Technische Ausrüstung des Nutzers TBZ
Auftraggeber: Landesbaudirektion Bayern · Ebern
Landesbaudirektion Bayern hat einen Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in München ausgeschrieben. Teilnahmeanträge waren bis 20.07.2026 möglich. Ergebnis noch nicht veröffentlicht.
Die Vergabestelle wählt aus, wer ein Angebot abgeben darf. Sobald ein Ergebnis veröffentlicht ist, steht es hier.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Technische Ausrüstung des Nutzers TBZ
- Wo
- München, Bayern
- Bis wann
- Teilnahmeantrag bis 20.07.2026, 10:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag. Es werden 3 bis 3 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
- Laufzeit
- 01.10.2026 bis 31.12.2033
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 21.06.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDer Freistaat Bayern ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Überwachung von Tunneln ab einer Länge von 400m in einer ständig besetzten Stelle zu überwachen. Derzeit übernimmt diese Leistung die Autobahn GmbH des Bundes für den Freistaat Bayern gemäß RE ING Teil 3, für die Tunnel an Bundes und Staatsstraßen sowie weitere telematische Anlagen, bis die eigene Betriebsfähigkeit hergestellt wurde. Vor diesem Hintergrund soll eine neu zu errichtende Tunnelbetriebszentrale (TBZ) in Bayern diese Aufgaben zukünftig übernehmen. Der hier zu erbringende Leistungsumfang erstreckt sich in der ersten Phase auf die Grundlagenermittlung und die Vorplanung für die Technische Ausrüstung des Nutzers, die für die Überwachung der Tunnel notwendig ist. Je nach Baufortschritt werden stufenweise die weiteren Leistungsphasen, von der Entwurfsplanung bis hin zur späteren Bauüberwachung nach §53 ff. HOAI, …
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Der Freistaat Bayern ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Überwachung von Tunneln ab einer Länge von 400m in einer ständig besetzten Stelle zu überwachen. Derzeit übernimmt diese Leistung die Autobahn GmbH des Bundes für den Freistaat Bayern gemäß RE ING Teil 3, für die Tunnel an Bundes und Staatsstraßen sowie weitere telematische Anlagen, bis die eigene Betriebsfähigkeit hergestellt wurde. Vor diesem Hintergrund soll eine neu zu errichtende Tunnelbetriebszentrale (TBZ) in Bayern diese Aufgaben zukünftig übernehmen. Der hier zu erbringende Leistungsumfang erstreckt sich in der ersten Phase auf die Grundlagenermittlung und die Vorplanung für die Technische Ausrüstung des Nutzers, die für die Überwachung der Tunnel notwendig ist. Je nach Baufortschritt werden stufenweise die weiteren Leistungsphasen, von der Entwurfsplanung bis hin zur späteren Bauüberwachung nach §53 ff. HOAI, beauftragt. Es ist im gesamten Projektverlauf eine enge Abstimmung mit dem Staatlichen Hochbau Bayern, der parallel die Planung und den Bau des Gebäudes und der Anlagengruppen 1 bis 4 nach §53 HOAI durchführt, erforderlich. Kosten und Terminplanung sind stets aufeinander abzustimmen. Zunächst ist eine umfassende Bestandserfassung der in die TBZ zu migrierenden Anlagen durchzuführen. Zusammen mit der Bedarfsplanung des Nutzers und den Anforderungen für eine Verfügbarkeitsklasse 3 gemäß DIN EN 50600, bilden diese Grundlagen das Fundament für die zu erbringenden Leistungen. Ausgestattet mit sechs Arbeitsplätzen und zwei Multifunktionswänden bildet der Operatorenraum das Kernstück des Gebäudes und somit der Tunnelüberwachung. Es ist mit dem AG das Tunnelüberwachungskonzept zu verfeinern, inklusive bestimmen und dimensionieren der einzusetzenden Leitstellen Technik. Für die Tunnelüberwachung muss eine übergeordnete Leittechnik (SCADA) zur Steuerung der Tunnel und Videosysteme, angelehnt an ein bestehendes Referenzprojekt, ausgearbeitet werden. Für die Notfallabwicklung von Ereignissen im Tunnel und für die Abwicklung der Störungsbeseitigung mit dem zuständigen Fachpersonal sowohl in der Tunnelzentrale als auch in den Tunnelanlagen selbst, sind ein Einsatzleitsystem und ein Ticketsystem vorzusehen Ebenso ist ein Tunnelsimulator mit Ereignissimulation zu integrieren. Weiterhin sind die für den Betrieb der TBZ benötigten Hard und Softwarekomponenten u.a. für die Administratorenarbeitsplätze, die Büroräume und die technischen Werkstätten zu ermitteln. Die Kommunikationsinfrastruktur ist in LAN und WAN Konzepten zur Anbindung der Tunnel und zum Betrieb der TBZ zu planen. Hierfür sind zwei Varianten auszuarbeiten. Auf Basis dieser Gegebenheiten sind die Medienanschlüsse wie Strom, Signaltechnik, Kühlung und Lüftung für die technische Ausrüstung zu dimensionieren und dem Staatlichen Hochbau für die Planungen ihrer Anlagengruppen zu übergeben.
Erfüllungsort
Verlauf
- 21.06.2026 Ausschreibung veröffentlicht
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