BiodivGrünpflege - Erarbeitung von biodiversitätssteigernden und -erhaltenden Pflegeempfehlungen der urbanen grünen Infrastruktur sowie qualitativen Indikatoren zur Biodiversitätsmessung in Kommunen
Auftraggeber: Bundesamt für Naturschutz · Bonn
Bundesamt für Naturschutz hat einen Auftrag für „BiodivGrünpflege - Erarbeitung von biodiversitätssteigernden und -erhaltenden Pflegeempfehlungen der urbanen grünen Infrastruktur sowie qualitativen Indikatoren zur Biodiversitätsmessung in Kommunen“ in Bonn ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 20.08.2026. Ergebnis noch nicht veröffentlicht.
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Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- BiodivGrünpflege - Erarbeitung von biodiversitätssteigernden und -erhaltenden Pflegeempfehlungen der urbanen grünen Infrastruktur sowie qualitativen Indikatoren zur Biodiversitätsmessung in Kommunen
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Bis wann
- Angebotsfrist 20.08.2026, 10:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 30.06.2026, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDas Forschungsvorhaben „BiodivGrünpflege“ entwickelt erstmals einen bundesweit anschlussfähigen Rahmen, mit dem Kommunen die Biodiversitätswirksamkeit ihrer öffentlichen Grünflächen systematisch erfassen und gezielt steigern können. Auftraggeberin ist das Bundesamt für Naturschutz. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass gängige Kennzahlen wie Grünflächenanteile oder Baumbestände nur begrenzt Aussagen über die tatsächliche ökologische Qualität urbaner Räume zulassen. Gleichzeitig sind flächendeckende Artenkartierungen in Städten aufgrund ihres hohen Aufwands kaum praktikabel. Das Projekt setzt daher an einem zentralen Hebel kommunalen Handelns an: der Grünflächenpflege. Statt Biodiversität primär über Artenvorkommen zu messen, wird ein prozessorientierter Ansatz verfolgt, der Pflegeregime und -empfehlungen in den Mittelpunkt stellt. Ziel ist es, Pflegekategorien für unterschiedliche …
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Das Forschungsvorhaben „BiodivGrünpflege“ entwickelt erstmals einen bundesweit anschlussfähigen Rahmen, mit dem Kommunen die Biodiversitätswirksamkeit ihrer öffentlichen Grünflächen systematisch erfassen und gezielt steigern können. Auftraggeberin ist das Bundesamt für Naturschutz. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass gängige Kennzahlen wie Grünflächenanteile oder Baumbestände nur begrenzt Aussagen über die tatsächliche ökologische Qualität urbaner Räume zulassen. Gleichzeitig sind flächendeckende Artenkartierungen in Städten aufgrund ihres hohen Aufwands kaum praktikabel. Das Projekt setzt daher an einem zentralen Hebel kommunalen Handelns an: der Grünflächenpflege. Statt Biodiversität primär über Artenvorkommen zu messen, wird ein prozessorientierter Ansatz verfolgt, der Pflegeregime und -empfehlungen in den Mittelpunkt stellt. Ziel ist es, Pflegekategorien für unterschiedliche urbane Flächentypen zu definieren und deren Biodiversitätswirksamkeit nachvollziehbar zu bewerten. Bestehende Klassifikations- und Informationssysteme werden zusammengeführt und in eine einheitliche, vergleichbare Systematik überführt, die sich in kommunale Grünflächeninformationssysteme integrieren lässt. Eine exemplarische Praxisvalidierung in ausgewählten Kommunen überprüft die ökologische Plausibilität der entwickelten Kategorien und schärft die Bewertungsmaßstäbe. Darauf aufbauend wird die Systematik pilotiert und hinsichtlich ihrer administrativen Umsetzbarkeit getestet - sowohl in Kommunen mit bestehenden digitalen Steuerungsinstrumenten als auch in solchen ohne entsprechende Systeme. Das Ergebnis ist ein anwendungsorientiertes, bundesweit nutzbares Referenzsystem für biodiversitätswirksame Grünpflege. Es ermöglicht Kommunen, die Qualität ihrer Pflegepraxis transparent zu dokumentieren, vergleichbar zu machen und strategisch weiterzuentwickeln und leistet damit einen konkreten Beitrag zur Stärkung der urbanen Biodiversität.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Bonn (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
Verlauf
- 30.06.2026 Ausschreibung veröffentlicht
Zuschläge dieses Auftraggebers
- Konzeptentwicklung zur Umsetzung des Europäischen Bestäubermonitorings (EUPoMS) in DeutschlandZuschlag 30.01.2026 an Universität Osnabrück · 1 Angebot