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Zuschlag erteilt Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) · veröffentlicht am 20.12.2023

Sanierung Ensemble Schloss Friedenstein und Herzoglicher Park in Gotha - Teilprojekt II.2: Sanierung Teilbereiche Ostturm und Ostflügel - Objektplanung Gebäude nach HOAI 2021 § 33ff ab LP 2

Auftraggeber: Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten · Rudolstadt

Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten hat den Auftrag für Architektur in Gotha am 07.08.2024 vergeben, Zuschlag an Spangenberg Reinke Braun Architekten PartG mbB. Eingegangen: 5 Angebote.

Summe
nicht veröffentlicht
Angebote
5
Zuschlag
07.08.2024

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 18.09.2024.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Architektur: Sanierung Ensemble Schloss Friedenstein und Herzoglicher Park in Gotha - Teilprojekt II.2: Sanierung Teilbereiche Ostturm und Ostflügel - Objektplanung Gebäude nach HOAI 2021 § 33ff ab LP 2
Wo
Gotha, Landkreis Gotha, Thüringen
Wer kann anbieten
Zuerst Teilnahmeantrag. Es werden 3 bis 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.

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Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Mit Schloss Friedenstein und seinen Parkanlagen in Gotha verfügt Thüringen über ein eimaliges Denkmalensemble von großer Strahlkraft. Das gewaltige Schloss mit seinen beiden mächtigen Ecktürmen bildet eine Landmarke, in der sich eine beeindruckende Baugeschichte widerspiegelt. Mit seinen Prunkräumen, dem Ekhof-Theater, den Gartenanlagen und den Kunstsammlungen besitzt Schloss Friedenstein einen herausragenden kulturgeschichtlichen Rang und eine ständig zunehmende Attraktivität als Ziel des Kulturtourismus. Am Schloss Friedenstein ist die Sanierung umfangreicher Bereiche, verbunden mit restauratorischen Maßnahmen, erforderlich. Mit Ausnahme der bereits sanierten Bereiche sind im gesamten Schlossgebäude umfangreiche statisch-konstruktive Ertüchtigungsmaßnahmen notwendig. Die "Sanierung Schloss Friedenstein und Herzoglicher Park in Gotha" wird seit 2017 in Teilbauabschnitten geplant. Ein …

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Mit Schloss Friedenstein und seinen Parkanlagen in Gotha verfügt Thüringen über ein eimaliges Denkmalensemble von großer Strahlkraft. Das gewaltige Schloss mit seinen beiden mächtigen Ecktürmen bildet eine Landmarke, in der sich eine beeindruckende Baugeschichte widerspiegelt. Mit seinen Prunkräumen, dem Ekhof-Theater, den Gartenanlagen und den Kunstsammlungen besitzt Schloss Friedenstein einen herausragenden kulturgeschichtlichen Rang und eine ständig zunehmende Attraktivität als Ziel des Kulturtourismus. Am Schloss Friedenstein ist die Sanierung umfangreicher Bereiche, verbunden mit restauratorischen Maßnahmen, erforderlich. Mit Ausnahme der bereits sanierten Bereiche sind im gesamten Schlossgebäude umfangreiche statisch-konstruktive Ertüchtigungsmaßnahmen notwendig. Die "Sanierung Schloss Friedenstein und Herzoglicher Park in Gotha" wird seit 2017 in Teilbauabschnitten geplant. Ein erster Abschnitt ist bei Aufrechterhaltung des laufenden Gesamtbetriebs bereits umgesetzt. Die bisher im Schloss durchgeführten umfangreichen und aufwendigen statisch-konstruktiven Bauteilfreilegungen, holzschutztechnischen Untersuchungen und Bestandsaufnahmen der Technischen Gebäudeausrüstung zeigten auf, dass ein komplexes Schadbild vorliegt. Um die Projektziele zu realisieren, wurde das Fördervolumen aufstockt, womit eine Neuausschreibung der Architektenleistung verbunden ist. Im Rahmen des Förderprojektes ist die Sanierung von zwei umfangreichen Teilbereichen vorgesehen, wofür die Architektenleistungen nun getrennt neu ausgeschrieben werden. Im hier zu bearbeitenden Teilprojekt II.2 sollen Teilbereiche des Ostturms und des Ostflügels umfassend instandgesetzt werden. Für diese Bereiche liegen bereits erste Grundlagen wie Bestands- und Zustandserfassungen vor. Zur Umsetzung des Projektes wurden in einem ersten Schritt bereits kompetente Fachplaner für die jeweiligen Projektbereiche mit einer besonderen Befähigung im Umgang mit Denkmalen gefunden, die nun für das Teilprojekt II.2, Ostturm / Ostflügel durch einen Objektplaner (Architekt) komplettiert werden sollen. Ziel ist die ganzheitlich denkmalpflegerisch verpflichtete Instandsetzung und die dauerhafte Erhaltung der Substanz in ihrem überkommenen Zustand für kommende Generationen. Die Sammlungen sollen an ihrem angestammten Ort und im ursprünglichen Kontext bewahrt, präsentiert und vermittelt werden. Für die Arbeit der ansässigen Einrichtungen sollen optimale und zeitgemäße Arbeitsbedingungen geschaffen werden. Bestehende statische und konstruktive Schäden und Mängel, auch in den hochwertigen Innenräumen, müssen beseitigt und das Gebäude für die vorgesehenen Nutzungen (Museum, Bibliothek, Veranstaltungen, Verwaltung) ertüchtigt werden. Dabei sollen minimalinvasive und low-tec Lösungen angewandt werden. Ziel ist die Sanierung von Teilbereichen des Ostturms und des Ostflügels sowie die Schaffung von besseren Arbeitsbedingungen für die Forschungsbibliothek Gotha (FBG) auf Grundlage der vorliegenden Nutzerbedarfsanforderungen mit Raumprogramm. Es müssen die weiteren Planungen auf Grundlage des statischen Sanierungskonzeptes sowie die Fachplanungen Holzschutz, Elektro, Technische Gebäudeausrüstung, Brandschutz und Restaurierung durch den Architekten federführend koordiniert werden. Die Baumaßnahmen werden im Rahmen des gemeinsamen Förderprojekts der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Thüringen in Teilbauabschnitten nach den Anforderungen der Richtlinie für Zuwendungsbauten des Bundes (RZBau) geplant und abgewickelt. Das vorgesehene Brutto-Investitionsvolumen beträgt bis zu 11 Mio Euro für die Kostengruppen 100-700 (einschließlich der mitzuverarbeitenden Bausubstanz) nach DIN 276. Der vorgenannte Budgetrahmen gilt als Kostenobergrenze, auf welche die Planung nach der Bestandserfassung und unter Berücksichtigung des Gesamtprojektes auszurichten ist. Die BGF (Brutto-Grundfläche) von Ostflügel und Ostturm beträgt ca. 4.500 m2.

Erfüllungsort

Ort
99867 Gotha
Bundesland
Thüringen
NUTS
DEG0C

Verlauf

  1. 20.12.2023 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 18.09.2024 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Spangenberg Reinke Braun Architekten PartG mbB erhalten.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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