke beidseitig gemeinsame Geh- und Radwege errichtet und eine Radwegabfahrt unter der Brücke hindurchgeführt, welche dann wieder an das bestehende Radwegenetz anschließt. Die Sanierungsmaßnahme wird im laufenden Betrieb in verschiedenen Bauabschnitten (ca. 2-3 BA ) geplant, ausgeschrieben und ausgeführt. Als vorab Maßnahme im 1. BA müssen die Sparten aus dem zukünftigen Baufeld umverlegt werden, im Anschluss wird die bauzeitliche Umfahrung des Baufeldes hergestellt. Diese Umfahrung wird erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder zurückgebaut. Im 2. BA werden die bestehenden Verkehrsanlagen und die bestehende Brücke rückgebaut und gemäß der Planung neu hergestellt. Die Länge der Baustrecke (Flutbrücke und Verkehrsanlage) beträgt 175 m. Die Anschlüsse inkl. Einbindung in die Hochwasserschutzmauern summieren sich auf eine Länge von ca. 115 m. Die neue Radwegabfahrt bis zur Unterführung durch die Brücke beträgt ca. 18 m. Die Baukosten für den Brückenbau mit Hochwasserschutzmauern beziffern sich auf etwa 3.052.600 Euro Brutto. Für den Straßenbau mit Anbindung Flugplatzweg, Anpassung Parkplatz Quadfeldmühle und Kosten der Behelfsfahrbahn fallen Baukosten von ca. 1.953.300 Euro Brutto an. Für die Kanalbauarbeiten (Niederschlagswasserableitung) ergeben sich Baukosten von ungefähr 440.000 Euro Brutto. Die Gesamtkosten des Projektes (ohne Baunebenkosten) werden auf 5.45 Mio € Netto geschätzt. Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor: - Leistungsbeginn: Oktober 2024 - Baubeginn: II. Quartal 2025 - Fertigstellung: II Quartal 2027 - Das neue Brückenbauwerk muss jedoch bereits im Winter 2026/2027 nutzbar und befahrbar sein. Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen zu beauftragen: Objektplanung Verkehrsanlagen, Leistungsphasen 5-9 gemäß §§ 45 ff. HOAI Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphase 5-7 gemäß § 45 HOAI beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Bundesland
Bayern
NUTS
DE235

Verlauf

  1. 28.06.2024 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 20.10.2024 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Brandl & Preischl Ingenieurbüro GmbH & Co. KG erhalten.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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