4721E03210 — Anwendung der künstlichen Intelligenz (KI) für die Standortauswahl von tiefen geologischen Endlagern
Auftraggeber: Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung · Salzgitter
Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung hat den Auftrag für Forschung und Studien in Berlin am 30.07.2021 vergeben, Zuschlag an Öko-Institut e.V. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 230.309,88 €. Eingegangen: 5 Angebote.
Öko-Institut e.V. Freiburg
- Summe
- 230.309,88 €
- Angebote
- 5
- Zuschlag
- 30.07.2021
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 07.09.2021.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: 4721E03210 — Anwendung der künstlichen Intelligenz (KI) für die Standortauswahl von tiefen geologischen Endlagern
- Wo
- Berlin
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit
- 14 Monate
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 07.09.2021, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungBei der Standortsuche für ein nukleares Endlager ist die Qualität und Güte der zur Verfügung stehenden geowissenschaftlichen Daten und Informationen von entscheidender Bedeutung. Gleiches gilt aber auch für die Evaluierung und Interpretation dieser Daten. Die verfügbaren Informationen und Datensätze stammen aus zahlreichen, unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen und sind verschiedenen Ursprungs (z. B. Labor-, Felddaten, synthetisch generierte Datensätze) und decken sowohl, räumlich, als auch zeitlich große Skalenbereiche ab. Neben der daraus resultierenden Herausforderung die großen, heterogenen Datenmengen zu verarbeiten, hat die Bestimmung von Ungewissheiten in den verschiedenen Prozessschritten des Standortauswahlverfahrens einen hohen Stellenwert. Die Beschreibung der Zuverlässigkeit und Gewährleistung der Objektivität der Interpretation geowissenschaftlicher Datensätze …
Ganze Beschreibung lesen
Bei der Standortsuche für ein nukleares Endlager ist die Qualität und Güte der zur Verfügung stehenden geowissenschaftlichen Daten und Informationen von entscheidender Bedeutung. Gleiches gilt aber auch für die Evaluierung und Interpretation dieser Daten. Die verfügbaren Informationen und Datensätze stammen aus zahlreichen, unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen und sind verschiedenen Ursprungs (z. B. Labor-, Felddaten, synthetisch generierte Datensätze) und decken sowohl, räumlich, als auch zeitlich große Skalenbereiche ab. Neben der daraus resultierenden Herausforderung die großen, heterogenen Datenmengen zu verarbeiten, hat die Bestimmung von Ungewissheiten in den verschiedenen Prozessschritten des Standortauswahlverfahrens einen hohen Stellenwert. Die Beschreibung der Zuverlässigkeit und Gewährleistung der Objektivität der Interpretation geowissenschaftlicher Datensätze kann hier exemplarisch erwähnt werden. Techniken und Anwendungen der künstlichen Intelligenz und des Maschinellen Lernens, die in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung erfahren haben und eine immer breitere Anwendung finden, bieten die Möglichkeit aus vorhandenen großen Datenbeständen und Algorithmen Muster und Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und alternative Lösungswege zu entwickeln. Selbstlernende oder zu trainierende Neuronale Netze, die die Grundlage der künstlichen Intelligenz darstellen, könnten damit einen Beitrag zu den geowissenschaftlichen Herausforderungen im Rahmen der Standortauswahl liefern. Ziel dieses FoV ist es, einen gründlichen Überblick und eine Bewertung der Anwendbarkeit von KI Methodiken im Standortauswahlverfahren zu erhalten. Das FoV konzentriert sich auf Endlager für hochradioaktive Abfälle. Es soll aber auch einen Ausblick auf die Anwendbarkeit der Methoden auf Endlager für andere radioaktive Abfälle geben.
Erfüllungsort
- Ort
- Berlin
- Kreis
- Berlin
- Bundesland
- Berlin
- NUTS
- DE300
Verlauf
- 16.04.2021 Ausschreibung veröffentlicht
- 07.09.2021 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Öko-Institut e.V. erhalten, Summe 230.309,88 €.
Ähnliche offene Ausschreibungen
Weitere Zuschläge: Forschung und Studien in Berlin
- Entwicklung und Bau einer Industrieanlage zur Entsorgung von Munitionsaltlasten auf SeeBundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) · Zuschlag 17.09.2026 an ABEKING & RASMUSSEN Schiffs- und Yachtwerft SE und 2 weitere · 1 Angebot
- MikropartikelGemeinsamer Bundesausschuss (G-BA) Berlin · Zuschlag 01.07.2026
- CRP-AphereseGemeinsamer Bundesausschuss (G-BA) Berlin · Zuschlag 12.06.2026 an CSG Clinische Studien Gesellschaft mbH · 2 Angebote
- Forschungsvorhaben zur Evaluierung der Sterilisationsregelung im Betreuungsrecht nach altem und nach neuem RechtBundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz · Zuschlag 28.01.2026 an InterVal GmbH · 3 Angebote
- Wissenschaftliche Evaluation der vom BMFTR geförderten Projekte zur Etablierung von Datentreuhandmodellen (DTM) – DTM-GesamtevaluationBundesministerium für Forschung · Zuschlag 29.12.2025 an Prognos AG · 5 Angebote
- Evaluation HautkrebsscreeningGemeinsamer Bundesausschuss · Zuschlag 01.12.2025 an BQS Institut für Qualität und Patientensicherheit GmbH · 5 Angebote