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Zuschlag erteilt Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) · veröffentlicht am 13.11.2025

81316543-PM&E, fortalecimiento del sector educativo y desarrollo organizacional para PreViMujer III en Ecuador

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH · Eschborn

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH hat den Auftrag für Dienstleistungen im Main-Taunus-Kreis am 28.10.2025 vergeben, Zuschlag an GFA Consulting Group GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 740.297,50 €. Eingegangen: 4 Angebote.

Zuschlag an

GFA Consulting Group GmbH Hamburg

Summe
740.297,50 €
Angebote
4
Zuschlag
28.10.2025

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 17.07.2026.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
81316543-PM&E, fortalecimiento del sector educativo y desarrollo organizacional para PreViMujer III en Ecuador
Wo
Main-Taunus-Kreis, Hessen
Wer kann anbieten
Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
Laufzeit
24 Monate, bis zu 2 Verlängerungen

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 17.07.2026, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Gewalt gegen Frauen ist eines der größten Hindernisse für die uneingeschränkte Wahrnehmung der Menschenrechte von Frauen. Ecuador hat das Übereinkommen gegen alle Formen der Diskriminierung von Frauen (CEDAW) sowie das Interamerikanische Übereinkommen zur Verhütung und Bestrafung von Gewalt gegen Frauen (Übereinkommen von Belém do Pará) ratifiziert und sich den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) verpflichtet. Auf nationaler Ebene wird insbesondere Frauen und Mädchen ein Leben frei von Gewalt garantiert. Dies geht aus der Verfassung von 2008 (Art. 35 und Art. 66), dem Strafgesetzbuch von 2014 (Art. 141 und Art. 155) sowie (3) dem organischen Gesetz zur Verhinderung und Beseitigung von Gewalt gegen Frauen (LOIV) von 2018 hervor. Die Umsetzung wirksamer Maßnahmen durch staatliche und nichtstaatliche Akteure, die sich auf die Prävention von Gewalt gegen Frauen konzentrieren, bleibt …

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Gewalt gegen Frauen ist eines der größten Hindernisse für die uneingeschränkte Wahrnehmung der Menschenrechte von Frauen. Ecuador hat das Übereinkommen gegen alle Formen der Diskriminierung von Frauen (CEDAW) sowie das Interamerikanische Übereinkommen zur Verhütung und Bestrafung von Gewalt gegen Frauen (Übereinkommen von Belém do Pará) ratifiziert und sich den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) verpflichtet. Auf nationaler Ebene wird insbesondere Frauen und Mädchen ein Leben frei von Gewalt garantiert. Dies geht aus der Verfassung von 2008 (Art. 35 und Art. 66), dem Strafgesetzbuch von 2014 (Art. 141 und Art. 155) sowie (3) dem organischen Gesetz zur Verhinderung und Beseitigung von Gewalt gegen Frauen (LOIV) von 2018 hervor. Die Umsetzung wirksamer Maßnahmen durch staatliche und nichtstaatliche Akteure, die sich auf die Prävention von Gewalt gegen Frauen konzentrieren, bleibt jedoch eine Herausforderung. Das Projekt Prävention von Gewalt gegen Frauen III (PreViMujer III) unterstützt die Umsetzung des LOIV und seiner Verordnung im Bereich der Prävention von Gewalt gegen Frauen. Um dies zu erreichen, werden Kapazitäten entwickelt sowie Wissen und methodische Instrumente an verschiedene öffentliche und zivilgesellschaftliche Akteure vermittelt, damit diese, innovative und nachhaltige Maßnahmen zur Prävention von Gewalt gegen Frauen umsetzen können. Ziel des Projekts ist es, auf zentraler Ebene und in zwei Provinzen Ecuadors staatliche und nichtstaatliche Akteure darin zu unterstützen, Regelungen zur Prävention von Gewalt gegen Frauen einzuführen. Das Projekt baut auf den Errungenschaften von PreViMujer I und II auf. Durch die Vorgängerprojekte wurden Kontakte zu gesellschaftlichen Schlüsselakteuren geknüpft, wertvolle Erfahrungen in der Entwicklung, Anwendung und Verbreitung von Methoden und Evidenzen gesammelt, Kapazitäten gestärkt und Wissen systematisiert. Insbesondere sollen die Erfahrungen aus Schulungs- und Sensibilisierungsprogrammen für Beamte, einem systemischen Präventionsmodell für Unternehmen und Universitäten sowie Lernmethoden für Kinder und Jugendliche, die für dieses Projekt entwickelt wurden, weiter genutzt und verbreitet werden. Die Zielgruppe sind Frauen in ihrer ganzen Vielfalt und während ihres gesamten Lebenszyklus. Darüber hinaus richtet sich das Projekt an Männer, Kinder und Jugendliche, die bei der Prävention geschlechtsspezifischer Gewalt eine wichtige Rolle spielen. Politischer Träger ist das Ministerium für Frauen und Menschenrechte (MMDH), das für die Umsetzung des LOIV und für die Koordinierung und Vernetzung der staatlichen Akteure des Nationalen Systems zur Verhütung und Beseitigung von Gewalt gegen Frauen (SNPEVM) sowohl auf zentraler als auch auf dezentraler Ebene zuständig ist.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Main-Taunus-Kreis (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
Bundesland
Hessen

Verlauf

  1. 13.11.2025 Ergebnis veröffentlicht
  2. 17.07.2026 Vertragsänderung veröffentlicht · Im Zuge der Anlauf- und Konkretisierungsphase der Consultingkomponente im Vorhaben PreViMujer III hat sich gezeigt, dass für eine fachgerechte, kontextsensible und wirkungsorientierte Umsetzung zusätzliche Leistungen erforderlich sind, die in den ursprünglichen…

Lange Begründungen sind hier gekürzt. Vollständig: Textfassung dieser Seite

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat GFA Consulting Group GmbH erhalten, Summe 740.297,50 €.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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