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Zuschlag erteilt Nur 1 Angebot Vergabe ohne Teilnahmewettbewerb (EU-weit) · veröffentlicht am 15.01.2021

Durchführung erweiterter Einfahrbetrieb

Auftraggeber: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen · Hamburg

Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Hamburg am 30.12.2020 vergeben, Zuschlag an Einzelunternehmen aus Hamburg. Eingegangen: 1 Angebot.

Zuschlag an

Einzelunternehmen aus Hamburg

Summe
nicht plausibel
Angebote
1 Nur 1 Angebot
Zuschlag
30.12.2020

Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 15.01.2021.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Ingenieur- und Planungsleistungen: Durchführung erweiterter Einfahrbetrieb
Wo
Hamburg
Wer kann anbieten
Der Auftraggeber verhandelt direkt mit ausgewählten Unternehmen.

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 15.01.2021, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Auf dem Grundstück Jarrestr. 58 war über Jahrzehnte eine Großwäscherei mit Chemischer Reinigung in Betrieb. Dadurch erfolgte ein massiver Eintrag von leichtflüchtigen Chlorkohlenwasserstoffen (LCKW) in den Boden sowie in den 1. und 2. Grundwasserleiter. Nach Abriss der alten Bausubstanz erfolgte eine Bodensanierung durch die FHH. Da eine vollsfändige Dekontamination nicht möglich war, sind erhebliche Restbelastungen auf dem Grundstück verblieben. Diese Restbelastungen stellen grundsätzlich und im Sinne des BBodSchG eine potentielle Gefährdung für das mittlerweile auf dem Grundstück neu gebaute Gebäude mit Eigentumswohnungen dar, da schädliche Bodenveränderungen abzuwehren und der Boden und Altlasten sowie hierdurch verursachte Gewässerverunreinigungen so zu sanieren sind, dass die Gefahrenschwelle dauerhaft unterschritten wird. Zur dauerhaften Gefahrenabwehr gemäß § 2 Absatz 7 BBodSchG …

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Auf dem Grundstück Jarrestr. 58 war über Jahrzehnte eine Großwäscherei mit Chemischer Reinigung in Betrieb. Dadurch erfolgte ein massiver Eintrag von leichtflüchtigen Chlorkohlenwasserstoffen (LCKW) in den Boden sowie in den 1. und 2. Grundwasserleiter. Nach Abriss der alten Bausubstanz erfolgte eine Bodensanierung durch die FHH. Da eine vollsfändige Dekontamination nicht möglich war, sind erhebliche Restbelastungen auf dem Grundstück verblieben. Diese Restbelastungen stellen grundsätzlich und im Sinne des BBodSchG eine potentielle Gefährdung für das mittlerweile auf dem Grundstück neu gebaute Gebäude mit Eigentumswohnungen dar, da schädliche Bodenveränderungen abzuwehren und der Boden und Altlasten sowie hierdurch verursachte Gewässerverunreinigungen so zu sanieren sind, dass die Gefahrenschwelle dauerhaft unterschritten wird. Zur dauerhaften Gefahrenabwehr gemäß § 2 Absatz 7 BBodSchG waren daher bautechnische Maßnahmen (z. B. eine Baugrubenumschließung unter den Eigentumswohnungen sowie hydraulische Sicherungsmaßnahmen auf Grundlage eines hydraulischen Konzeptes) zum Schutz des Gebäudes notwendig, die nun langfristig alleinig durch die BUKEA zu betreiben sind. Das von Ochmann & Partner/Gillbricht Aufgestellte hydraulische Konzept bildet die Grundlage der Grundwasserbewirtschaftung der Jarrestraße 58 und beinhaltet die Umsetzung der hierfür notwendigen hydraulischen Sicherungsmaßnahmen. Die Hydraulische Sicherung (HS) besteht aus den anspruchsvollen bautechnischen Einrichtungen vor Ort, einer mehrjährigen Testphase (Einfahrbetrieb) und dem langjährigen Betrieb dieser Einrichtungen (Regelbetrieb). Zusätzlich hat sich die BUKEA gegenüber den Eigentümern der Wohnungen vertraglich verpflichtet, die hydraulischen Schutzmaßnahmen gemäß dieses Hydraulischen Konzeptes durchzuführen, zu betreiben, zu steuern, zu überwachen und die damit verbunden Kosten zu übernehmen sowie gesunde Wohnverhältnisse für die Bewohner der Eigentumswohnungen sicherzustellen. Grundlage dafür ist ein sogenannter „Nutzungsvertrag Jarrestraße 58", in dem u.a. festgeschrieben wurde, dass die BUKEA über einen Zeitraum von ca. 2 Jahren einen Einfahrbetrieb und danach den Regelbetrieb durchführt. Der Einfahrbetrieb beinhaltet gemäß Nutzungsvertrag eine Reihe von hydraulischen Untersuchungen und Funktionstests und soll allen Beteiligten innerhalb der BUKEA (Bedarfsträger hoheitliche Wasserbehörde N22, Realisierungsträger Altlastensanierung N24) ein vertieftes Verständnis für die Wirkungsweise des hydraulischen Sicherungssystems innerhalb der Baugrubenumschließung verschaffen.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Hamburg
Bundesland
Hamburg
NUTS
DE600

Verlauf

  1. 15.01.2021 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Einzelunternehmen aus Hamburg erhalten.

Quellen Bekanntmachung auf TED ↗ Daten: TED – Tenders Electronic Daily, © Europäische Union, Weiterverwendung mit Quellenangabe. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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