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Zuschlag erteilt Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 16.04.2021

4721E03210 — Anwendung der künstlichen Intelligenz (KI) für die Standortauswahl von tiefen geologischen Endlagern

Auftraggeber: Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung · Salzgitter

Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung hat den Auftrag für Forschung und Studien in Berlin am 30.07.2021 vergeben, Zuschlag an Öko-Institut e.V. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 230.309,88 €. Eingegangen: 5 Angebote.

Zuschlag an

Öko-Institut e.V. Freiburg

Summe
230.309,88 €
Angebote
5
Zuschlag
30.07.2021

Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 07.09.2021.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Forschung und Studien: 4721E03210 — Anwendung der künstlichen Intelligenz (KI) für die Standortauswahl von tiefen geologischen Endlagern
Wo
Berlin
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Laufzeit
14 Monate

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 07.09.2021, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Bei der Standortsuche für ein nukleares Endlager ist die Qualität und Güte der zur Verfügung stehenden geowissenschaftlichen Daten und Informationen von entscheidender Bedeutung. Gleiches gilt aber auch für die Evaluierung und Interpretation dieser Daten. Die verfügbaren Informationen und Datensätze stammen aus zahlreichen, unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen und sind verschiedenen Ursprungs (z. B. Labor-, Felddaten, synthetisch generierte Datensätze) und decken sowohl, räumlich, als auch zeitlich große Skalenbereiche ab. Neben der daraus resultierenden Herausforderung die großen, heterogenen Datenmengen zu verarbeiten, hat die Bestimmung von Ungewissheiten in den verschiedenen Prozessschritten des Standortauswahlverfahrens einen hohen Stellenwert. Die Beschreibung der Zuverlässigkeit und Gewährleistung der Objektivität der Interpretation geowissenschaftlicher Datensätze …

Ganze Beschreibung lesen

Bei der Standortsuche für ein nukleares Endlager ist die Qualität und Güte der zur Verfügung stehenden geowissenschaftlichen Daten und Informationen von entscheidender Bedeutung. Gleiches gilt aber auch für die Evaluierung und Interpretation dieser Daten. Die verfügbaren Informationen und Datensätze stammen aus zahlreichen, unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen und sind verschiedenen Ursprungs (z. B. Labor-, Felddaten, synthetisch generierte Datensätze) und decken sowohl, räumlich, als auch zeitlich große Skalenbereiche ab. Neben der daraus resultierenden Herausforderung die großen, heterogenen Datenmengen zu verarbeiten, hat die Bestimmung von Ungewissheiten in den verschiedenen Prozessschritten des Standortauswahlverfahrens einen hohen Stellenwert. Die Beschreibung der Zuverlässigkeit und Gewährleistung der Objektivität der Interpretation geowissenschaftlicher Datensätze kann hier exemplarisch erwähnt werden. Techniken und Anwendungen der künstlichen Intelligenz und des Maschinellen Lernens, die in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung erfahren haben und eine immer breitere Anwendung finden, bieten die Möglichkeit aus vorhandenen großen Datenbeständen und Algorithmen Muster und Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und alternative Lösungswege zu entwickeln. Selbstlernende oder zu trainierende Neuronale Netze, die die Grundlage der künstlichen Intelligenz darstellen, könnten damit einen Beitrag zu den geowissenschaftlichen Herausforderungen im Rahmen der Standortauswahl liefern. Ziel dieses FoV ist es, einen gründlichen Überblick und eine Bewertung der Anwendbarkeit von KI Methodiken im Standortauswahlverfahren zu erhalten. Das FoV konzentriert sich auf Endlager für hochradioaktive Abfälle. Es soll aber auch einen Ausblick auf die Anwendbarkeit der Methoden auf Endlager für andere radioaktive Abfälle geben.

Erfüllungsort

Ort
Berlin
Kreis
Berlin
Bundesland
Berlin
NUTS
DE300

Verlauf

  1. 16.04.2021 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 07.09.2021 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Öko-Institut e.V. erhalten, Summe 230.309,88 €.

Quellen Bekanntmachung auf TED ↗ Daten: TED – Tenders Electronic Daily, © Europäische Union, Weiterverwendung mit Quellenangabe. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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