Studie "Auswertung des Fragenmoduls zur Erhebung von subjektiven Diskriminierungserfahrungen in der SOEP-Hauptbefragung 2022"
Auftraggeber: Antidiskriminierungsstelle des Bundes · Berlin
Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat einen Auftrag für „Studie "Auswertung des Fragenmoduls zur Erhebung von subjektiven Diskriminierungserfahrungen in der SOEP-Hauptbefragung 2022"“ in Berlin ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 16.01.2025. Bisher kein Ergebnis gefunden.
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Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Studie "Auswertung des Fragenmoduls zur Erhebung von subjektiven Diskriminierungserfahrungen in der SOEP-Hauptbefragung 2022"
- Wo
- Berlin
- Bis wann
- Angebotsfrist 16.01.2025, 10:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 12.12.2024, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungMit dem Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) am 18. August 2006 wurde die Antidiskriminierungsstelle des Bundes eingerichtet. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes unterstützt auf unabhängige Weise Personen, die Benachteiligungen aus rassistischen Gründen oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität erfahren haben. Die wichtigsten Aufgaben der Antidiskriminierungsstelle sind Beratung, Öffentlichkeitsarbeit und Forschung. Das Sozio-ökonomische Panel (SOEP) ist eine der weltweit größten und längsten laufenden multidisziplinären Panelstudien, die jährlich etwa 30.000 Menschen in rund 20.000 Haushalten befragt. Ein Hauptmerkmal des SOEP ist seine breite und diverse Stichprobe aus der deutschen Bevölkerung, die es ermöglicht, langfristige Entwicklungen und …
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Mit dem Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) am 18. August 2006 wurde die Antidiskriminierungsstelle des Bundes eingerichtet. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes unterstützt auf unabhängige Weise Personen, die Benachteiligungen aus rassistischen Gründen oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität erfahren haben. Die wichtigsten Aufgaben der Antidiskriminierungsstelle sind Beratung, Öffentlichkeitsarbeit und Forschung. Das Sozio-ökonomische Panel (SOEP) ist eine der weltweit größten und längsten laufenden multidisziplinären Panelstudien, die jährlich etwa 30.000 Menschen in rund 20.000 Haushalten befragt. Ein Hauptmerkmal des SOEP ist seine breite und diverse Stichprobe aus der deutschen Bevölkerung, die es ermöglicht, langfristige Entwicklungen und Zusammenhänge repräsentativ zu untersuchen. Im Jahr 2022 wurde eine neues Fragenmodul zur Erhebung subjektiver Diskriminierungserfahrungen in die SOEP-Haupterhebung integriert. Dieses Fragenmodul zielt darauf ab, Diskriminierungserfahrungen der Befragten anhand der im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) geschützten Merkmale sowie weiterer relevanter Merkmale zu erheben. Ziel des vorliegenden Vorhabens ist es, diesen neuen Datensatz auszuwerten. Dies umfasst sowohl die deskriptive Häufigkeitsauswertung von Diskriminierungserfahrungen als auch die Analyse von Zusammenhängen mit anderen Einstellungs-, sozioökonomischen, psychologischen und gesundheitsbezogenen Variablen aus der Haupterhebung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Identifikation von Mustern, Unterschieden und Überschneidungen in den Diskriminierungserfahrungen über verschiedene Bevölkerungsgruppen sowie auf der Untersuchung der Reaktionen der Befragten auf diese Erfahrungen. Dabei soll auch auf bereits vorliegende Publikationen Bezug genommen werden, wie etwa die Publikation des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zu den Ergebnissen der Innovationsstichprobe, die ein Pretest-Modul zur Erhebung subjektiver Diskriminierungserfahrungen analysiert. Ebenso soll die Publikation der Antidiskriminierungsstelle des Bundes berücksichtigt werden, die wichtige Vorarbeiten zur Erhebung subjektiver Diskriminierungserfahrungen im SOEP liefert. Mindestens folgende Fragen sollen auf Basis der Auswertung beantwortet werden können: - Wie häufig werden in Deutschland in bestimmten Lebensbereichen Diskriminierungserfahrungen gemacht? - Wer erlebt Diskriminierung entlang welcher Diskriminierungsmerkmale? - Wer setzt sich wie gegen Diskriminierung zur Wehr? Welche soziostrukturellen, gesundheitlichen und psychologischen Faktoren beeinflussen das Reaktionsverhalten? - Wie kann die unterschiedliche Häufigkeit von Diskriminierungserfahrungen erklärt werden? - Wie hängen Diskriminierungserfahrungen mit Gesundheitsindikatoren, Stress und Wellbeing zusammen? Die Ergebnisse dieser Auswertung sollen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes in den politischen Raum kommuniziert werden, um bestehende Diskriminierungsrisiken und die Vulnerabilität bestimmter Gesellschaftsgruppen in relevanten Lebensbereichen aufzuzeigen.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Berlin (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Berlin
Verlauf
- 12.12.2024 Ausschreibung veröffentlicht