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Abgelaufen Öffentliche Ausschreibung (national) · veröffentlicht am 14.03.2025

Verbesserung der Regulierungskohärenz als Beitrag zum Bürokratieabbau am Beispiel einer Unternehmensfallstudie in der Chemieindustrie

Auftraggeber: Umweltbundesamt, Referat Z 1.5, Zentrale Vergabestelle · Dessau-Roßlau

Umweltbundesamt, Referat Z 1.5, Zentrale Vergabestelle hat einen Auftrag für „Verbesserung der Regulierungskohärenz als Beitrag zum Bürokratieabbau am Beispiel einer Unternehmensfallstudie in der Chemieindustrie“ in Dessau-Roßlau ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 06.05.2025. Bisher kein Ergebnis gefunden.

Die Angebotsfrist endete am 06.05.2025, 14:00 Uhr. Frist abgelaufen

Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.

Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Verbesserung der Regulierungskohärenz als Beitrag zum Bürokratieabbau am Beispiel einer Unternehmensfallstudie in der Chemieindustrie
Wo
Dessau-Roßlau, Sachsen-Anhalt
Bis wann
Angebotsfrist 06.05.2025, 14:00 Uhr
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 22.04.2025, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

In der aktuellen Debatte um die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft deutscher Unternehmen stehen unter anderem umwelt- und nachhaltigkeitsbezogene Rechtsvorschriften als „bürokratische Fesseln“ in der Kritik. Angeführte Beispiele sind das deutsche und europäische Lieferkettengesetz, die neuen EU-Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD), der EU-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM), die Industrieemissionsrichtlinie (IED 2.0), die Ökodesign-Verordnung oder auch REACH. Im Rahmen der Umsetzung des Europäischen Green Deal schuf und modernisierte die Europäische Union in den letzten Jahren viele dieser Regelungen. Sie sind für das Gelingen der sozial-ökologischen Transformation wichtig und notwendig. Für die Transformation ist es aber auch wichtig, Inkonsistenzen im Regulierungssystem wie Widersprüche oder Doppelungen bei z.B. Berichtspflichten zu identifizieren und zu …

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In der aktuellen Debatte um die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft deutscher Unternehmen stehen unter anderem umwelt- und nachhaltigkeitsbezogene Rechtsvorschriften als „bürokratische Fesseln“ in der Kritik. Angeführte Beispiele sind das deutsche und europäische Lieferkettengesetz, die neuen EU-Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD), der EU-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM), die Industrieemissionsrichtlinie (IED 2.0), die Ökodesign-Verordnung oder auch REACH. Im Rahmen der Umsetzung des Europäischen Green Deal schuf und modernisierte die Europäische Union in den letzten Jahren viele dieser Regelungen. Sie sind für das Gelingen der sozial-ökologischen Transformation wichtig und notwendig. Für die Transformation ist es aber auch wichtig, Inkonsistenzen im Regulierungssystem wie Widersprüche oder Doppelungen bei z.B. Berichtspflichten zu identifizieren und zu überwinden. Kohärenzprobleme treten beispielsweise auf, weil sachlich ähnliche Anforderungen auf Produkt-, Anlagen-, Standort- und Unternehmensebene nicht ineinandergreifen, weil unterschiedliche Datenerhebungsmethoden zugrunde liegen, weil das Inkrafttreten der Regelungen nicht aufeinander abgestimmt ist oder weil sich Nachweis- und Prüfpflichten doppeln. Unzureichende Digitalisierung und fehlende Daten sind in der Praxis oft zusätzliche Probleme. Das Projekt soll sich möglicher Hürden bei der Implementierung der Umweltregulierung in der Chemieindustrie aus der Adressatenperspektive nähern. Ziel ist, die praktischen Implikationen und das Zusammenspiel von Anforderungen aus umweltbezogenen Rechtsvorschriften zu untersuchen sowie wesentliche Umsetzungshürden und zentrale Datenbedarfe zu identifizieren. Darauf aufbauend sollen Möglichkeiten für eine bessere Verzah-nung des Rechtsrahmens sowie Unterstützungsmöglichkeiten für die Unternehmen abgeleitet werden. Die Analyse erfolgt im Rahmen einer Fallstudie mit einem Unternehmen aus der chemischen Industrie. Nicht Teil des Projektes sind administrative Abläufe in Planungs- und Genehmigungsverfahren. Das Projekt ist in der Chemieindustrie verortet. Sie ist nach Umsatz eine der größten deutschen Industriebranchen, steht unter großem Transformationsdruck und unterliegt aufgrund ihrer Umweltrelevanz entsprechenden umweltrechtlichen Regulierungen. Zudem befasst sie sich unter anderem über den Branchenverband VCI und Nachhaltigkeitsinitiativen wie „Chemie³“ oder „Together for Sustainability“ bereits intensiv mit Nachhaltigkeitsfragen. Der VCI hat zugleich auch Vorschläge zur Konsolidierung der Umweltgesetzgebung vorgelegt (s. VCI-Position „Bürokratie abbauen“). Die näheren fachlichen Einzelheiten sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Dessau-Roßlau (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
Bundesland
Sachsen-Anhalt

Verlauf

  1. 14.03.2025 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 22.04.2025 Bekanntmachung geändert · Bekanntmachung über Änderungen oder zusätzliche Angaben
Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Vergabeunterlagen auf evergabe-online.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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