Covid 19 und die Folgen — der öffentliche Raum in der Krise: Nutzung, Sicherheit und Wandel
Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung · Bonn
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bonn am 26.10.2020 vergeben, Zuschlag an empirica ag Forschung und Beratung. Eingegangen: 3 Angebote.
empirica ag Forschung und Beratung Bonn
- Summe
- nicht veröffentlicht
- Angebote
- 3
- Zuschlag
- 26.10.2020
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 18.11.2020.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Covid 19 und die Folgen — der öffentliche Raum in der Krise: Nutzung, Sicherheit und Wandel
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit
- 15.11.2020 bis 30.11.2022
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 18.11.2020, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Corona-Krise wirkt sich seit Anfang des Jahres 2020 auf Städte und Regionen aus. Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, wurden sowohl wirtschaftliche als auch soziale Aktivitäten massiv eingeschränkt. Menschen konnten nicht mehr in der gewohnten Weise miteinander im öffentlichen Raum agieren. Funktionen des öffentlichen Raumes, wie die Nutzung baulicher Infrastruktur, soziale Interaktion und Daseinsgrundfunktionen, die hier vorher wahrgenommen wurden, konnten während der Krise nicht mehr oder nicht in der bisherigen Form bestehen und erfolgen. Es handelt sich um einen „Realtest“ zur Anpassungsfähigkeit auf verschiedenen Akteursebenen, durch den auch sichtbar wird, welche besonderen Bedarfe in benachteiligten Quartieren im Verhältnis zur Gesamtstadt bestehen. Im Fokus des Projekts steht die Frage, welche Qualitäten resiliente öffentliche und halb öffentliche Räume haben sollten. …
Ganze Beschreibung lesen
Die Corona-Krise wirkt sich seit Anfang des Jahres 2020 auf Städte und Regionen aus. Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, wurden sowohl wirtschaftliche als auch soziale Aktivitäten massiv eingeschränkt. Menschen konnten nicht mehr in der gewohnten Weise miteinander im öffentlichen Raum agieren. Funktionen des öffentlichen Raumes, wie die Nutzung baulicher Infrastruktur, soziale Interaktion und Daseinsgrundfunktionen, die hier vorher wahrgenommen wurden, konnten während der Krise nicht mehr oder nicht in der bisherigen Form bestehen und erfolgen. Es handelt sich um einen „Realtest“ zur Anpassungsfähigkeit auf verschiedenen Akteursebenen, durch den auch sichtbar wird, welche besonderen Bedarfe in benachteiligten Quartieren im Verhältnis zur Gesamtstadt bestehen. Im Fokus des Projekts steht die Frage, welche Qualitäten resiliente öffentliche und halb öffentliche Räume haben sollten. Dabei soll der Gegenstand des öffentlichen Raums im Sinne des Projekts interdisziplinär verstanden und nicht auf rein bauliche Umwelt reduziert werden. Er ist dabei der Container für Funktionen und Nutzung der Bewohnerschaft sowie der Daseinsgrundfunktionen im Allgemeinen. Manifestieren kann er sich sowohl durch das Wohnumfeld, Straßen, Plätze und Parks aber auch öffentliche Gebäude wie Schulen, Sporthallen und Bürgerhäuser und nicht zuletzt auch halb-öffentliche Räume, die sich nicht im kommunalen Eigentum befinden. Dieses können bspw. Bahnhöfe und Bahnhofsvorplätze sein aber auch Einkaufszentren. Dabei hat der öffentliche Raum der baulichen Umwelt insbesondere für verdichtete und sozial benachteiligte urbane Gebiete eine große Bedeutung, da hier viele Funktionen wahrgenommen werden. Der öffentliche Raum im weitesten Sinne und insbesondere die Auswirkungen der Krise auf die Programmgebiete der Sozialen Stadt/Sozialer Zusammenhalt sollen dabei ganzheitlich betrachtet werden. Entsprechend sind im Projekt sowohl soziale, wirtschaftliche, ökologische, politische und sicherheitstechnische Aspekte des öffentlichen Raumes zu betrachten. Das Forschungsvorhaben soll anhand der Corona-Krise untersuchen, wie sich Krisen auf die Maßnahmen und Projekte für öffentliche und halb öffentliche Räume in verdichteten Stadtquartieren mit und ohne Städtebauförderung mit Fokus auf benachteiligte Stadtquartiere auswirken und welchen Herausforderungen die Bevölkerung, die Kommunen und die Träger/-innen und Unternehmen der halb öffentlichen Infrastrukturen (z. B. Wohlfahrtsverbände, Vereine) gegenüberstehen. Herauszuarbeiten sind dabei die Unterschiede zwischen eher kurzfristigen, zeitlich wenig anhaltenden und dauerhaft auf die Stadtentwicklung einwirkenden Impulsen, die durch die Krise ausgelöst worden sind. Ziel ist es, mit dem Projekt den Handlungsbedarf zur Erreichung von Resilienz gegenüber einer Krisensituation zu identifizieren und hieraus auch Rückschlüsse auf die zukünftige Ausgestaltung des BauGB und der Städtebauförderung für mögliche andere Krisenszenarien zu erhalten.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Bonn
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA22
Verlauf
- 07.08.2020 Ausschreibung veröffentlicht
- 18.11.2020 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat empirica ag Forschung und Beratung erhalten.
Ähnliche offene Ausschreibungen
Weitere Zuschläge dieses Auftraggebers
- Zukunft Bau - Datenverwertungsstrategie zur Erfüllung baupolitischer ZieleZuschlag 04.08.2026 an Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen · 4 Angebote
- Beratung und Begleitung des BMWSB bei der Erstellung des Klimaschutzberichts und Projektionsberichts in den Jahren 2026 und 2027Zuschlag 21.07.2026 an Fraunhofer-Gesellschaft - Einkauf B12 · 2 Angebote
- Zukunft Bau - Das Bauen von morgen – Potenzialstudie zu Baumaterialien der Zukunft in der deutschen BauwirtschaftZuschlag 20.07.2026 an Arup Deutschland GmbH · 5 Angebote
- Zukunft Bau - „Simple BIM“ – Standardanwendungsfälle für den WohnungsbauZuschlag 06.01.2026 an Construction Future Lab gGmbH · 6 Angebote
- Auswirkungen von CO2-Bepreisung und Ordnungsrecht auf die BaukostenZuschlag 16.12.2025 an Bietergemeinschaft Kiel Economics und Ingenieurbüro Prof. Dr. Hauser GmbH · 6 Angebote
- Ermittlung von Kennwerten für die Nachweisführung im alternativen Ansatz nach EED Art. 6Zuschlag 01.12.2025 an Institut Wohnen und Umwelt GmbH in Bietergemeinschaft mit IFAK Institut GmbH & Co. KG · 3 Angebote