Beschaffung einer neuen Luftstützung für Flugzeuge mit einer Gesamtmasse von bis zu 25 Tonnen
Auftraggeber: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) · Köln
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) hat einen Auftrag für Fahrzeuge in Göttingen ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 16.09.2024. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Fahrzeuge: Beschaffung einer neuen Luftstützung für Flugzeuge mit einer Gesamtmasse von bis zu 25 Tonnen
- Wo
- Göttingen, Landkreis Göttingen, Niedersachsen
- Bis wann
- Angebotsfrist 16.09.2024, 10:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 16.08.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungEin Standschwingungsversuch (GVT) ist ein strukturdynamisches Experiment, bei dem die strukturdynamischen Eigenschaften des Fluggeräts ermittelt werden. Dazu zählen insbesondere die modalen Parameter, welche das Eigenschwingungsverhalten charakterisieren. Dazu gehören Eigenfrequenzen, Dämpfungsmaße, Eigenschwingungsformern und generalisierte Massen. Mit diesen Eigenschaften kann ein mathematisches Ersatzmodell des Fluggeräts aufgebaut werden, mit dem das Schwingungsverhalten im untersuchten Frequenzbereich äquivalent beschrieben werden kann. Solche Ersatzmodelle werden z.B. für die Validierung numerischer Modelle (z.B. digitaler Zwilling) benötigt oder bei Flatteranalysen zur Abbildung der dynamischen Struktureigenschaften, wenn kein numerisches Modell vorhanden ist. Auch können diese Ersatzmodelle bei der Entwicklung von aktiven Regelungsmaßnahmen (Flugregelung, Manöverlastabminderung, …
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Ein Standschwingungsversuch (GVT) ist ein strukturdynamisches Experiment, bei dem die strukturdynamischen Eigenschaften des Fluggeräts ermittelt werden. Dazu zählen insbesondere die modalen Parameter, welche das Eigenschwingungsverhalten charakterisieren. Dazu gehören Eigenfrequenzen, Dämpfungsmaße, Eigenschwingungsformern und generalisierte Massen. Mit diesen Eigenschaften kann ein mathematisches Ersatzmodell des Fluggeräts aufgebaut werden, mit dem das Schwingungsverhalten im untersuchten Frequenzbereich äquivalent beschrieben werden kann. Solche Ersatzmodelle werden z.B. für die Validierung numerischer Modelle (z.B. digitaler Zwilling) benötigt oder bei Flatteranalysen zur Abbildung der dynamischen Struktureigenschaften, wenn kein numerisches Modell vorhanden ist. Auch können diese Ersatzmodelle bei der Entwicklung von aktiven Regelungsmaßnahmen (Flugregelung, Manöverlastabminderung, Böenlastabminderung) verwendet werden. Für die möglichst genaue Identifikation des Eigenschwingungsverhaltens des Flugzeugs im Standschwingungsversuch wird eine weiche Lagerung des Flugzeugs gefordert. Diese bietet einerseits eine Schwingungsentkopplung des Flugzeugs von seiner Umgebung. Andererseits wird durch weiche Lagerung ein großer Frequenzabstand zwischen Starrkörperschwingungen und elastischen Schwingungen des Flugzeugs erreicht, was maßgeblich für die Genauigkeit der modalen Parameter elastischer Eigenschwingungen ist. Erreicht wird die weiche Lagerung, indem das auf den Reifen stehende Flugzeug durch eine weiche elastische Lagerung aufgebockt wird. Die weichen Federn werden oftmals nicht mechanisch realisiert, sondern pneumatisch oder als eine Kombination aus beidem z.B. vertikale Entkopplung pneumatisch und horizontale Entkopplung mechanisch. Dabei wird das Flugzeug an seinen (meist drei) Aufbockpunkten (Jacking Points) oder an den Fahrwerken jeweils durch eine Luftstützung angehoben und weich gelagert. Somit besteht eine Luftstützung meist aus drei pneumatischen Federelementen. Jedes Federelement einer Luftstützung besteht aus einem druckdichten Gehäuse, in dem sich ein Kolben bewegen kann. Dieser wird mit Luftdruck beaufschlagt. Bei entsprechend hohem Druck und hinreichend großer Kolbenfläche kann das Flugzeug angehoben werden. Die geforderte Weichheit der Lagerung erreicht man, indem die druckdichten Gehäuse der drei Federelemente jeweils an Druckkessel mit hinreichend großem Volumen angeschlossen werden. Durch die weiche Lagerung mit der pneumatischen Stützung gelingt es, dass sich das Flugzeug als starrer Körper niederfrequent bewegen kann. Man spricht dabei von einer niederfrequenten Schwingungsisolierung, die keine Vibrationen aus der Umgebung an das Fluggerät weiterleitet. Ein weiteres Ziel der niederfrequenten Isolierung ist es, die Beeinflussung der gesuchten Eigenfrequenzen und Dämpfungsmaße der elastischen Eigenschwingungen des Flugzeuges so gering wie möglich zu halten. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Leistungsbeschreibung.
Erfüllungsort
- Ort
- 37073 Göttingen
- Kreis
- Landkreis Göttingen
- Bundesland
- Niedersachsen
- NUTS
- DE91C
Verlauf
- 16.08.2024 Ausschreibung veröffentlicht
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