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Zuschlag erteilt Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 07.08.2020

Covid 19 und die Folgen — der öffentliche Raum in der Krise: Nutzung, Sicherheit und Wandel

Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung · Bonn

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bonn am 26.10.2020 vergeben, Zuschlag an empirica ag Forschung und Beratung. Eingegangen: 3 Angebote.

Summe
nicht veröffentlicht
Angebote
3
Zuschlag
26.10.2020

Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 18.11.2020.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Forschung und Studien: Covid 19 und die Folgen — der öffentliche Raum in der Krise: Nutzung, Sicherheit und Wandel
Wo
Bonn, Nordrhein-Westfalen
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Laufzeit
15.11.2020 bis 30.11.2022

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 18.11.2020, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Die Corona-Krise wirkt sich seit Anfang des Jahres 2020 auf Städte und Regionen aus. Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, wurden sowohl wirtschaftliche als auch soziale Aktivitäten massiv eingeschränkt. Menschen konnten nicht mehr in der gewohnten Weise miteinander im öffentlichen Raum agieren. Funktionen des öffentlichen Raumes, wie die Nutzung baulicher Infrastruktur, soziale Interaktion und Daseinsgrundfunktionen, die hier vorher wahrgenommen wurden, konnten während der Krise nicht mehr oder nicht in der bisherigen Form bestehen und erfolgen. Es handelt sich um einen „Realtest“ zur Anpassungsfähigkeit auf verschiedenen Akteursebenen, durch den auch sichtbar wird, welche besonderen Bedarfe in benachteiligten Quartieren im Verhältnis zur Gesamtstadt bestehen. Im Fokus des Projekts steht die Frage, welche Qualitäten resiliente öffentliche und halb öffentliche Räume haben sollten. …

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Die Corona-Krise wirkt sich seit Anfang des Jahres 2020 auf Städte und Regionen aus. Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, wurden sowohl wirtschaftliche als auch soziale Aktivitäten massiv eingeschränkt. Menschen konnten nicht mehr in der gewohnten Weise miteinander im öffentlichen Raum agieren. Funktionen des öffentlichen Raumes, wie die Nutzung baulicher Infrastruktur, soziale Interaktion und Daseinsgrundfunktionen, die hier vorher wahrgenommen wurden, konnten während der Krise nicht mehr oder nicht in der bisherigen Form bestehen und erfolgen. Es handelt sich um einen „Realtest“ zur Anpassungsfähigkeit auf verschiedenen Akteursebenen, durch den auch sichtbar wird, welche besonderen Bedarfe in benachteiligten Quartieren im Verhältnis zur Gesamtstadt bestehen. Im Fokus des Projekts steht die Frage, welche Qualitäten resiliente öffentliche und halb öffentliche Räume haben sollten. Dabei soll der Gegenstand des öffentlichen Raums im Sinne des Projekts interdisziplinär verstanden und nicht auf rein bauliche Umwelt reduziert werden. Er ist dabei der Container für Funktionen und Nutzung der Bewohnerschaft sowie der Daseinsgrundfunktionen im Allgemeinen. Manifestieren kann er sich sowohl durch das Wohnumfeld, Straßen, Plätze und Parks aber auch öffentliche Gebäude wie Schulen, Sporthallen und Bürgerhäuser und nicht zuletzt auch halb-öffentliche Räume, die sich nicht im kommunalen Eigentum befinden. Dieses können bspw. Bahnhöfe und Bahnhofsvorplätze sein aber auch Einkaufszentren. Dabei hat der öffentliche Raum der baulichen Umwelt insbesondere für verdichtete und sozial benachteiligte urbane Gebiete eine große Bedeutung, da hier viele Funktionen wahrgenommen werden. Der öffentliche Raum im weitesten Sinne und insbesondere die Auswirkungen der Krise auf die Programmgebiete der Sozialen Stadt/Sozialer Zusammenhalt sollen dabei ganzheitlich betrachtet werden. Entsprechend sind im Projekt sowohl soziale, wirtschaftliche, ökologische, politische und sicherheitstechnische Aspekte des öffentlichen Raumes zu betrachten. Das Forschungsvorhaben soll anhand der Corona-Krise untersuchen, wie sich Krisen auf die Maßnahmen und Projekte für öffentliche und halb öffentliche Räume in verdichteten Stadtquartieren mit und ohne Städtebauförderung mit Fokus auf benachteiligte Stadtquartiere auswirken und welchen Herausforderungen die Bevölkerung, die Kommunen und die Träger/-innen und Unternehmen der halb öffentlichen Infrastrukturen (z. B. Wohlfahrtsverbände, Vereine) gegenüberstehen. Herauszuarbeiten sind dabei die Unterschiede zwischen eher kurzfristigen, zeitlich wenig anhaltenden und dauerhaft auf die Stadtentwicklung einwirkenden Impulsen, die durch die Krise ausgelöst worden sind. Ziel ist es, mit dem Projekt den Handlungsbedarf zur Erreichung von Resilienz gegenüber einer Krisensituation zu identifizieren und hieraus auch Rückschlüsse auf die zukünftige Ausgestaltung des BauGB und der Städtebauförderung für mögliche andere Krisenszenarien zu erhalten.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Bonn
NUTS
DEA22

Verlauf

  1. 07.08.2020 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 18.11.2020 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat empirica ag Forschung und Beratung erhalten.

Quellen Bekanntmachung auf TED ↗ Daten: TED – Tenders Electronic Daily, © Europäische Union, Weiterverwendung mit Quellenangabe. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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