Bauphysik
Auftraggeber: Staatliches Bauamt Kempten · Kempten
Staatliches Bauamt Kempten hat einen Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Kempten ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 13.04.2026. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Bauphysik
- Wo
- Kempten, Kempten (Allgäu), Bayern
- Bis wann
- Angebotsfrist 13.04.2026, 16:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
- Laufzeit
- 18.05.2026 bis 30.12.2033
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 15.03.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDer 2024 durchgeführte Realisierungswettbewerb für Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude und Freianlagen umfasste Neubauten, insbesondere für die Ingenieur- und Sozialwissenschaften sowie zentrale Einrichtungen mit einer Nettoraumfläche von 8.106m² (NUF 1-6). Ziel war das bestehende Hochschulgelände und die geplanten Neubauten zu einem zusammenhängenden Campus weiterzuentwickeln. Der Wettbewerbsentwurf sieht vier voneinander getrennte Baukörper vor: ein Hörsaalgebäude, eine Cafeteria, eine Kindertagesstätte (Kita) und ein Institutsgebäude, die jeweils mit Flachdächern gestaltet sind. Die rund 300 geforderten Stellplätze wurden im Entwurf in zwei voneinander getrennten Tiefgaragen (Hörsaal- und Institutsgebäude) untergebracht. Im Rahmen der weiteren Planungsschritte sollen verschiedene Tragwerks- und Fassadenvarianten, insbesondere unter Einbeziehung von Holz- und …
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Der 2024 durchgeführte Realisierungswettbewerb für Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude und Freianlagen umfasste Neubauten, insbesondere für die Ingenieur- und Sozialwissenschaften sowie zentrale Einrichtungen mit einer Nettoraumfläche von 8.106m² (NUF 1-6). Ziel war das bestehende Hochschulgelände und die geplanten Neubauten zu einem zusammenhängenden Campus weiterzuentwickeln. Der Wettbewerbsentwurf sieht vier voneinander getrennte Baukörper vor: ein Hörsaalgebäude, eine Cafeteria, eine Kindertagesstätte (Kita) und ein Institutsgebäude, die jeweils mit Flachdächern gestaltet sind. Die rund 300 geforderten Stellplätze wurden im Entwurf in zwei voneinander getrennten Tiefgaragen (Hörsaal- und Institutsgebäude) untergebracht. Im Rahmen der weiteren Planungsschritte sollen verschiedene Tragwerks- und Fassadenvarianten, insbesondere unter Einbeziehung von Holz- und Holzhybridkonstruktionen, geprüft werden. Während Untergeschosse und erdberührte Bauteile weiterhin als Massivbau vorgesehen sind, wird eine erdangebundene Fassadenbegrünung weiterverfolgt. Zentrale Anforderungen des Auftraggebers sind Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus, hohe Flexibilität der Gebäudestruktur sowie optimierte Bau- und Raumakustik, sowie die Einhaltung der Kostenobergrenze (KG200-600) von 122.411.000 € (Stand I/2023). Der Auftraggeber beabsichtigt, die Leistungen (Grund- und Besondere Leistungen) aus dem Leistungsbild Bauphysik (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik und Raumakustik) für die Leistungsphasen 1-8 in sukzessive abrufbare Leistungsstufen auf Grundlage der für den Freistaat Bayern gültigen Vertragsmuster zu beauftragen. Der bauliche Schallschutz muss mindestens den gesetzlichen Vorgaben entsprechen, darüber hinaus sind zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung der Akustik in Unterrichts-, Büro- und Besprechungsräumen zu ermitteln und umzusetzen. Die Raumakustik ist frühzeitig zu planen, um optimale Hörbedingungen und Sprachverständlichkeit, auch für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen oder fremdsprachigen Nutzern, sicherzustellen. Hinsichtlich des energetischen Standards wird der EGB40-Standard (Effizienzgebäude Bund 40) angestrebt, da dieser im Vergleich zum Passivhausstandard ähnliche energetische Werte bei geringeren Planungs- und Herstellungskosten sowie der Möglichkeit zur Umsetzung von Lowtech-Konzepten bietet. Die Planung soll kostenoptimiert erfolgen, wobei einfache, bedienungsfreundliche und wartungsarme Systeme bevorzugt werden. Insgesamt soll die Campuserweiterung durch den Einsatz nachhaltiger, regionaler und langlebiger Materialien sowie ressourceneffizienter Bauweisen als zukunftsweisendes Referenzprojekt zur Reduktion von Treibhausgasen dienen.
Erfüllungsort
- Ort
- 87435 Kempten
- Kreis
- Kempten (Allgäu)
- Bundesland
- Bayern
- NUTS
- DE273
Verlauf
- 15.03.2026 Ausschreibung veröffentlicht
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