Ableitung eines „Specific Protection Goals“ (SPG) für Ameisen zur Bewertung von Ökotoxizitätstests
Auftraggeber: Bundesamt für Naturschutz · Bonn
Bundesamt für Naturschutz hat einen Auftrag für „Ableitung eines „Specific Protection Goals“ (SPG) für Ameisen zur Bewertung von Ökotoxizitätstests“ in Bonn ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 08.10.2025. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ableitung eines „Specific Protection Goals“ (SPG) für Ameisen zur Bewertung von Ökotoxizitätstests
- Wo
- Bonn, Nordrhein-Westfalen
- Bis wann
- Angebotsfrist 08.10.2025, 09:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 20.08.2025, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungIn der Risikobewertung gentechnisch veränderter Organismen (GVO) werden Effekte auf Nicht-Zielorganismen oft anhand ökotoxikoloigscher Tests untersucht. Welche Arten im Detail getestet werden sollen ist für GVO nicht festgelegt. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Umwelt, in die der GVO freigesetzt werden soll. Neben der Bedeutung der Testorganismen für betroffene Ökosysteme sollen Stellvertreterorganismen getestet werden, die Bezug zu wichtigen Schutzzielen wie Ökosystemleistungen oder die Biodiversität haben. Während Schutzziele der Landwirtschaft (z.B. Schutz natürlicher Antagonisten von Schädlingen) durch bestehende Testorganismen gut abgedeckt sind, fehlen Stellvertreterorganismen, die einen direkteren Bezug zur Biodiversität aufweisen. Um diese Lücke zu schließen wurden über ein F+E Projekt von 2020 bis 2024 ein Konzept zum Test von Ameisen entwickelt, die in vielen Ökosystemen …
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In der Risikobewertung gentechnisch veränderter Organismen (GVO) werden Effekte auf Nicht-Zielorganismen oft anhand ökotoxikoloigscher Tests untersucht. Welche Arten im Detail getestet werden sollen ist für GVO nicht festgelegt. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Umwelt, in die der GVO freigesetzt werden soll. Neben der Bedeutung der Testorganismen für betroffene Ökosysteme sollen Stellvertreterorganismen getestet werden, die Bezug zu wichtigen Schutzzielen wie Ökosystemleistungen oder die Biodiversität haben. Während Schutzziele der Landwirtschaft (z.B. Schutz natürlicher Antagonisten von Schädlingen) durch bestehende Testorganismen gut abgedeckt sind, fehlen Stellvertreterorganismen, die einen direkteren Bezug zur Biodiversität aufweisen. Um diese Lücke zu schließen wurden über ein F+E Projekt von 2020 bis 2024 ein Konzept zum Test von Ameisen entwickelt, die in vielen Ökosystemen wichtige Funktionen einnehmen und die Biodiversität positiv beeinflussen können. Mit dem Vorhaben konnte gezeigt werden, dass sich Ameisen gut für ökotoxikologische Versuche eigenen und aktuelle Testverfahren ergänzen können. Ameisen sind, ähnlich wie Bienen, eusozial. Ausgehend von der sozialen Struktur und Ökologie von Ameisen wurde in einem Vorgängervorhaben ein Testsystem mit mehreren Stufen und verschiedenen Endpunkten entwickelt. Um für Ameisen eine effektive Testmethode zu entwickeln, die auch in Zulassungen angewendet werden kann, ist eine Priorisierung der Messparameter notwendig. Mit dem aktuellen Vorhaben soll diese Priorisierung über ein mathematisches Modell erfolgen, um verschiedene Messpunkte für ein sogenanntes „Specific Protection Goal“ auf Basis des Koloniewachstums zu entwickeln. Ein solches Vorgehen umfasst auch Vorschläge für ein akzeptables Schadensmaß (räumlich und zeitlich differenziert) zu unterbreiten.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Bonn (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
Verlauf
- 20.08.2025 Ausschreibung veröffentlicht
Zuschläge dieses Auftraggebers
- Konzeptentwicklung zur Umsetzung des Europäischen Bestäubermonitorings (EUPoMS) in DeutschlandZuschlag 30.01.2026 an Universität Osnabrück · 1 Angebot