VgV Tragwerksplanung - Umbau und Erweiterung Johann-Peter-Hebel Schule Tuttlingen
Auftraggeber: Landkreis Tuttlingen · Tuttlingen
Landkreis Tuttlingen hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen im Landkreis Tuttlingen am 31.07.2024 vergeben, Zuschlag an tragwerkeplus GmbH & Co. KG. Eingegangen: 3 Angebote.
tragwerkeplus GmbH & Co. KG Reutlingen
- Summe
- nicht veröffentlicht
- Angebote
- 3
- Zuschlag
- 31.07.2024
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 12.09.2024.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: VgV Tragwerksplanung - Umbau und Erweiterung Johann-Peter-Hebel Schule Tuttlingen
- Wo
- Landkreis Tuttlingen, Baden-Württemberg
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag. Es werden 3 bis 3 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
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Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDer Landkreis Tuttlingen beabsichtigt den Umbau und die Erweiterung der Johann-Peter-Hebel Schule Tuttlingen am bestehenden Schulstandort. Hierzu hat der Landkreis einen Architektenwettbewerb mit anschließendem VgV-Verfahren durchgeführt. Den Auftrag hat das Büro Herrmann und Bosch Architekten, Stuttgart, erhalten. Das Planungsrecht muss noch durch einen Bebauungsplan angepasst werden. Für die Baumaßnahme werden nun Planer für die Tragwerksplanung, die Fachplanung TGA (HLS) sowie die Fachplanung TGA (ELT) Die Johann-Peter-Hebel-Schule, Tuttlingen ist ein sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“. Aktuell besuchen 144 Kinder im Alter von etwa 6 bis 21 Jahren die schulische Einrichtung und 36 Kinder den angegliederten Kindergarten. Derzeit können 81 Schüler im Stammhaus in Tuttlingen beschult werden. Es handelt sich um eine …
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Der Landkreis Tuttlingen beabsichtigt den Umbau und die Erweiterung der Johann-Peter-Hebel Schule Tuttlingen am bestehenden Schulstandort. Hierzu hat der Landkreis einen Architektenwettbewerb mit anschließendem VgV-Verfahren durchgeführt. Den Auftrag hat das Büro Herrmann und Bosch Architekten, Stuttgart, erhalten. Das Planungsrecht muss noch durch einen Bebauungsplan angepasst werden. Für die Baumaßnahme werden nun Planer für die Tragwerksplanung, die Fachplanung TGA (HLS) sowie die Fachplanung TGA (ELT) Die Johann-Peter-Hebel-Schule, Tuttlingen ist ein sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“. Aktuell besuchen 144 Kinder im Alter von etwa 6 bis 21 Jahren die schulische Einrichtung und 36 Kinder den angegliederten Kindergarten. Derzeit können 81 Schüler im Stammhaus in Tuttlingen beschult werden. Es handelt sich um eine geschlossene Ganztagsschule. Die Schülerzahlen sind in den letzten Jahren stark gewachsen. Von einer dauerhaften 2-Zügigkeit ist auszugehen. Damit ist mit der Bildung von ca. 22 bis 24 Klassen für 152 Schüler zu rechnen. Dieser zusätzliche Bedarf kann dauerhaft aus schulorganisatorischen Gründen nicht durch Außenstellen abgedeckt werden. Das erweiterte Raumprogramm soll am bestehenden Schulstandort in Form einer Erweiterung geplant werden. In diesem Zusammenhang sind auch die erforderlichen Eingriffe in den Gebäudebestand zu prüfen. Die Programmfläche (Nettofläche) für den Umbau und die Erweiterung der Johann-Peter-Hebel-Schule wurde mit ca. 1300 m² zzgl. Nebennutzungs- und Erschließungsflächen ermittelt. Zur Wettbewerbsaufgabe zählten die Verlegung des Speisesaals, der Küche und der Schulverwaltung (Direktor und Sekretariat). Der Entwurf sieht einen geknickten 2-geschossigen Erweiterungsbau in Holzbauweise im Westen der Bestandsschule vor. Dabei wird die Erweiterung des Westflügels auf die (verlängerte) Bodenplatte des Bestandsgebäudes ge¬gründet. Im Bestand ist eine eingeschossige Aufstockung im westlichen Teil der Schule geplant, ohne dabei die bestehende Grundrisstypologie zu verändern. Der Ostflügel soll erhalten und lediglich umstrukturiert werden. Das Foyer und die Eingangshalle bleiben unverändert. Die opaken Fassadenelemente sind als Massivholzwände mit Konterlattung und vertikaler Brettschalung geplant. Das Dach soll mit intensiver Dachbegrünung und PV-Modulen vorgesehen werden. Der Neubau wird im nördlichen Bereich über den Klassenzimmern der Hauptstufe mit einem Sheddach ergänzt. Die BGF für die Baumaßnahme beträgt gesamt 2.130m², davon ca. 1.400m² für den Erweiterungsbau und ca. 730m² für Umbaumaßahmen im Gebäudebestand. Gebäudebestand Die Johann-Peter-Hebel Schule wurde von Dipl. Ing Hans Rolf Sommer geplant und 1978 erbaut. Das Schulgebäude ist fächerförmig um ein zentrales Atrium aufgebaut. Diese architektonische Besonderheit trägt zu hohen Energieverbräuchen bei. Eine energetische Sanierung der gesamten Schule, inklusive dem Atriumbereich, wurde bereits ausgeführt. Die Schule ist eingeschossig ausgebildet und wurde teilweise in Ortbetonbauweise sowie in Leichtbauweise erstellt. Eine Unterkellerung gibt es nur im Bereich der Technikräume. Das Gebäude ist außerdem mit einem umlaufenden, unterirdischen Medienkanal versehen, in dem die Versorgungsleitungen angeordnet sind. Der Hofbereich und der westliche Bereich (Werkstatt, Lehrküche, Sanitärtrakt und Turnhalle) wurden 2016 - 17 saniert. Der Erweiterungsbau wurde 2005 erbaut und in den Jahren 2016-17, mit Hinblick auf eine Aufstockung, saniert. Im Jahr 2022 wurden zwei Klassenzimmer im südlichen Bereich umgebaut. Die Bestandspläne werden in der 2. Phase des Verfahrens zur Verfügung gestellt. Der Kindergarten, der Grundschulbereich im Hauptgebäude, die Turnhalle, der Sanitärtrakt sowie der Sportplatz und das Erdgeschoss der Erweiterung von 2003 (Berufsschule) bleiben im Zuge des geplanten Umbaus erhalten. Nachhaltigkeit Die Ausloberin wünscht sich zur Erreichung der Klimaziele einen bewussten Umgang mit Ressourcen bei der Herstellung, Errichtung und beim Betrieb des Gebäudes. Mit der Bauweise, den Bauteilen und der Nutzungsdauer der Baustoffe sollen die CO2-Emissionen des Gebäudes nachhaltig verringert werden. Der Landkreis Tuttlingen erzielt Klimaneutralität. Die Energieleitlinie des Landkreises Tuttlingen wird in der 2. Phase des Verfahrens zur Verfügung gestellt. Die Nachhaltigkeitskriterien gemäß Nachhaltiges Bauen in Baden-Württemberg (NBBW) vom Landesministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg sind in der weiteren Planung zu berücksichtigen. Die Baumaßnahmen sollen in einem Bauabschnitt ausgeführt werden. Auslagerungs- oder Interimsmaßnahmen außerhalb des Grundstücks stehen zur Verfügung. Der Umbau und die Erweiterung werden voraussichtlich im laufenden Schulbetrieb der Grundstufe und des Kindergartens ausgeführt. Der Zugang kann in dieser Zeit über den Regenbogenkindergarten erfolgen. Aufgrund der beengten räumlichen Situation soll die Baustellenlogistik und erforderliche Baustelleneinrichtungsflächen bei der Planung mitberücksichtigt werden. Kosten geschätzt ca. 5 Mio € netto KG 300+400 Mit der Planung soll direkt im Anschluss an das Vergabeverfahren begonnen werden. weiterer zeitlicher Ablauf? Die Maßnahme soll im Rahmen der Schulbauförderung gefördert werden. Die Nachhaltigkeitskriterien gemäß Nachhaltiges Bauen in Baden-Württemberg (NBBW) vom Landesministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg sind in der weiteren Planung zu berücksichtigen. Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich am 19.06.2024 oder am 20.06.2024 statt.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Landkreis Tuttlingen
- Bundesland
- Baden-Württemberg
- NUTS
- DE137
Verlauf
- 01.03.2024 Ausschreibung veröffentlicht
- 12.09.2024 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat tragwerkeplus GmbH & Co. KG erhalten.
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