Bauhofserweiterung Wilhelmshaven - Kampfmittelbergung und Tiefensondierung
Auftraggeber: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser - Jade - Nordsee · Bremen
Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser - Jade - Nordsee hat einen Auftrag für Bauleistungen in Bremen ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 18.08.2025. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Bauleistungen allgemein: Bauhofserweiterung Wilhelmshaven - Kampfmittelbergung und Tiefensondierung
- Wo
- Bremen
- Bis wann
- Angebotsfrist 18.08.2025, 10:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 16.07.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungIm Los 1: 6.800 m² Wasserfläche bis 3,00 m Tiefe unter Gewässersohle sind als Kampfmittel zu untersuchen und zu bergen. Im Anschluss soll eine Tiefensondierung bis 7,00 m Tiefe unter der Gewässsersohle auf einer Fläche von 4.800 m² erfolgen. Die Wasserfläche befindet sich angrenzend am Bauhof des WSA. Es handelt sich um ein weitgehend stehendes Gewässer mit minmaler Strömung. Die Böden bestehen aus feinkörnigen, schlammigen Weichböden, die mit Muschelresten durchsetzt sind. Die Wassertiefe liegt zwischen 3,00 und 10,50 m Tiefe, die eine geringe Strömung aufweist. Im Los 2: im Rahmen einer Voruntersuchung wurden mehrere Kampfmittelverdachtspunkte festgestellt. Diese Objekte sind gezielt zu untersuchen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, sind entsprechende bergungstechnische Maßnahmen zur Gefahrenbeseitigung durchzuführen. Für folgende Bereiche: Bereich I "Pegel Wangerooge Nord" liegt …
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Im Los 1: 6.800 m² Wasserfläche bis 3,00 m Tiefe unter Gewässersohle sind als Kampfmittel zu untersuchen und zu bergen. Im Anschluss soll eine Tiefensondierung bis 7,00 m Tiefe unter der Gewässsersohle auf einer Fläche von 4.800 m² erfolgen. Die Wasserfläche befindet sich angrenzend am Bauhof des WSA. Es handelt sich um ein weitgehend stehendes Gewässer mit minmaler Strömung. Die Böden bestehen aus feinkörnigen, schlammigen Weichböden, die mit Muschelresten durchsetzt sind. Die Wassertiefe liegt zwischen 3,00 und 10,50 m Tiefe, die eine geringe Strömung aufweist. Im Los 2: im Rahmen einer Voruntersuchung wurden mehrere Kampfmittelverdachtspunkte festgestellt. Diese Objekte sind gezielt zu untersuchen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, sind entsprechende bergungstechnische Maßnahmen zur Gefahrenbeseitigung durchzuführen. Für folgende Bereiche: Bereich I "Pegel Wangerooge Nord" liegt nördlich von Wangerooge mit einer Wassertiefe von 9,70 bis 10,90 m SKN mit einer Sondierfläche von 48.009 m². Es müssen in dem Bereich 13 Anomalien bis 3,00 m Tiefe untersucht werden. Bereich II "Pegel Wangerooge Ost" liegt östlich von Wangerooge mit einer Wassertiefe von 3,90 m bis 5,10 m SKN mit einer Sondierfläche von 49.980 m². Es müssen in dem Bereich neun Anomalien bis 3,00 m Tiefe untersucht werden. Bereich III "Pegel Schillig" liegt östlich von Schillig/Horumersiel mit einer Wassertiefe von 4,70 m bis 4,80 m SKN mit einer Sondierfläche von 47.964 m². Es müssen in dem Bereich vier Anomalien bis 3,00 m Tiefe untersucht werden. Die Bereich liegen im Tidebereich, so dass der Einsatz in bestimmten Bereichen ausschließlich nach Gerätewahl nur bei Stauwasser möglich ist. In den jeweiligen Bereichen ist der Meeresboden geprägt von relativ stark reliefiertem Hartsediment, in den einzelnen Sandmulden unbekannter Mächtigkeiten eingeschaltet sind. Die mittleren Strömungsgeschwindigkeiten in der Innen- und Außenjade betragen im Allgemeinen bei Ebbstrom bis zu 1,50 m/s und bei Flutstrom bis zu 1,80 m/s, jedoch im Bereich der Umfahrung "Minsener Oog" bei Ebb- und Flutstrom bis zu ca. 2,50 m/s (siehe auch Anlage 7). Dort betragen die maximalen Tidestromgeschwindigkeiten ca. 2,50 bis 3,00 m/s (ca. 5 kn) an der Wasseroberfläche und maximal 0,70 m/s (ca. 1,4 kn) am Meeresboden. Zusätzlich können durch Seegang induzierte Strömungen auftreten. Während Wellen mit einer Periode bis ca. vier Sekunden keine Wirkung am Boden entfalten, ist die Wirkung von langen Dünungswellen mit Perioden bis ca. 12 Sekunden am Boden stark spürbar. Diese Wellen können am Borden Horizontalgeschwindigkeiten von bis zu 0,50 m/s erreichen. In Addition mit den durch die Gezeiten erzeugten Strömungen können somit Strömungsgeschwindigkeiten zwischen 0,20 und 1,20 m/s bei Tidemittelwasser bzw. -0,50 und 0,50 m/s bei Stauwasser auftreten. Nach Einzelbeobachtungen ist bei Sturmwetterlagen in der Innenjade mit Wellenhöhen bis ca. 2,00 m zu rechnen. In der Außenjade kann dieser Wert erheblich überschritten werde. Dünungswellen mit relativ langen Wellen können das Arbeiten mit schwimmenden Geräten stark erschweren.
Erfüllungsort
Verlauf
- 16.07.2025 Ausschreibung veröffentlicht
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