Zellkulturstudie zum Einfluss hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf oxidativen Stress und DNA-Schäden
Auftraggeber: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) · Salzgitter
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat einen Auftrag für Forschung und Studien in Salzgitter ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 22.09.2026. Ergebnis noch nicht veröffentlicht.
Originaltitel 3624EMF410 - Zellkulturstudie zum Einfluss hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf oxidativen Stress und DNA-Schäden
Die Angebote werden geprüft. Das Ergebnis ist noch nicht veröffentlicht. Sobald es erscheint, steht es hier.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Forschung und Studien: Zellkulturstudie zum Einfluss hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf oxidativen Stress und DNA-Schäden
- Wo
- Salzgitter, Niedersachsen
- Bis wann
- Angebotsfrist 22.09.2026, 09:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 01.09.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungOxidativer Stress wird in vielen Studien der letzten 25 Jahre als Teil eines möglichen Wirkmechanismus postuliert, der gesundheitliche Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder (HF-EMF) erklären soll. Dabei wird angenommen, dass die Exposition zu einem Ungleichgewicht zwischen oxidierenden und reduzierenden chemischen Spezies in der Zelle führt und durch Schädigung funktioneller Biomoleküle (DNA, Proteine, Lipide) Krankheiten wie Krebs und neurogenerative Erkrankungen begünstigt. Wissenschaftlich wurde bisher kein solcher Zusammenhang nachgewiesen. Um die offenen Fragen im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber HF-EMF und Veränderungen des zellulären oxidativen Gleichgewichts zu untersuchen, wird eine Zellkulturstudie angestrebt. Als Modellsystem sind drei humane Normalgewebszelltypen unterschiedlichen Ursprungs einzusetzen, die mittels einer Expositionsanlage mit …
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Oxidativer Stress wird in vielen Studien der letzten 25 Jahre als Teil eines möglichen Wirkmechanismus postuliert, der gesundheitliche Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder (HF-EMF) erklären soll. Dabei wird angenommen, dass die Exposition zu einem Ungleichgewicht zwischen oxidierenden und reduzierenden chemischen Spezies in der Zelle führt und durch Schädigung funktioneller Biomoleküle (DNA, Proteine, Lipide) Krankheiten wie Krebs und neurogenerative Erkrankungen begünstigt. Wissenschaftlich wurde bisher kein solcher Zusammenhang nachgewiesen. Um die offenen Fragen im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber HF-EMF und Veränderungen des zellulären oxidativen Gleichgewichts zu untersuchen, wird eine Zellkulturstudie angestrebt. Als Modellsystem sind drei humane Normalgewebszelltypen unterschiedlichen Ursprungs einzusetzen, die mittels einer Expositionsanlage mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern befeldet werden. Im Anschluss ist die Mitochondrienfraktion zu isolieren und valide Biomarker für oxidativen Stress, Kopienzahl mitochondrialer DNA und die Transkripte dreier mitochondrialer Gene zu quantifizieren. Die Ergebnisse des Vorhabens sind für eine weitere Verbesserung des Strahlenschutzes und der Strahlenschutzvorsorge erforderlich.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Salzgitter (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Niedersachsen
Verlauf
- 11.08.2026 Ausschreibung veröffentlicht
- 01.09.2026 Bekanntmachung geändert · Bekanntmachung über Änderungen oder zusätzliche Angaben
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