Bezahlbares Wohnen und Klimaschutz vor dem Hintergrund der Wohnsituation und Wohnkosten von Haushalten mit niedrigem und mittlerem Einkommen
Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung · Bonn
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bonn am 08.11.2021 vergeben, Zuschlag an Öko-Institut e.V. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 236.466,84 €. Eingegangen: 5 Angebote.
Öko-Institut e.V. Freiburg im Breisgau
- Summe
- 236.466,84 €
- Angebote
- 5
- Zuschlag
- 08.11.2021
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 24.12.2021.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Bezahlbares Wohnen und Klimaschutz vor dem Hintergrund der Wohnsituation und Wohnkosten von Haushalten mit niedrigem und mittlerem Einkommen
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit
- 24 Monate
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 24.12.2021, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungZiel dieses Forschungsprojektes ist es zunächst, den derzeit erkennbaren Zielkonflikt zwischen bezahlbarem Wohnen und Klimaschutz empirisch transparent zu machen. Hierzu sollen die Wohnsituation und die Wohnkostenbelastung von Haushalten mit niedrigen und mittleren Einkommen (Miethaushalte und Eigentumshaushalte) differenziert nach verschiedenen Haushalts-, Wohn- und Marktsituationen bspw. auf Basis der jüngsten Veröffentlichungen des Mikrozensus 2018 (Zusatzprogramm Wohnen), der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2018, der Befragung EU SILC sowie weiterer zu erschließender Quellen analysiert werden. Im Kern sollen ausgewählte klimapolitische Maßnahmen im Gebäudebereich nach den zu erwartenden Auswirkungen auf selbstnutzende Eigentümer und Eigentümerinnen, Mieterinnen und Mieter, Vermieter und Vermieterinnen sowie den Staat differenziert und vergleichbar analysiert werden. Ein Fokus …
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Ziel dieses Forschungsprojektes ist es zunächst, den derzeit erkennbaren Zielkonflikt zwischen bezahlbarem Wohnen und Klimaschutz empirisch transparent zu machen. Hierzu sollen die Wohnsituation und die Wohnkostenbelastung von Haushalten mit niedrigen und mittleren Einkommen (Miethaushalte und Eigentumshaushalte) differenziert nach verschiedenen Haushalts-, Wohn- und Marktsituationen bspw. auf Basis der jüngsten Veröffentlichungen des Mikrozensus 2018 (Zusatzprogramm Wohnen), der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2018, der Befragung EU SILC sowie weiterer zu erschließender Quellen analysiert werden. Im Kern sollen ausgewählte klimapolitische Maßnahmen im Gebäudebereich nach den zu erwartenden Auswirkungen auf selbstnutzende Eigentümer und Eigentümerinnen, Mieterinnen und Mieter, Vermieter und Vermieterinnen sowie den Staat differenziert und vergleichbar analysiert werden. Ein Fokus liegt dabei auf den Wohnkostenbelastungen verschiedener Haushaltsgruppen, vor allem mit niedrigen und mittleren Einkommen. Mögliche Verdrängungsprozesse und Umzugsketten ebenso wie mögliche soziale Polarisierungen einzelner Stadtquartiere sind ebenfalls darzustellen. Abschließend sollen Handlungsmöglichkeiten und Varianten aufgezeigt werden, wie die kalkulierten Kosten zur Erreichung der Klimaschutzziele auf die verschiedenen handelnden Gruppen (selbstnutzende Eigentümer und Eigentümerinnen, Mieterinnen und Mieter, Vermieter und Vermieterinnen, Staat) verteilt werden können, ohne einzelne Gruppen zu überfordern. Auswirkungen und Wechselwirkungen durch höhere Kostenbelastungen sollen für die verschiedenen Gruppen differenziert und vergleichend dargestellt werden.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Bonn
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA22
Verlauf
- 30.07.2021 Ausschreibung veröffentlicht
- 24.12.2021 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Öko-Institut e.V. erhalten, Summe 236.466,84 €.
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