Bundesbehördenzentrum Am Steigerwald Erfurt, Neuerrichtung ESB-Standort, Fachplanung Technische Ausrüstung (HLS, Anlagengruppen 1 – 3, 8, 9)
Auftraggeber: Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr (TLBV) · Erfurt
Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr (TLBV) hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Erfurt am 17.03.2025 vergeben, Zuschlag an Ingenieurbüro für Wärme- und Haustechnik IBP GmbH. Eingegangen: 4 Angebote.
Ingenieurbüro für Wärme- und Haustechnik IBP GmbH Erfurt
- Summe
- nicht veröffentlicht
- Angebote
- 4
- Zuschlag
- 17.03.2025
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 16.04.2025.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Bundesbehördenzentrum Am Steigerwald Erfurt, Neuerrichtung ESB-Standort, Fachplanung Technische Ausrüstung (HLS, Anlagengruppen 1 – 3, 8, 9)
- Wo
- Erfurt, Thüringen
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag. Es werden 3 bis 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
- Laufzeit
- 60 Monate
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 16.04.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungEs soll ein 3-geschossiges Gebäude mit einer BGF von ca. 3.000 m² je Geschoss (ges. BGF ca. 6.800 m²) neu errichtet werden. Der ges. Bruttorauminhalt beträgt ca. 49.000 m³. Der Außentrainingsbereich (Straßensituation ca. 225 m x 18,60 m, ca. 4.200 m²) soll sich unmittelbar an das Handlungs- und Verhaltenstrainingsgebäude anschließen. Im Untergeschoss sind ein SV-Mattenraum, Lagerräume, Umkleideräume für 54 Lehrgangsteilnehmer, Umkleiden für Lehrende, Sanitärräume, Duschen, technisch notwendige Räume für Waffen und Munition, die Raumschießanlage mit den dazugehörigen Überwachungsräumen, ein Versammlungsraum, eine Teeküche, Wartezonen und Flure sowie mehrere Technikräume vorgesehen. Die Obergeschosse sollen Lehrsäle, eine KFZ-/ Mehrzweckhalle, verschiedene Sanitär- und Lagerräume, Schulungsräume, Büros, Umkleiden, Teeküchen, Technikräume, Lager sowie ein Wohnungs-, ein Gastronomie- und …
Ganze Beschreibung lesen
Es soll ein 3-geschossiges Gebäude mit einer BGF von ca. 3.000 m² je Geschoss (ges. BGF ca. 6.800 m²) neu errichtet werden. Der ges. Bruttorauminhalt beträgt ca. 49.000 m³. Der Außentrainingsbereich (Straßensituation ca. 225 m x 18,60 m, ca. 4.200 m²) soll sich unmittelbar an das Handlungs- und Verhaltenstrainingsgebäude anschließen. Im Untergeschoss sind ein SV-Mattenraum, Lagerräume, Umkleideräume für 54 Lehrgangsteilnehmer, Umkleiden für Lehrende, Sanitärräume, Duschen, technisch notwendige Räume für Waffen und Munition, die Raumschießanlage mit den dazugehörigen Überwachungsräumen, ein Versammlungsraum, eine Teeküche, Wartezonen und Flure sowie mehrere Technikräume vorgesehen. Die Obergeschosse sollen Lehrsäle, eine KFZ-/ Mehrzweckhalle, verschiedene Sanitär- und Lagerräume, Schulungsräume, Büros, Umkleiden, Teeküchen, Technikräume, Lager sowie ein Wohnungs-, ein Gastronomie- und ein Kleingewerbebereich als Schulungsräume enthalten. Das komplexe Gebäude erhält verschiedene sanitärtechnische Anlagen. Eine komplette Trinkwasserinstallation mit Einspeisung, einer Hauptverteilung sowie Unterverteilungen bis hin zu Entnahmestellen bzw. Verbrauchsstellen ist vorzusehen. Alle technisch notwendigen Drücke, Wassermengen, verschiedene Wasserqualitäten und hygienisch einwandfreie Installationen sind zu erfüllen. Wasseraufbereitungen für andere technische Gewerke und eine Druckerhöhungsanlage sind zu planen. Der Warmwasserbedarf ist durch zentrale WW-Bereitung, durch dezentrale Versorgungsvarianten oder der Mischungen aus verschiedenen Systemen zu vergleichen und nach wirtschaftlichen sowie technischen Gründen auszuwählen / einzuplanen. Für die Beheizung des Gebäudes muss folgende beachtet / erfüllt werden: - energetischen Standards (BImA EGB 40), - der technisch. notw. Versorgungspunkte, - unterschiedliche Nutzungsbereiche, - hohen Nutzeranforderung an Versorgungssicherheit und Temperaturdifferenzen, - Verteilsysteme, - wirtschaftliches Wärmeversorgungssystem, - optimierte Betriebskosten. Die Heizzentrale im Untergeschoss beinhaltet die Wärmeerzeugung mit Hauptverteilung. Je nach Nutzung sind Unterverteilungen vorzusehen. Für die RLT-Anlagen der RSA bestehen sehr hohe Nutzeranforderungen. Diese sind mit dem Nutzer detailliert abgestimmt, planerisch umzusetzen. Lüftungstechnische Simulationen sind zu erarbeiten und vorzulegen. Zum Nachweis der Funktionsweise sind die Anlagen durch Strömungsversuche und Rauchtests vorzuführen sowie die Ergebnisse zu dokumentieren. Alle anderen RLT-Anlagen sind getrennt nach Nutzungsbereichen vorzusehen. Die Aufstellung von Geräten auf dem Flachdach ist dabei nicht erwünscht. Der Raumbedarf für Anlagentechnik ist sehr schnell zu ermitteln und an die Hochbauplanung anzugeben. Der kältetechnische Bedarf für die RLT sowie für die direkt zu kühlenden Nutzungsbereiche ist in Abstimmung mit der Wärmeerzeugung einzubinden. Energie, die im Gebäude benötigt wird, soll auch im Gebäude weiterverwendet werden. Wärme- und Kälterückgewinnung sowie dabei genau zu untersuchen sowie in die Planung der technischen Anlagen fest zu integrieren. Alle technischen Anlagen werden durch eine zentrale Gebäudeautomation mit GLT geplant. Dies erfolgt durch eine externe Ingenieurdienstleistung. Die Zuarbeiten der HLS-Planung an den GA-Planer (Informationen zu Steuerung und Regelung der HLS-Anlagen / Übergabepunkte aller Komponenten / Schnittstellenauflistung / funktionsspezifische Nutzeranforderung je Bereich, Zone und Anwendung) sind zu dokumentieren. Alle technischen Anlagen im Außenbereich werden an das Mehrzweckgebäude angeschlossen. Die Ver- und Entsorgung ist mit allen Gewerken abzustimmen und zu planen. Ein Energieberater wurde extern vergeben. Für alle Planungen sind die technischen Anforderungen der gesamten Liegenschaft zu beachten.
Erfüllungsort
Verlauf
- 05.09.2024 Ausschreibung veröffentlicht
- 05.12.2024 Ausschreibung veröffentlicht
- 16.04.2025 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Ingenieurbüro für Wärme- und Haustechnik IBP GmbH erhalten.
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