Weiterentwicklung des atmosphärischen Ausbreitungsmodells ARTM bezüglich weiterer Anwendungsbereiche, Windfeld- und Grenzschichtmodell, Dokumentation.
Auftraggeber: Bundesamt für Strahlenschutz · Salzgitter
Bundesamt für Strahlenschutz hat den Auftrag für IT-Dienstleistungen in Neuherberg am 07.11.2016 vergeben, Zuschlag an Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 267.594,41 €. Eingegangen: 5 Angebote.
Originaltitel 3616S72575 – Weiterentwicklung des atmosphärischen Ausbreitungsmodells ARTM bezüglich weiterer Anwendungsbereiche, Windfeld- und Grenzschichtmodell, Dokumentation.
Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH Köln
- Summe
- 267.594,41 €
- Angebote
- 5
- Zuschlag
- 07.11.2016
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 10.11.2016.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- IT-Dienstleistungen: Weiterentwicklung des atmosphärischen Ausbreitungsmodells ARTM bezüglich weiterer Anwendungsbereiche, Windfeld- und Grenzschichtmodell, Dokumentation.
- Wo
- Neuherberg, Landkreis München, Bayern
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 10.11.2016, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungIn mehreren Forschungsvorhaben wurde das Programmpaket ARTM (Atmosphärisches-Radionuklid-Transport-Modell) zunächst auf Basis des Lagrangeschen Partikelmodells AUSTAL 2000 für die Ausbreitung luftgetragener radioaktiver Stoffe entwickelt und für die Anwendung nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zu § 47 der Strahlenschutzverordnung (AVV) sowie der Störfallberechnungsgrundlagen (SBG) vorgesehen. Um ARTM zukünftig auch für eine realistischere Ermittlung der Strahlenexposition der Bevölkerung gemäß der Richtlinie 2013/59/Euratom einzusetzen, ist weiterer Forschungsbedarf notwendig. Im Rahmen dieses Vorhabens soll deshalb die bestehende Simulationssoftware zur Berechnung der Strahlenexposition in der Umgebung kerntechnischer Anlagen im Hinblick auf weitere Anwendungsbereiche, z. B. Nutzung bei Rückbaumaßnahmen kerntechnischer Anlagen, durch Implementierung wissenschaftlicher und …
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In mehreren Forschungsvorhaben wurde das Programmpaket ARTM (Atmosphärisches-Radionuklid-Transport-Modell) zunächst auf Basis des Lagrangeschen Partikelmodells AUSTAL 2000 für die Ausbreitung luftgetragener radioaktiver Stoffe entwickelt und für die Anwendung nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zu § 47 der Strahlenschutzverordnung (AVV) sowie der Störfallberechnungsgrundlagen (SBG) vorgesehen. Um ARTM zukünftig auch für eine realistischere Ermittlung der Strahlenexposition der Bevölkerung gemäß der Richtlinie 2013/59/Euratom einzusetzen, ist weiterer Forschungsbedarf notwendig. Im Rahmen dieses Vorhabens soll deshalb die bestehende Simulationssoftware zur Berechnung der Strahlenexposition in der Umgebung kerntechnischer Anlagen im Hinblick auf weitere Anwendungsbereiche, z. B. Nutzung bei Rückbaumaßnahmen kerntechnischer Anlagen, durch Implementierung wissenschaftlicher und technischer Weiterentwicklungen erweitert werden. Dazu gehören insbesondere die Integration eines verbesserten Windfeldmodells (prognostisches Windfeldmodell), und die Anpassung des Grenzschichtmodells wodurch eine realitätsnahe Berücksichtigung von orographisch strukturiertem Gelände und Gebäuden möglich wird. Darüber hinaus sind Verbesserungen in der Programmtechnik, z. B. die teilweise Parallelisierung des Programmcodes zur Reduzierung der Rechenzeit, sowie bei der Programmsteuerung notwendig. Zudem sollen Workshops mit den Anwendern von ARTM organisiert werden. Informationen über ARTM: http://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/luft-boden/emissionsueberwachung/artm.html Anforderung des kompletten ARTM-Programmpakets mit Abschlussberichten unter ausschreibungen@bfs.de.
Erfüllungsort
- Ort
- Neuherberg
- Kreis
- Landkreis München
- Bundesland
- Bayern
- NUTS
- DE21H
Verlauf
- 10.11.2016 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH erhalten, Summe 267.594,41 €.
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