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Zuschlag erteilt Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 14.04.2021

Auswirkungen des Online-Handels und der Covid-19-Pandemie auf den Einzelhandel in Städten, Gemeinden und Regionen, insbesondere in den Zentren

Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung · Bonn

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bonn am 10.09.2021 vergeben, Zuschlag an Einzelunternehmen aus Dortmund. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 220.160 €. Eingegangen: 4 Angebote.

Zuschlag an

Einzelunternehmen aus Dortmund

Summe
220.160 €
Angebote
4
Zuschlag
10.09.2021

Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 15.06.2022.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Forschung und Studien: Auswirkungen des Online-Handels und der Covid-19-Pandemie auf den Einzelhandel in Städten, Gemeinden und Regionen, insbesondere in den Zentren
Wo
Bonn, Nordrhein-Westfalen
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Laufzeit
01.07.2021 bis 30.04.2024

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 15.06.2022, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Der stetig steigende Online-Handel erhöhte bereits in der Vergangenheit den Druck auf die (Einzels-) Handelslandschaft in deutschen Städten und Regionen. Die Covid-19-Pandemie scheint diese bereits bestehenden Herausforderungen aktuell zu verstärken. Die temporäre Schließung von Einzelhandelsgeschäften und die weiterhin bestehenden Abstandsregelungen führen dazu, dass der Online-Handel in Deutschland weitere Marktanteile gewinnt. Welche Auswirkungen die Covid-19-Pandemie und der gestiegene Online-Handel auf den Einzelhandel und generell auf die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit insbesondere der Innenstädte und Zentren in den Städten, Gemeinden und Regionen haben wird, ist derzeit nicht abschließend zu beurteilen und wird unterschiedlich diskutiert. Interessensverbände wie der HDE sehen etwa 1/3 aller Nicht-Lebensmittelhändler in Deutschland von Schließungen bedroht. Für die Städte …

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Der stetig steigende Online-Handel erhöhte bereits in der Vergangenheit den Druck auf die (Einzels-) Handelslandschaft in deutschen Städten und Regionen. Die Covid-19-Pandemie scheint diese bereits bestehenden Herausforderungen aktuell zu verstärken. Die temporäre Schließung von Einzelhandelsgeschäften und die weiterhin bestehenden Abstandsregelungen führen dazu, dass der Online-Handel in Deutschland weitere Marktanteile gewinnt. Welche Auswirkungen die Covid-19-Pandemie und der gestiegene Online-Handel auf den Einzelhandel und generell auf die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit insbesondere der Innenstädte und Zentren in den Städten, Gemeinden und Regionen haben wird, ist derzeit nicht abschließend zu beurteilen und wird unterschiedlich diskutiert. Interessensverbände wie der HDE sehen etwa 1/3 aller Nicht-Lebensmittelhändler in Deutschland von Schließungen bedroht. Für die Städte wird mit einem Verlust der klassischen Einkaufsfunktion gerechnet (In: Die Zeit, Post Corona City, 21.6.2020). Die beschriebenen Prozesse wurden in verschiedenen Studien des BBSR in ersten Ansätzen untersucht. Ziel dieser Studie ist es, darauf aufzubauen und u.a. folgende Fragen vertieft in den Blick zu nehmen: — Wie hat sich der Online-Handel in Deutschland in den vergangenen Jahren entwickelt, welche Einflüsse hatte / hat die Covid-19-Pandemie? — Wie wirkt der Online-Handel auf verschiedene Raum- und Zentrentypen (Großstädte, Kleinstädte, Zentren, Innenstädte, prosperierende / schrumpfende Räume, etc.)? — Welchen Einfluss hat der Online-Handel auf Städte, Zentren und Regionen (negative und positive Auswirkungen). Im Rahmen einer ExWoSt-Studie soll eine systematische Analyse der aktuellen Situation des stationären Einzelhandels und des Online-Handels und seiner Bedeutung für Städte und Regionen vorgenommen werden. Dazu sollen mögliche Auswirkungen oder beschleunigende Effekte der Covid-19-Pandemie mitberücksichtigt werden. Die Analyse soll sowohl über die Betrachtung der Angebots- als auch der Nachfrageseite erfolgen. Sie baut auf bestehenden Studien des BBSR zu Auswirkungen des Online-Handels auf Innenstädte, Stadtteil- und Ortszentren sowie auf Verkehr und Städtebau auf. Aufbauend auf empirischen Analysen sind Handlungsempfehlungen für Städte und Gemeinden für den Umgang mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie / des Online-Handels und zur Stärkung von attraktiven, zukunftsfähigen Zentren zu erstellen. Diese Handlungsempfehlungen sind auf den Einflussbereich der Stadtentwicklungsplanung, der Stadtplanung, der Wirtschaftsförderung sowie der Verkehrsplanung zu fokussieren. Ziele der Studie: — Systematische Darstellung und Analyse des Online-Handels in Deutschland, anhand empirischer, regionalspezifischer Daten für das gesamte Bundesgebiet, — Analyse der Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf den Online-Handel und ihre Folgen für die Stadtentwicklung und -planung sowie — Städte und Gemeinden auf mögliche (Aus-)Wirkungen, aber auch auf Chancen und Potenziale des Online-Handels und ggf. einer neuen Nutzungsmischung, insbesondere in den Zentren vorbereiten und erfolgversprechende Handlungsansätze entwickeln und verbreiten.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Bonn
NUTS
DEA22

Verlauf

  1. 14.04.2021 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 15.06.2022 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Einzelunternehmen aus Dortmund erhalten, Summe 220.160 €.

Quellen Bekanntmachung auf TED ↗ Daten: TED – Tenders Electronic Daily, © Europäische Union, Weiterverwendung mit Quellenangabe. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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