Auswirkungen des Online-Handels und der Covid-19-Pandemie auf den Einzelhandel in Städten, Gemeinden und Regionen, insbesondere in den Zentren
Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung · Bonn
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat den Auftrag für Forschung und Studien in Bonn am 10.09.2021 vergeben, Zuschlag an Einzelunternehmen aus Dortmund. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 220.160 €. Eingegangen: 4 Angebote.
Einzelunternehmen aus Dortmund
- Summe
- 220.160 €
- Angebote
- 4
- Zuschlag
- 10.09.2021
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 15.06.2022.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Auswirkungen des Online-Handels und der Covid-19-Pandemie auf den Einzelhandel in Städten, Gemeinden und Regionen, insbesondere in den Zentren
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit
- 01.07.2021 bis 30.04.2024
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 15.06.2022, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDer stetig steigende Online-Handel erhöhte bereits in der Vergangenheit den Druck auf die (Einzels-) Handelslandschaft in deutschen Städten und Regionen. Die Covid-19-Pandemie scheint diese bereits bestehenden Herausforderungen aktuell zu verstärken. Die temporäre Schließung von Einzelhandelsgeschäften und die weiterhin bestehenden Abstandsregelungen führen dazu, dass der Online-Handel in Deutschland weitere Marktanteile gewinnt. Welche Auswirkungen die Covid-19-Pandemie und der gestiegene Online-Handel auf den Einzelhandel und generell auf die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit insbesondere der Innenstädte und Zentren in den Städten, Gemeinden und Regionen haben wird, ist derzeit nicht abschließend zu beurteilen und wird unterschiedlich diskutiert. Interessensverbände wie der HDE sehen etwa 1/3 aller Nicht-Lebensmittelhändler in Deutschland von Schließungen bedroht. Für die Städte …
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Der stetig steigende Online-Handel erhöhte bereits in der Vergangenheit den Druck auf die (Einzels-) Handelslandschaft in deutschen Städten und Regionen. Die Covid-19-Pandemie scheint diese bereits bestehenden Herausforderungen aktuell zu verstärken. Die temporäre Schließung von Einzelhandelsgeschäften und die weiterhin bestehenden Abstandsregelungen führen dazu, dass der Online-Handel in Deutschland weitere Marktanteile gewinnt. Welche Auswirkungen die Covid-19-Pandemie und der gestiegene Online-Handel auf den Einzelhandel und generell auf die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit insbesondere der Innenstädte und Zentren in den Städten, Gemeinden und Regionen haben wird, ist derzeit nicht abschließend zu beurteilen und wird unterschiedlich diskutiert. Interessensverbände wie der HDE sehen etwa 1/3 aller Nicht-Lebensmittelhändler in Deutschland von Schließungen bedroht. Für die Städte wird mit einem Verlust der klassischen Einkaufsfunktion gerechnet (In: Die Zeit, Post Corona City, 21.6.2020). Die beschriebenen Prozesse wurden in verschiedenen Studien des BBSR in ersten Ansätzen untersucht. Ziel dieser Studie ist es, darauf aufzubauen und u.a. folgende Fragen vertieft in den Blick zu nehmen: — Wie hat sich der Online-Handel in Deutschland in den vergangenen Jahren entwickelt, welche Einflüsse hatte / hat die Covid-19-Pandemie? — Wie wirkt der Online-Handel auf verschiedene Raum- und Zentrentypen (Großstädte, Kleinstädte, Zentren, Innenstädte, prosperierende / schrumpfende Räume, etc.)? — Welchen Einfluss hat der Online-Handel auf Städte, Zentren und Regionen (negative und positive Auswirkungen). Im Rahmen einer ExWoSt-Studie soll eine systematische Analyse der aktuellen Situation des stationären Einzelhandels und des Online-Handels und seiner Bedeutung für Städte und Regionen vorgenommen werden. Dazu sollen mögliche Auswirkungen oder beschleunigende Effekte der Covid-19-Pandemie mitberücksichtigt werden. Die Analyse soll sowohl über die Betrachtung der Angebots- als auch der Nachfrageseite erfolgen. Sie baut auf bestehenden Studien des BBSR zu Auswirkungen des Online-Handels auf Innenstädte, Stadtteil- und Ortszentren sowie auf Verkehr und Städtebau auf. Aufbauend auf empirischen Analysen sind Handlungsempfehlungen für Städte und Gemeinden für den Umgang mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie / des Online-Handels und zur Stärkung von attraktiven, zukunftsfähigen Zentren zu erstellen. Diese Handlungsempfehlungen sind auf den Einflussbereich der Stadtentwicklungsplanung, der Stadtplanung, der Wirtschaftsförderung sowie der Verkehrsplanung zu fokussieren. Ziele der Studie: — Systematische Darstellung und Analyse des Online-Handels in Deutschland, anhand empirischer, regionalspezifischer Daten für das gesamte Bundesgebiet, — Analyse der Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf den Online-Handel und ihre Folgen für die Stadtentwicklung und -planung sowie — Städte und Gemeinden auf mögliche (Aus-)Wirkungen, aber auch auf Chancen und Potenziale des Online-Handels und ggf. einer neuen Nutzungsmischung, insbesondere in den Zentren vorbereiten und erfolgversprechende Handlungsansätze entwickeln und verbreiten.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Bonn
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA22
Verlauf
- 14.04.2021 Ausschreibung veröffentlicht
- 15.06.2022 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Einzelunternehmen aus Dortmund erhalten, Summe 220.160 €.
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