SPO_Bauüberwachung
Auftraggeber: terranets bw GmbH · Stuttgart
terranets bw GmbH hat einen Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Stuttgart ausgeschrieben. Teilnahmeanträge waren bis 08.04.2026 möglich. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: SPO_Bauüberwachung
- Wo
- Stuttgart, Baden-Württemberg
- Bis wann
- Teilnahmeantrag bis 08.04.2026, 15:30 Uhr
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 07.03.2026, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungFür einen zukunftssicheren Ausbau ihres bestehenden Erdgasnetzes plant die terranets bw GmbH (terranets bw). die "Spessart-Odenwald-Leitung (SPO)". Die geplante Erdgastransportleitung mit einer Gesamtlänge von ca. 117 Kilometern führt durch das Bundesland Hessen und den Freistaat Bayern. Sie hat eine Nennweite von DN 1.000 und einer Druckstufe von PN 90. In einem Kabel-schutzrohr sollen auf 2-Uhr-Position Lichtwellenleiterkabel für die Datenübertragung, die betriebliche Fernsteuerung und sonstige Kommunikation verlegt werden. Als Regelüberdeckung der Rohre wird 1,2 m angesetzt; im Bereich von Sonderkulturen kann eine größere Tiefe nötig werden. Auf Sichtweite, bzw. an neuralgischen Stellen sollen Hinweispfähle angebracht werden. Der Schutzstreifen soll beidseitig der Rohrachse je 5 m betragen (also insgesamt 10 m Breite). In Wirtheim und Lampertheim sollen weiterhin Molchschleusen und …
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Für einen zukunftssicheren Ausbau ihres bestehenden Erdgasnetzes plant die terranets bw GmbH (terranets bw). die "Spessart-Odenwald-Leitung (SPO)". Die geplante Erdgastransportleitung mit einer Gesamtlänge von ca. 117 Kilometern führt durch das Bundesland Hessen und den Freistaat Bayern. Sie hat eine Nennweite von DN 1.000 und einer Druckstufe von PN 90. In einem Kabel-schutzrohr sollen auf 2-Uhr-Position Lichtwellenleiterkabel für die Datenübertragung, die betriebliche Fernsteuerung und sonstige Kommunikation verlegt werden. Als Regelüberdeckung der Rohre wird 1,2 m angesetzt; im Bereich von Sonderkulturen kann eine größere Tiefe nötig werden. Auf Sichtweite, bzw. an neuralgischen Stellen sollen Hinweispfähle angebracht werden. Der Schutzstreifen soll beidseitig der Rohrachse je 5 m betragen (also insgesamt 10 m Breite). In Wirtheim und Lampertheim sollen weiterhin Molchschleusen und Gasdruckregelmessanlagen installiert werden. Entlang der Strecke sind zusätzliche Armaturengruppen bzw. Streckenabsperrstationen geplant. Die Leistungen sind nicht Bestandteil der ausgeschriebenen Bauleistung. Der Regelarbeitsstreifen soll eine Breite von 34 m aufweisen, während er im Bereich von Engstellen auf 29 m Breite und im Wald sogar auf 18 m Breite eingeschränkt werden kann. Die Trasse orientiert sich weitgehend an dem Verlauf der bestehenden Mitte-Deutschland-Anbindungs-Leitung MIDAL. Im Bundesland Hessen und dem Freistaat Bayern führt die SPO von Nord nach Süd durch die Landkreise Main-Kinzig, Aschaffenburg, Offenbach, Darmstadt-Dieburg und Bergstraße. Das Gesamtvorhaben SPO wurde in vier Planfeststellungsabschnitte gegliedert: - Abschnitt Hessen-Nord (PLA) o von ca. SP 0+000 - SP 35+090, bzw. von der Ortslage Wirtheim (Gemeinde Biebergemünd) - Ortslage Klein-Auheim (Stadt Hanau) o Länge ca. 34,2 km - Abschnitt Hessen-Mitte (PLB) o von ca. SP 35+090 bis ca. SP 83+220, bzw. von der Ortsla-ge Klein-Auheim (Stadt Hanau) - Ortslage Herchenrode (Gemeinde Modautal) o Länge ca. 48,1 km - Abschnitt Hessen-Süd (PLC) o von ca. SP 83+220 bis ca. SP 117+600, bzw. von der Ortslage Herchenrode (Gemeinde Modautal) - Ortslage Lampertheim (Stadt Lampertheim) o Länge ca. 33,5 km - Abschnitt Bayern (PLD) o Von ca. SP 22+950 - SP 24+940, im Freistaat Bayern, diverse Trassenabschnitte innerhalb des Abschnitts Hessen-Nord (PLA) o Länge ca. 900m in Bayern Die Errichtung der Leitung kann in Abhängigkeit der Genehmigung in mehreren Bauabschnitten gleichzeitig erfolgen. Die Tagespauschalen richten sich nach einer Arbeitszeit bis maximal 10,0 Stunden excl. Pausen für Werktage (Montag bis Samstag) in einem Zeitkorridor zwischen 06:00 Uhr und 22:00 Uhr. Es ist entsprechend von den vertraglich festgelegten Arbeitszeiten des Generalunternehmers (GU) auszugehen. Lediglich die Überwachung der vom GU zu erstellenden einzelnen (besonderen) Sonderbauwerke kann einen über die Regelarbeitszeiten hinausgehenden Arbeitsaufwand erfordern. Hierbei kann eine intensive Überwachung über einen Zeitraum von ca. 1 Monat je Sonderbauwerk erforderlich werden. Für Sonntage, Feiertage und Nachtarbeit werden Zuschläge vereinbart. Die Vorschriften des Arbeitszeitgesetzes bleiben unberührt. Die Leitung soll "H2Ready" errichtet werden, d. h. geeignet für den Transport von bis zu 100% molekularen Wasserstoffs. Der Planfeststellungsbeschuss soll bereichsweise (für den Teilbereich Hessen-Mitte) zu Beginn des Jahres 2027 und in übrigen Teilen im Spätsommer des Jahres 2027 vorliegen. Vorzeitige Maßnahmen (EnWG § 44c) wie Gehölzeinschlag und die Errichtung von Rohrlagerplätzen soll bereits in 2026 erfolgen.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Stuttgart (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Baden-Württemberg
Verlauf
- 07.03.2026 Ausschreibung veröffentlicht
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