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Zuschlag erteilt Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 13.11.2024

81311593-Technische Unterstützung für ProTransición in Bolivien (Umsetzung der Outputs 3 und 4)

Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH · Eschborn

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen am 17.03.2025 vergeben, Zuschlag an IP Consult, Institut für Projektplanung GmbH. Eingegangen: 3 Angebote.

Summe
nicht veröffentlicht
Angebote
3
Zuschlag
17.03.2025

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 24.06.2025.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Ingenieur- und Planungsleistungen: 81311593-Technische Unterstützung für ProTransición in Bolivien (Umsetzung der Outputs 3 und 4)
Wo
nicht angegeben
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
Laufzeit
28 Monate, bis zu 2 Verlängerungen

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 24.06.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Die vorliegende Ausschreibung erfolgt im Rahmen des bilateralen Projekts der deutschen technischen Zusammenarbeit "Stärkung der Energiewende in Bolivien (ProTransicion)". Dieses Projekt wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH über einen Zeitraum von drei Jahren zwischen 07/2024 und 06/2027 im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) umgesetzt. Die GIZ hat bereits mit der Durchführung begonnen und sucht einen Unterauftragnehmer für die Outputs 3 und 4 zu den Themen Energieeffizienz (EE) im öffentlichen und produktiven Sektor sowie Elektromobilität im öffentlichen Verkehr. Erdgas hat eine dominierende Rolle im Energiesektor Boliviens: Zwei Drittel des Stroms werden aus Gas erzeugt, und die Exporte nach Brasilien und Argentinien sind wichtig für die Staatsfinanzen. Mitte 2023 kündigte der Präsident an, …

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Die vorliegende Ausschreibung erfolgt im Rahmen des bilateralen Projekts der deutschen technischen Zusammenarbeit "Stärkung der Energiewende in Bolivien (ProTransicion)". Dieses Projekt wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH über einen Zeitraum von drei Jahren zwischen 07/2024 und 06/2027 im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) umgesetzt. Die GIZ hat bereits mit der Durchführung begonnen und sucht einen Unterauftragnehmer für die Outputs 3 und 4 zu den Themen Energieeffizienz (EE) im öffentlichen und produktiven Sektor sowie Elektromobilität im öffentlichen Verkehr. Erdgas hat eine dominierende Rolle im Energiesektor Boliviens: Zwei Drittel des Stroms werden aus Gas erzeugt, und die Exporte nach Brasilien und Argentinien sind wichtig für die Staatsfinanzen. Mitte 2023 kündigte der Präsident an, dass die Gasreserven bis Ende des Jahrzehnts erschöpft sein könnten. Bisherige Explorationsversuche waren erfolglos, was eine Energieversorgungs- und Wirtschaftskrise zur Folge haben könnte, die vor allem die Ärmsten trifft. Ziel der Energiewende in Bolivien ist es, fossile Energieträger durch erneuerbare Energien (RE) zu ersetzen und die Energieeffizienz zu steigern. Die niedrigen Stromtarife bieten für die Hauptverbrauchssektoren Industrie und Haushalte kaum Anreize für eine effiziente Nutzung. Laut der UN-Datenbank ist Bolivien, nach Venezuela, das südamerikanische Land mit der höchsten Energieintensität. Erste Ansätze zur Förderung der Effizienz sind vorhanden, erreichen aber aufgrund mangelnder Koordination und Finanzierung nur eine begrenzte Zahl an Verbrauchern. Der Verkehrssektor ist der größte Verbraucher von Primärenergie und der größte Emittent von Treibhausgasen, mit steigender Tendenz. Elektromobilität stellt eine mögliche Alternative dar, ist jedoch noch in der Anfangsphase. Es gibt nur wenige Elektrofahrzeuge und kaum Ladeinfrastruktur (bisher 11 Ladesäulen im ganzen Land). Hohe Investitionskosten erschweren die Verbreitung, und die Erfahrungen benachbarter Länder wie Brasilien und Uruguay werden kaum genutzt. Das durch die deutsche EZ ausgebildete Personal reicht nicht aus, um den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben, und die Personalfluktuation ist hoch. Im Bereich EE und Elektromobilität fehlen qualifizierte Fachkräfte. Frauen sind im Stromsektor weitgehend ausgeschlossen, was die Verfügbarkeit von Fachkräften weiter einschränkt. Im Rahmen der NDC-Anpassungen hat Bolivien 2022 sein Ambitionsniveau erhöht. Diese Veränderungen, auch wenn sie wirtschaftlich motiviert sind, tragen zum Klimaschutz bei und haben das Potenzial, ab 2030 jährlich 212.000 t CO2-Emissionen zu vermeiden. Der politische Druck zur Umsetzung der Energiewende ist gestiegen, jedoch fehlen weiterhin Finanzierungsmechanismen und eine effektive Koordination der relevanten Akteure. Das Ministerium für Kohlenwasserstoffe und Energie ist der politische Träger und Partner für die Durchführung des Projekts. Die Umsetzung erfolgt entlang von vier thematischen Outputs (Outputs 1-4) sowie einem fünften, der sich auf die Gleichstellung der Geschlechter im bolivianischen Elektrizitätssektor konzentriert.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben

Verlauf

  1. 13.11.2024 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 24.06.2025 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat IP Consult, Institut für Projektplanung GmbH erhalten.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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