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Zuschlag erteilt Vergabe ohne Teilnahmewettbewerb (EU-weit) · veröffentlicht am 12.09.2024

Durchführung von Globalmaßnahmen zur Erhaltung und Förderung des Wohlbefindens landwirtschaftlicher Nutztiere

Auftraggeber: Freistaat Bayern, vertreten durch die Staatliche Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten · Münchberg

Freistaat Bayern hat den Auftrag für Forst und Landwirtschaft in München am 12.09.2024 vergeben, Zuschlag an Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. Rahmenvereinbarung, Höchstwert je Los bis 7.800.000 €.

Höchstwert je Los
bis 7.800.000 € Obergrenze der Rahmenvereinbarung für alle Abrufe, nicht die Summe der Aufträge.
Angebote
nicht veröffentlicht
Zuschlag
12.09.2024

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 12.09.2024.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Forst und Landwirtschaft: Durchführung von Globalmaßnahmen zur Erhaltung und Förderung des Wohlbefindens landwirtschaftlicher Nutztiere
Wo
München, Bayern
Wer kann anbieten
Der Auftraggeber verhandelt direkt mit ausgewählten Unternehmen.
Laufzeit
48 Monate
Lose
6 Lose, einzeln anzubieten laut Bekanntmachung

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 12.09.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

I. Allgemeines 1.1 Die Durchführung von Globalmaßnahmen im Bereich Tierhaltung und der Erzeugung von Lebensmitteln tierischer Herkunft wird in den Bereichen als besonders notwendig erachtet, in denen von einem geringen Eigeninteresse der Tierhalter zur Durchführung von entsprechenden Maßnahmen ausgegangen werden kann. Die Notwendigkeit wird auch in den Bereichen gesehen, die für den Tier- und Verbraucherschutz von besonderem Interesse sind, ohne dass hier wünschenswerte Entwicklungen und Fortschritte in ausreichendem Maße stattfinden. Durch die Projekte sollen mittelfristig wirksame Fortschritte erzielt werden. Unabhängig von unmittelbaren Wirkungen in der Produktion, sind über die Projekte erhebliche mittelbare Daten- und Informationsgewinne zu erzielen. Diese Informationen stellen eine wertvolle Grundlage für künftiges staatli. Planen und Handeln dar. 1.2 Die GBM umfassen umfangreiche …

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I. Allgemeines 1.1 Die Durchführung von Globalmaßnahmen im Bereich Tierhaltung und der Erzeugung von Lebensmitteln tierischer Herkunft wird in den Bereichen als besonders notwendig erachtet, in denen von einem geringen Eigeninteresse der Tierhalter zur Durchführung von entsprechenden Maßnahmen ausgegangen werden kann. Die Notwendigkeit wird auch in den Bereichen gesehen, die für den Tier- und Verbraucherschutz von besonderem Interesse sind, ohne dass hier wünschenswerte Entwicklungen und Fortschritte in ausreichendem Maße stattfinden. Durch die Projekte sollen mittelfristig wirksame Fortschritte erzielt werden. Unabhängig von unmittelbaren Wirkungen in der Produktion, sind über die Projekte erhebliche mittelbare Daten- und Informationsgewinne zu erzielen. Diese Informationen stellen eine wertvolle Grundlage für künftiges staatli. Planen und Handeln dar. 1.2 Die GBM umfassen umfangreiche Gesundheitskontrollen, Tests, Vor- und Nachsorgemaßnahmen, verbunden mit tierärztlicher Beratung von Landwirten mit Krankheitsproblemen den Tierbeständen, die von allg. Bedeutung für die gesunde Ernährung der Bevölkerung sind. Die im Rahmen des Auftrags durchzuführenden Maßnahmen sollen dazu beitragen, das seuchenhafte Auftreten von Krankheiten und infektiösen Faktorerkrankungen auf regionaler Ebene vorbeugend zu verhindern. Wesentlicher Bestandteil des Auftrags ist auch die Verbesserung der Biosicherheit in den Tierhaltungsbetrieben. 1.3 Die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt hängt eng miteinander zusammen (One Health Ansatz). Die Resistenzentwicklung von Bakterien gegenüber antimikrobiellen Wirkstoffen sowie die Ausbreitung von Resistenzen haben sich weltweit zu gravierenden Problemen der öffentlichen Gesundheit ausgeweitet. Der deutlich gestiegene Selektionsdruck durch Einführung + Anwendung von antimikrobiellen Wirkstoffen in Human- und Veterinärmedizin, aber auch in Horti- und Aquakultur spielt eine wesentliche Rolle bei der bakteriellen Resistenzentwicklung. Die Verbreitung resistenter Bakterien erfolgt im Humansektor vor allem durch Reisen und Migration, im Tiersektor durch den int. Handel und Exporte/Importe von Fleisch und Fisch. Um die Ausbreitung von lokalen Resistenzentwicklungen einzudämmen ist es notwendig diese rechtzeitig zu erkennen, um geeignete Maßnahmen ergreifen zu können. Von daher soll im Rahmen der GBM auch der Aspekt „One Health – One Medicine“ Beachtung finden. 1.4 Die Teilnahme an den einzelnen Projekten ist – im Rahmen des festgelegten Umfangs – allen bayerischen landwirtschaftlichen Betrieben mit Nutztierhaltung zu ermöglichen. Der an einer Projektteilnahme interessierte Betrieb ist über die Modalitäten des jeweiligen Projekts zu informieren; gleichzeitig ist seine Bereitschaft an einer erfolgreichen Mitarbeit zu erkunden. In der Regel werden sich Betriebe mit speziellen Bestandsproblemen an die mit der Durchführung der GBM beauftragte Organisation wenden und ihr Interesse an einer Projektteilnahme bekunden. Eine Publizierung der einzelnen Projekte und die entsprechende Bewerbung in den fachbezogenen Medien sowie bei den jeweiligen Interessensverbänden ist angebracht. Eine Vermittlung von landw. Betrieben durch die AG erfolgt nicht. 1.5 In Verbindung mit projektbezogenen Arbeiten dürfen auf den jeweiligen Betrieben grundsätzlich keine kurativen Tätigkeiten ausgeübt werden. 1.6 Zur Erfassung der Projektinhalte bedarf es angemessener Dokumentation. Hierzu gehören Untersuchungs- und Befundprotokolle, die Laborergebnisse und die Checklisten. Die Unterlagen und Erhebungen der einzelnen Projekte sind in entsprechender Form aufzubereiten, in systematisierter Form sachgerecht auszuwerten und in Sachstandsberichten dem Auftragsgeber und ggf. weiteren Projektförderern zur Verfügung zu stellen. In den jährlichen Projektabschlussberichten (Fachbericht) sind die wesentlichen Erkenntnisse und Ergebnisse sowie die wesentlichen Veränderungen gegenüber dem jeweiligen Vorjahr darzustellen. Zudem ist am Ende der Vertragslaufzeit ein ausführlicher Bericht über die losspezifische Entwicklung der Tiergesundheit bzw. die losspezifischen Erfolge in der Verbesserung der Tiergesundheit und Seuchenprävention in den teilnehmenden Betrieben für die Auftraggeber zu erstellen und in einer Abschlusspräsentation zu erläutern. 1.7 Es soll enger Kontakt mit den behandelnden/betreuenden Tierärzten der an den Projekten teilnehmenden Betriebe gepflegt werden. Der Austausch und die zielgerichtete Weitergabe von Wissen sind zur Aufrechterhaltung und Förderung des guten Informationsstandes aller Beteiligten zu nutzen. Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit und Wissenstransfer sind die gesammelten Erkenntnisse der bayerischen Tierhaltung zu vermitteln. II. Umfang der Leistungen Auf Grundlage der dem StMELF zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel bzw. der im Wirtschaftsplan der Bayerischen Tierseuchenkasse hierfür vorgesehenen Beträge werden jährlich im Oktober mit dem AN Art und Umfang der durchzuführenden Globalmaßnahmen neu festgelegt (Rahmenvereinbarung). Entsprechend der für jedes Jahr in einer Aufgabenbeschreibung neu festzulegenden Projekte und der allg. Entwicklung der Tiergesundheit und des Seuchengeschehens können sich diese in Art und Umfang bzw. in ihrer Gesamtheit ändern.

6 Lose

LosBezeichnung laut BekanntmachungZuschlag
1 Los 1 Rind Tiergesundheitsdienst Bayern e.V.
2 Los 2 Schweine Tiergesundheitsdienst Bayern e.V.
3 Los 3 Schafe-, Ziegen-, Gehegewildhaltung Tiergesundheitsdienst Bayern e.V.
4 Los 4 Geflügelhaltung Tiergesundheitsdienst Bayern e.V.
5 Los 5 Fisch- und Teichwirtschaft Tiergesundheitsdienst Bayern e.V.
6 Los 6 Bienengesundheit Tiergesundheitsdienst Bayern e.V.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
München
Bundesland
Bayern
NUTS
DE212

Verlauf

  1. 12.09.2024 Direktvergabe angekündigt

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. erhalten. Die Rahmenvereinbarung nennt Höchstwerte je Los bis 7.800.000 €; das ist eine Obergrenze, nicht die Summe der Aufträge.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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