Stadt Cottbus – VHV 61/2020 – HLS-Planung, Revitalisierung Schulbrache
Auftraggeber: Stadtverwaltung Cottbus, Büro des Oberbürgermeisters · Cottbus
Stadtverwaltung Cottbus, Büro des Oberbürgermeisters hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Cottbus am 06.11.2020 vergeben, Zuschlag an SHK Systemplan GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 250.730 €. Eingegangen: 3 Angebote.
SHK Systemplan GmbH Cottbus
- Summe
- 250.730 €
- Angebote
- 3
- Zuschlag
- 06.11.2020
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 15.01.2021.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Stadt Cottbus – VHV 61/2020 – HLS-Planung, Revitalisierung Schulbrache
- Wo
- Cottbus, Brandenburg
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
- Laufzeit
- 13.07.2020 bis 30.06.2027
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 15.01.2021, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie Stadt Cottbus beabsichtigt den ehemaligen Schulstandort in der Hallenser Straße 5a in 03046 Cottbus wieder zu reaktivieren. Die bauliche Anlage, bestehend aus einem unterkellerten viergeschossigen Gebäuderiegel, der die Klassenräume beinhaltet, einem Verbindungsbau sowie einem unterkellerten eingeschossigen Anbau zur Essenversorgung, ist zum Ende der 1960er Jahre als DDR- Typenbau „Cottbus“ in Fertigteilbauweise errichtet worden. Momentan wird das Gebäude nicht für schulische Zwecke genutzt. Die vorhandenen Gebäudeteile entsprechen nicht den aktuell geltenden Vorschriften (z. B. der EnEV, der Schulbaurichtlinie, dem Brandschutz usw.). Des Weiteren sind die vorhandenen Gebäudeteile nicht barrierefrei erschlossen. Der vorhandene Gebäudekomplex ist unter Berücksichtigung der „energetischen Sanierung“ komplett, gemäß den aktuellen Vorschriften für den Schulbetrieb, zu überarbeiten. Zur …
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Die Stadt Cottbus beabsichtigt den ehemaligen Schulstandort in der Hallenser Straße 5a in 03046 Cottbus wieder zu reaktivieren. Die bauliche Anlage, bestehend aus einem unterkellerten viergeschossigen Gebäuderiegel, der die Klassenräume beinhaltet, einem Verbindungsbau sowie einem unterkellerten eingeschossigen Anbau zur Essenversorgung, ist zum Ende der 1960er Jahre als DDR- Typenbau „Cottbus“ in Fertigteilbauweise errichtet worden. Momentan wird das Gebäude nicht für schulische Zwecke genutzt. Die vorhandenen Gebäudeteile entsprechen nicht den aktuell geltenden Vorschriften (z. B. der EnEV, der Schulbaurichtlinie, dem Brandschutz usw.). Des Weiteren sind die vorhandenen Gebäudeteile nicht barrierefrei erschlossen. Der vorhandene Gebäudekomplex ist unter Berücksichtigung der „energetischen Sanierung“ komplett, gemäß den aktuellen Vorschriften für den Schulbetrieb, zu überarbeiten. Zur Nutzung als Schulstandort ist auf dem vorhandenen Gelände zusätzlich eine Sporthalle (BRI angedacht ca. 7 000 m3) zu integrieren. Für die planerische Überarbeitung des ehemaligen Schulstandortes sowie zur Entwicklung optimaler Lösungsansätze hat die Stadt Cottbus einen Architektenwettbewerb durchgeführt. Das Konzept des aus dem Verfahren ermittelten Siegerentwurfes ist zur Realisierung auserwählt worden. Das Entwurfskonzept beinhaltet den Rückbau des Verbindungsbaus sowie des eingeschossigen unterkellerten Anbaus. Der viergeschossige Klassenraumriegel bleibt erhalten – dieser wird entkernt und entsprechend der aktuellen Vorschriften baulich überarbeitet. Der erhaltene Gebäudebestand wird im südlichen Teil durch ein weiteres Treppenhaus ergänzt. Für die Integration des umfangreichen Raumprogrammes zur Unterbringung der vorgegebenen Hort- und Schulfunktionen wird der Klassenraumtrakt im nördlichen Bereich durch einen unterkellerten würfelförmigen Anbau erweitert. Durch den ergänzten markanten Gebäudekubus an der Gulbener Straße erhält der Schulkomplex eine „neue Adresse“ sowie einen neuen Hauptzugang. Ein elementarer Punkt der Wettbewerbsaufgabe war die Unterbringung einer Sporthalle auf der Grundstücksfläche an der Hallenser Straße. Im südöstlichen Teil des Geländes ist eine eineinhalbfach Halle zur sportlichen Nutzung direkt an der Grundstücksgrenze vorgesehen. Diese Lage ermöglicht auf der eingeschränkten Geländefläche des Schulstandortes eine den Funktionsbereichen der Gebäude zugeordnete Strukturierung der Freiflächen. Entlang einer Nord-Südachse, die sich in Richtung Norden zum Vorplatz/ Hauptzugang aufweitet, werden verschiedene Pausenflächen arrangiert. Der Sporthalle im Norden zugeordnet, entstehen diverse Außensportanlagen. Im westlichen Teil des Wettbewerbsgebietes sind ein Außenbereich für den Hort, die Mensa sowie auch ein kleiner Schulgarten vorgesehen. Im Rahmen des Wettbewerbs sind Leistungen im Zusammenhang der Architektur als auch der Freianlagenplanung abgefragt worden. Die entsprechenden Planungsleistungen für Objektplanung „Gebäude und Innenräume“ und der Planung der Außenanlagen sind bereits vertraglich gebunden. Es wird voraussichtlich eine zeitgleiche Planung sowie Realisierung beider Gebäude vorgegeben. Die Realisierung der Bauleistungen ist abschnittsweise geplant. Der Auftraggeber beabsichtigt eventuell die Lichtplanung an einen separaten Lichtplaner zu vergeben. Der um- und ausgebaute Schulkomplex soll zum Schuljahresbeginn 2022/ 2023 den Betrieb aufnehmen. Zur Durchführung der Baumaßnahmen wird eine absolute Baufreiheit vorhanden sein. Zur Realisierung dieses Bauvorhabens werden Fördermittel verwendet, welche eine Einhaltung von Förderrichtlinien und Praxisregeln vorschreibt. Zuwendungsbescheide liegen zum Teil vor. Die Vergabe der Bauleistungen (VOB- Leistungen) erfolgt kleinteilig, gewerkeweise. Während der Realisierungsphase ist ein vor Ort befindliches Baustellenbüro arbeitstäglich zur Verbesserung des Qualitätsmanagements zu besetzen.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Cottbus
- Bundesland
- Brandenburg
- NUTS
- DE402
Verlauf
- 09.03.2020 Ausschreibung veröffentlicht
- 15.01.2021 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat SHK Systemplan GmbH erhalten, Summe 250.730 €.
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