Stadt Lahnstein - Neugestaltung des Rheinufers in Niederlahnstein: Planungs- und Überwachungsleitungen für Freianlagen
Auftraggeber: Stadt Lahnstein · Lahnstein
Stadt Lahnstein hat den Auftrag für Architektur in Niederlahnstein am 19.01.2026 vergeben, Zuschlag an GROW Landschaftsarchitektur Evers Czerniejewski Landschaftsarchitekten Partnerschaft mbB. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 386.878,72 €. Eingegangen: 3 Angebote.
GROW Landschaftsarchitektur Evers Czerniejewski Landschaftsarchitekten Partnerschaft mbB Köln
- Summe
- 386.878,72 €
- Angebote
- 3
- Zuschlag
- 19.01.2026
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 07.05.2026.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Architektur: Stadt Lahnstein - Neugestaltung des Rheinufers in Niederlahnstein: Planungs- und Überwachungsleitungen für Freianlagen
- Wo
- Niederlahnstein, Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag. Es werden 3 bis 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
- Laufzeit
- 01.12.2025 bis 31.12.2031
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 07.05.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Stadt Lahnstein beabsichtigt die umfassende Neugestaltung des Rheinufers in Niederlahnstein auf einer Strecke von 1,7 km zwischen Stolzenfelsstraße und der Gemarkungsgrenze zu Koblenz. Ziel ist eine nachhaltige, naturnahe und funktionale Umgestaltung des Rheinvorlandes unter besonderer Berücksichtigung der Naherholung, ökologischer Anforderungen sowie einer gestalterisch hochwertigen Freianlage. Die Maßnahme beinhaltet insbesondere die barrierefreie und durchgängige Neuordnung des Geh- und Radweges in enger Verzahnung mit bestehenden Nutzungen durch Fußgänger, Radverkehr, Versorgungsfahrzeuge. Die bestehende Walnussbaumallee wird als ortsbildprägendes Natur- und Kulturgut integriert, erhalten und gesichert. Historischer Hintergrund zur Walnussbaumallee: Die Walnussallee in Niederlahnstein entlang der Rheinpromenade hat eine lange und bedeutende Geschichte. Sie erstreckt sich über …
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Die Stadt Lahnstein beabsichtigt die umfassende Neugestaltung des Rheinufers in Niederlahnstein auf einer Strecke von 1,7 km zwischen Stolzenfelsstraße und der Gemarkungsgrenze zu Koblenz. Ziel ist eine nachhaltige, naturnahe und funktionale Umgestaltung des Rheinvorlandes unter besonderer Berücksichtigung der Naherholung, ökologischer Anforderungen sowie einer gestalterisch hochwertigen Freianlage. Die Maßnahme beinhaltet insbesondere die barrierefreie und durchgängige Neuordnung des Geh- und Radweges in enger Verzahnung mit bestehenden Nutzungen durch Fußgänger, Radverkehr, Versorgungsfahrzeuge. Die bestehende Walnussbaumallee wird als ortsbildprägendes Natur- und Kulturgut integriert, erhalten und gesichert. Historischer Hintergrund zur Walnussbaumallee: Die Walnussallee in Niederlahnstein entlang der Rheinpromenade hat eine lange und bedeutende Geschichte. Sie erstreckt sich über etwa 1 bis 1,5 Kilometer und besteht fast ausschließlich aus Walnussbäumen, von denen einige mehr als 100 Jahre alt sind. Diese Allee war früher nicht nur ein idyllischer Spazierweg, sondern auch ein Ort, an dem die Einwohner von Niederlahnstein Bäume ersteigern konnten, um die Nüsse zu ernten und zu verkaufen. Diese Tradition prägte das soziale Leben der Stadt und war ein wichtiger Bestandteil der lokalen Wirtschaft. Heute ist die Allee ein geschütztes Kulturgut und ein beliebter Ort für Spaziergänge mit herrlichem Blick auf das Schloss Stolzenfels. Die Pflege und der Erhalt der Bäume sind daher ein zentraler Bestandteil der Neugestaltung. Um die biologische Vielfalt zu fördern und gleichzeitig den historischen Charakter der Allee zu bewahren, werden bei Ausfall eines Baumes neue Walnussbäume nachgepflanzt. Dies gewährleistet nicht nur den Erhalt der Allee als Naturdenkmal, sondern trägt auch zur Förderung der Biodiversität bei, indem es eine kontinuierliche Lebensgrundlage für verschiedene Tierarten bietet. Im Fokus stehen die Entwicklung einer resilienten Freiraumgestaltung mit ökologisch verträglicher Materialwahl, erosionsverhindernder Bauweise und Anpassung an hochwasserbedingte Anforderungen. Gleichzeitig soll die Biodiversität durch gezielte Maßnahmen wie Blühstreifen, heimische Pflanzungen und Lebensraumstrukturen gestärkt werden. Die Gestaltung erfolgt in Anlehnung an die Planungsziele der Bundesgartenschau 2029, mit dem Ziel einer gestalterischen und funktionalen Einheit.
Erfüllungsort
- Ort
- Niederlahnstein
- Kreis
- Rhein-Lahn-Kreis
- Bundesland
- Rheinland-Pfalz
- NUTS
- DEB1A
Verlauf
- 27.07.2025 Ausschreibung veröffentlicht
- 07.05.2026 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat GROW Landschaftsarchitektur Evers Czerniejewski Landschaftsarchitekten Partnerschaft mbB erhalten, Summe 386.878,72 €.
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