„Emission von poly- und perfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) aus Straßenbauwerken, Straßenausstattung und Straßenverkehr“
Auftraggeber: Bundesanstalt für Straßenwesen · Bergisch Gladbach
Bundesanstalt für Straßenwesen hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bergisch Gladbach am 05.12.2024 vergeben, Zuschlag an Fraunhofer- Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. für das Fraunhofer UMSICHT. Eingegangen: 1 Angebot.
Originaltitel FE 02.0481/2024/LRB - „Emission von poly- und perfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) aus Straßenbauwerken, Straßenausstattung und Straßenverkehr“
Fraunhofer- Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. für das Fraunhofer UMSICHT München
- Summe
- nicht veröffentlicht
- Angebote
- 1 Nur 1 Angebot
- Zuschlag
- 05.12.2024
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 10.12.2024.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: „Emission von poly- und perfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) aus Straßenbauwerken, Straßenausstattung und Straßenverkehr“
- Wo
- Bergisch Gladbach, Rheinisch-Bergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 10.12.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungPoly- und perfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) sind zuletzt vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit gelangt. Sie sind persistent und bioakkumulierbar, innerhalb des menschlichen Körpers können sie negative Effekte hervorrufen. Durch Pflanzen gelangen sie in die Nahrungskette. Neben Punktquellen gibt es diffuse Quellen, die dazu geführt haben, dass PFAS weltweit in der Umwelt nachgewiesen können. Da die öko- und humantoxikologischen Wirkungen bisher wenig bekannt sind, wird das Vorsorgeprinzip angewendet. Das Potenzial des Straßenwesens als mögliche Quelle für PFAS in der Umwelt ist nicht bekannt. Ebenso eine mögliche Belastung von Straßenoberflächenwasser oder Böden in Straßennähe. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, den Bestand von PFAS im Umfeld von Straßenbauwerken, Straßenausstattung und Straßenverkehr in Deutschland zu quantifizieren, um eine Aussage über die Straße als …
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Poly- und perfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) sind zuletzt vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit gelangt. Sie sind persistent und bioakkumulierbar, innerhalb des menschlichen Körpers können sie negative Effekte hervorrufen. Durch Pflanzen gelangen sie in die Nahrungskette. Neben Punktquellen gibt es diffuse Quellen, die dazu geführt haben, dass PFAS weltweit in der Umwelt nachgewiesen können. Da die öko- und humantoxikologischen Wirkungen bisher wenig bekannt sind, wird das Vorsorgeprinzip angewendet. Das Potenzial des Straßenwesens als mögliche Quelle für PFAS in der Umwelt ist nicht bekannt. Ebenso eine mögliche Belastung von Straßenoberflächenwasser oder Böden in Straßennähe. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, den Bestand von PFAS im Umfeld von Straßenbauwerken, Straßenausstattung und Straßenverkehr in Deutschland zu quantifizieren, um eine Aussage über die Straße als Ganzes als mögliche diffuse Quelle für PFAS treffen zu können. Die Belastung der Umweltmedien in Straßennähe, insbesondere des Bodens, und Eintragsfrachten sollen quantifiziert werden. Wenn möglich sollen spezifische Quellen eruiert werden. Durch die Variation der Probematrix, der Abstände zur Straße, der Lage der Beprobungspunkte im Straßenquerschnitt, der Beprobungstiefe, der Umgebungstypen und der Abfluss- sowie der Hauptwindrichtung sollen Informationen über die Ausbreitungsrichtung und mögliche Stoffverlagerungen abgeleitet werden. Durch Referenzmessung(en) sollen diese plausibiliert werden. Die Ergebnisse werden mit dem aktuellen Wissensstand bezüglich PFAS in Böden und Quellen von PFAS abgeglichen und eingeordnet. Diese Aussagen dienen dazu, mögliche Quellen von PFAS im Straßenwesen zu identifizieren, die jeweilige Eintragsfracht zu bestimmen und sensitive Konstellationen bezüglich Konzentrationen oder Stoffverlagerungen zu erfassen. Hiermit soll es erleichtert werden, Emissionen von PFAS in die Umwelt zu reduzieren sowie ggf. Maßnahmen für einen besseren Umweltschutz umzusetzen.
Erfüllungsort
- Ort
- 51427 Bergisch Gladbach
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA2B
Verlauf
- 20.08.2024 Ausschreibung veröffentlicht
- 10.12.2024 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Fraunhofer- Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. für das Fraunhofer UMSICHT erhalten.
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