Überprüfung von Modellen des Gesundheitsverhaltens und der Gesundheitskommunikation auf ihre Anwendbarkeit im Strahlenschutz unter Berücksichtigung der digitalen Kommunikation
Auftraggeber: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) · Salzgitter
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat einen Auftrag für „Überprüfung von Modellen des Gesundheitsverhaltens und der Gesundheitskommunikation auf ihre Anwendbarkeit im Strahlenschutz unter Berücksichtigung der digitalen Kommunikation“ in Salzgitter ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 20.06.2024. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Originaltitel 3624S72227 - Überprüfung von Modellen des Gesundheitsverhaltens und der Gesundheitskommunikation auf ihre Anwendbarkeit im Strahlenschutz unter Berücksichtigung der digitalen Kommunikation
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Bei nationalen Verfahren wird es oft gar nicht oder ohne Bezug zur Ausschreibung veröffentlicht. Auskunft gibt die Vergabestelle.
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Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Überprüfung von Modellen des Gesundheitsverhaltens und der Gesundheitskommunikation auf ihre Anwendbarkeit im Strahlenschutz unter Berücksichtigung der digitalen Kommunikation
- Wo
- Salzgitter, Niedersachsen
- Bis wann
- Angebotsfrist 20.06.2024, 09:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 29.05.2024, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungEin Teil der Information und Kommunikation im Strahlenschutz zielt darauf ab, der Bevölkerung aufzuzeigen, bei welchen Strahlenschutzthemen sie sich eigenverantwortlich schützen kann bzw. aus Sicht des Strahlenschutzes sollte. In vielen Fällen orientiert sich die Kommunikation an den Empfehlungen für eine gute Risikokommunikation, wie z. B. zielgruppenspezifische Ausrichtung der Kommunikationsinhalte, verständliche Sprache, Reduktion der wissenschaftlichen Komplexität usw. Allerdings werden der Gestaltung der Kommunikation nur in den wenigsten Fällen gängige gesundheitspsychologische Modelle und Theorien des Gesundheitsverhaltens zugrunde gelegt. Die tatsächliche Bedeutung der relevanten Einflussgrößen auf Strahlenschutzverhalten, wie z. B. Wissen, Risikowahrnehmung, Schutzmotivationen, Handlungsintention, Verhaltensbarrieren etc., sind nicht bekannt. Das vorliegende Forschungsvorhaben …
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Ein Teil der Information und Kommunikation im Strahlenschutz zielt darauf ab, der Bevölkerung aufzuzeigen, bei welchen Strahlenschutzthemen sie sich eigenverantwortlich schützen kann bzw. aus Sicht des Strahlenschutzes sollte. In vielen Fällen orientiert sich die Kommunikation an den Empfehlungen für eine gute Risikokommunikation, wie z. B. zielgruppenspezifische Ausrichtung der Kommunikationsinhalte, verständliche Sprache, Reduktion der wissenschaftlichen Komplexität usw. Allerdings werden der Gestaltung der Kommunikation nur in den wenigsten Fällen gängige gesundheitspsychologische Modelle und Theorien des Gesundheitsverhaltens zugrunde gelegt. Die tatsächliche Bedeutung der relevanten Einflussgrößen auf Strahlenschutzverhalten, wie z. B. Wissen, Risikowahrnehmung, Schutzmotivationen, Handlungsintention, Verhaltensbarrieren etc., sind nicht bekannt. Das vorliegende Forschungsvorhaben hat zum Ziel, die Bedeutung dieser Einflussgrößen herauszuarbeiten und dient damit einer zielgerichteten und effektiven Gestaltung der Risiko- und Gesundheitskommunikation im Strahlenschutz. Das FV gliedert sich in drei inhaltliche Arbeitsschritte: Im ersten Schritt wird der Stand von Wissenschaft und Methodik aufbereitet. Im zweiten Schritt werden verschiedene gesundheitspsychologische Theorien und Modelle der Veränderung von Gesundheitsbewusstsein und Gesundheitsverhalten auf ihre Eignung für ausgewählte Strahlenschutzthemen geprüft. Zu klären ist, an welchen Einflussgrößen für individuelles Gesundheitsverhalten die Strahlenschutzkommunikation am besten ansetzen sollte, um die gewünschte Wirkung zu erreichen. Die Anwendbarkeit der Modelle auf die digitale Risikokommunikation im Strahlenschutz ist zu prüfen, ebenso wie die Frage, ob für verschiedene Strahlenschutzthemen unterschiedliche Modelle des Gesundheitsverhaltens zugrunde gelegt werden müssten, um die relevanten Einflussgrößen, die jeweils Verhalten motivieren und zur Umsetzung von Schutzverhalten beitragen, spezifisch adressieren zu können. Ergebnis ist die Erkenntnis über die Eignung, Vor- und Nachteile ausgewählter Gesundheitsverhaltensmodelle für die Kommunikation im Strahlenschutz. Im dritten Schritt wird anhand von zwei ausgewählten Strahlenschutzthemen untersucht, welche Bedeutung die Erkenntnisse für die Gestaltung von Botschaften in der Strahlenschutz-Kommunikation haben. Eine standardisierte Systematik zur Gestaltung von Botschaften in der Strahlenschutzkommunikation ist zu entwickeln. Grundlage für die Aufgabenwahrnehmung von BMUV/ BfS ist nach Maßgabe des Strahlenschutzrechts der jeweils aktuelle Stand von Wissenschaft und Technik. Die vom BMUV/BfS in Auftrag gegebenen Untersuchungen, Studien und Gutachten müssen daher vom vorliegenden Stand von Wissenschaft und Technik auf dem jeweils zu bearbeitenden Aufgabengebiet ausgehen.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Salzgitter (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Niedersachsen
Verlauf
- 24.04.2024 Ausschreibung veröffentlicht
- 29.05.2024 Bekanntmachung geändert · Bekanntmachung über Änderungen oder zusätzliche Angaben