Sicherung der Altdeponie Eisert bei Großkrotzenburg
Auftraggeber: HIM GmbH · Biebesheim
HIM GmbH hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Großkrotzenburg am 20.02.2024 vergeben, Zuschlag an ARGE Arcadis Deutschland GmbH / ISK Ingenieurgesellschaft mbH, c/o Arcadis Deutschland GmbH.
ARGE Arcadis Deutschland GmbH / ISK Ingenieurgesellschaft mbH, c/o Arcadis Deutschland GmbH Darmstadt
- Summe
- nicht plausibel
- Angebote
- nicht veröffentlicht
- Zuschlag
- 20.02.2024
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 20.02.2024.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Sicherung der Altdeponie Eisert bei Großkrotzenburg
- Wo
- Großkrotzenburg, Main-Kinzig-Kreis, Hessen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
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Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungIngenieurleistungen zur Planung und Bauüberwachung der Sicherung mittels vertikalem und horizontalem Dichtungselement. Die ehemalige Deponie Eisert liegt unmittelbar am Main nordwestlich der Stadt Großkrotzenburg. Sie entstand durch die Verfüllung eines etwa 9 ha großen Kiesabbaugebietes. Dabei wurden Rückstände von Betrieben der metallverarbeitenden und chemischen Industrie, aus Galvanik- und Gießereibetrieben abgelagert. Unter anderem waren dies stark schwefelhaltige Ölschlämme, Kunstharzrückstände und Lösemittelreste sowie lösungsmittel- und schwermetallhaltige Säurerückstände. Die Deponie diente demzufolge zu wesentlichen Teilen der Altablagerung von Sonderabfällen. Ein großer Teil des Deponats liegt ohne jegliche Absicherung innerhalb der gesättigten Bodenzone und wird von Grundwasser durchströmt. Der oberste Grundwasserleiter wird in einer Tiefe von ca. 11 m von einer Tonschicht …
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Ingenieurleistungen zur Planung und Bauüberwachung der Sicherung mittels vertikalem und horizontalem Dichtungselement. Die ehemalige Deponie Eisert liegt unmittelbar am Main nordwestlich der Stadt Großkrotzenburg. Sie entstand durch die Verfüllung eines etwa 9 ha großen Kiesabbaugebietes. Dabei wurden Rückstände von Betrieben der metallverarbeitenden und chemischen Industrie, aus Galvanik- und Gießereibetrieben abgelagert. Unter anderem waren dies stark schwefelhaltige Ölschlämme, Kunstharzrückstände und Lösemittelreste sowie lösungsmittel- und schwermetallhaltige Säurerückstände. Die Deponie diente demzufolge zu wesentlichen Teilen der Altablagerung von Sonderabfällen. Ein großer Teil des Deponats liegt ohne jegliche Absicherung innerhalb der gesättigten Bodenzone und wird von Grundwasser durchströmt. Der oberste Grundwasserleiter wird in einer Tiefe von ca. 11 m von einer Tonschicht gegen tiefere Aquifere abgetrennt. Im Deponat selbst wurde ein erhebliches Potential der Schadstoffe Arsen und Schwermetalle, Mineralöl, PAK, BTEX und LHKW analytisch nachgewiesen. Im Grundwasser innerhalb und außerhalb der Deponie wurden bereichsweise hohe Schadstoffgehalte, vor allem Arsen und Schwermetalle nachgewiesen, die die zugehörigen Geringfügigkeitsschwellenwerte um ein Vielfaches überschreiten. Der Sanierungsbedarf wurde durch das Regierungspräsidium festgestellt. Auf Basis einer Variantenstudie wurde ein mit den beteiligten Behörden abgestimmtes Sanierungskonzept mit Vorzugsvariante erstellt (Vorplanung gemäß § 43 HOAI}. Ein Grundwassermodell wurde erstellt. Die vergebenen Ingenieurleistungen umfassen schwerpunktmäßig folgende Leistungen: I. Gutachterleistungen I.1 Einarbeitung in das Projekt/vorhandene Unterlagen I.2 Gutachterleistungen im Zusammenhang mit dem Grundwassermonitoring und sonstiger umwelttechnischer Untersuchungen I.3 Grundwassermodell II. Planungsleistungen II.1 Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen I, 3 bis 9 des § 43 HOAI II.2 Landschaftspflegerischer Begleitplan, Leistungsphasen I bis 4 des § 26 HOAI III. Beratungsleistungen gemäß Anlage 1, Pkt. 1.3 und Pkt. 1.4 zu § 3 HOAI und besondere Leistungen gemäß Anlage 12 zu § 43 HOAI III.1 Geotechnische Berechnungen zur Standsicherheit und/oder Gebrauchstauglichkeit III.2 Aufstellen von Qualitätsmanagementplänen III.3 Voruntersuchungen an Dichtwandmassen III.4 Durchführung von Eignungsuntersuchungen nach BQS III.5 Planungsbegleitende Vermessung III.6 Integrierte Bauablaufplanung, Koordination des Gesamtprojektes, Fortschreibung von Nutzen- Kosten Untersuchungen und Wirtschaftlichkeitsprüfungen III.7 Örtliche Bauüberwachung und weitere besondere Leistungen III.8 Bauvermessung III.9 Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination III.10 Erstellung eines Variantenstudiums für die in Frage kommenden Transportwege von und zur Altdeponie III.11 Erstellung eines Variantenstudiums für mögliche Nachfolgenutzungen des gesicherten Deponiebereichs III.12 Teilnahme an Planungs- und Projektmanagementbesprechungen
Erfüllungsort
- Ort
- 63538 Großkrotzenburg
- Kreis
- Main-Kinzig-Kreis
- Bundesland
- Hessen
- NUTS
- DE719
Verlauf
- 20.02.2024 Vertragsänderung veröffentlicht · Auf die Verlängerung des Leistungszeitraum sind v.a. die Mehrmengen zurückzuführen, da durch die verlängerte Laufzeit die jährlichen Grundwasseruntersuchungen fortgeführt werden musste, weitere Besprechungen stattfanden und die Analytikleistungen neu auszuschreiben waren. Eine…
Lange Begründungen sind hier gekürzt. Vollständig: Textfassung dieser Seite
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat ARGE Arcadis Deutschland GmbH / ISK Ingenieurgesellschaft mbH, c/o Arcadis Deutschland GmbH erhalten.
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