Stadt Goslar - Neuauffahrung eines Gose-Grane-Stollens
Auftraggeber: Stadt Goslar · Goslar
Stadt Goslar hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Goslar am 19.02.2026 vergeben, Zuschlag an Tractebel GmbH und Geoconsult Wien ZT GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 1.387.254,41 €. Eingegangen: 4 Angebote.
- Summe
- 1.387.254,41 €
- Angebote
- 4
- Zuschlag
- 19.02.2026
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 22.02.2026.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Stadt Goslar - Neuauffahrung eines Gose-Grane-Stollens
- Wo
- Goslar, Landkreis Goslar, Niedersachsen
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
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Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDer Oker-Grane-Stollen (OGS) transportiert Wasser von der Oker- zur Granetalsperre und dient der Trinkwasserversorgung sowie dem Hochwasserschutz. An seinem Kreuzungspunkt mit der Gose kann eine Beileitung von bis zu 5 m³/s erfolgen. Im Rahmen des Hochwasserschutzkonzepts (HWSK) Goslar soll die Kapazität der Anlage durch eine Aufweitung auf 16 m³/s gesteigert werden. Eine von der Mitteldeutschen MONTAN GmbH (MMG) durchgeführte Machbarkeitsstudie zur Aufweitung zeigt, dass der Neubau bzw. die sogenannte Neuauffahrung eines parallel zum bestehenden OGS verlaufenden Stollens nicht nur wirtschaftlich vorteilhafter als die Aufweitung des OGS ist, sondern auch eine effizientere Hochwasserableitung zur Granetalsperre gewährleistet. Der neue Gose-Granestollen (GGS) soll etwas unterhalb der aktuellen Beileitung in den OGS beginnen. Der Auslauf wird ca. 5 m (315,10 mHNH) oberhalb des jetzigen …
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Der Oker-Grane-Stollen (OGS) transportiert Wasser von der Oker- zur Granetalsperre und dient der Trinkwasserversorgung sowie dem Hochwasserschutz. An seinem Kreuzungspunkt mit der Gose kann eine Beileitung von bis zu 5 m³/s erfolgen. Im Rahmen des Hochwasserschutzkonzepts (HWSK) Goslar soll die Kapazität der Anlage durch eine Aufweitung auf 16 m³/s gesteigert werden. Eine von der Mitteldeutschen MONTAN GmbH (MMG) durchgeführte Machbarkeitsstudie zur Aufweitung zeigt, dass der Neubau bzw. die sogenannte Neuauffahrung eines parallel zum bestehenden OGS verlaufenden Stollens nicht nur wirtschaftlich vorteilhafter als die Aufweitung des OGS ist, sondern auch eine effizientere Hochwasserableitung zur Granetalsperre gewährleistet. Der neue Gose-Granestollen (GGS) soll etwas unterhalb der aktuellen Beileitung in den OGS beginnen. Der Auslauf wird ca. 5 m (315,10 mHNH) oberhalb des jetzigen Stauziels in der Granetalsperre münden. Mit einem Durchmesser von 3,75 m auf einer Länge von ca. 1,4 km hat der neue GGS eine hydraulische Leistungsfähigkeit von ~ 18 m³/s. Gemäß der vorliegenden Machbarkeitsstudie wird die reine Bauzeit auf 2 - 3 Jahre geschätzt. Diese hydraulische Leistungsfähigkeit entspricht dem derzeitigen HQ100 der Gose. Damit ist die Neuauffahrung des GGS ein entscheidender Baustein für den Hochwasserschutz von Goslar. Ein sicherer HQ100 Schutz für Goslar kann jedoch nur gemeinsam mit dem Projekt "Nutzung des Herzberger Teichs als Hochwasserrückhaltebecken" erzielt werden. Die Modifikation des Projektes von der Aufweitung des OGS zur Neuauffahrung des GGS ist nicht nur kostenneutral, sondern auch in einer kürzeren Bauzeit und ohne Gefährdung der Trinkwasserfassung möglich. Die Gesamtkosten auf rund 14,0 Mio. EUR (brutto) geschätzt. Aufgrund der Fördermittel muss die Vorentwurfsplanung bis Ende 2026 abgeschlossen sein.
Erfüllungsort
- Ort
- 38640 Goslar
- Kreis
- Landkreis Goslar
- Bundesland
- Niedersachsen
- NUTS
- DE916
Verlauf
- 25.07.2025 Ausschreibung veröffentlicht
- 22.02.2026 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Tractebel GmbH und Geoconsult Wien ZT GmbH erhalten, Summe 1.387.254,41 €.
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