Sanierung der Dükeranlage Hichtensiel Stör- Wasserstraße (StW) km 8,517 - Planungsleistungen
Auftraggeber: Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg · Magdeburg
Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg hat einen Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Magdeburg ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 25.07.2023. Bisher kein Ergebnis gefunden.
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Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Sanierung der Dükeranlage Hichtensiel Stör- Wasserstraße (StW) km 8,517 - Planungsleistungen
- Wo
- Magdeburg, Sachsen-Anhalt
- Bis wann
- Angebotsfrist 25.07.2023, 10:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 10.07.2023, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDer Düker Hichtensiel befindet sich ca. 2,5 km südöstlich von Banzkow bei Stör- Wasserstraße (StW) km 8,517 und wurde 1926 als Düker mit einer einzügigen Stahlverrohrung und Ein- und Auslaufbauwerk als Revisionsschächte in Betonbauweise erbaut. Der Düker schneidet auf beiden Seiten stark in den Dammkörper ein, sodass die Anforderungen an das Merkblatt „Standsicherheit von Dämmen an Bundeswasserstraßen (MSD)“ nicht erreicht werden. Darüber hinaus verengt sich der Kanalquerschnitt, durch das Einlaufbauwerk, kanallinks. Eine Rechenanlage zum Abhalten von Geschwemmsel fehlt. Am gesamten Massivbau sind Verwitterungserscheinigungen, Risse, Betonausbrüche und freiliegende Bewehrung vorhanden. Besonders im Unterwasserbereich sind große Ausbrüche ersichtlich. Der Scheitel des Dükerrohres befindet sich ca. höhengleich mit der Gewässersohle, sodass sich auf dem Dükerrohr nur eine geringe …
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Der Düker Hichtensiel befindet sich ca. 2,5 km südöstlich von Banzkow bei Stör- Wasserstraße (StW) km 8,517 und wurde 1926 als Düker mit einer einzügigen Stahlverrohrung und Ein- und Auslaufbauwerk als Revisionsschächte in Betonbauweise erbaut. Der Düker schneidet auf beiden Seiten stark in den Dammkörper ein, sodass die Anforderungen an das Merkblatt „Standsicherheit von Dämmen an Bundeswasserstraßen (MSD)“ nicht erreicht werden. Darüber hinaus verengt sich der Kanalquerschnitt, durch das Einlaufbauwerk, kanallinks. Eine Rechenanlage zum Abhalten von Geschwemmsel fehlt. Am gesamten Massivbau sind Verwitterungserscheinigungen, Risse, Betonausbrüche und freiliegende Bewehrung vorhanden. Besonders im Unterwasserbereich sind große Ausbrüche ersichtlich. Der Scheitel des Dükerrohres befindet sich ca. höhengleich mit der Gewässersohle, sodass sich auf dem Dükerrohr nur eine geringe schützende Überdeckung befindet. Laut vorliegenden Prüfbericht befindet sich das Bauwerk in einem kritischen Zustand mit der Prüfnote 3. . Ziele der Leistung, Allgemeine Aufgabenstellung Die Ingenieurleistungen dienen dem Ziel, die Dükeranlage dauerhaft und wirtschaftlich zu sanieren. Hierdurch sollen die Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit der Dükeranlage und damit die Funktionalität auch in den nächsten Jahrzehnten gewährleistet werden. Die Planung hat folgende Ziele: I. mit allen Beteiligten abgestimmte und genehmigungsfähige Voruntersuchung (VU) entsprechend § 6 VV-WSV 2107 II. mit allen Beteiligten abgestimmte und genehmigungsfähige Entwurf-Ausführungsunterlage (Entwurf-AU) entsprechend § 8 VV-WSV 2107 III. Vergabeunterlagen unter Beachtung der VV-WSV 2102 . Für den Bestand ist die Standsicherheit der Dämme mit und ohne Bauwerk nach dem „MSD“ nachzuweisen. Mit Hilfe eines geeigneten Programmsystems wird die Sickerlinie für die zu berechnenden Dammquerschnitte berechnet. Die aus der Baugrunderkundung gewonnenen Erkenntnisse über Bodenschichtungen und Materialkennwerte werden hierbei zugrunde gelegt. Die berechneten Sickerlinien werden anhand der gemessenen Pegelwerte in den Grundwassermessstellen kalibriert. Mit den auf diese Weise ermittelten Sickerlinien sind mit Hilfe eines geeigneten Programmsystems Böschungsbruchberechnungen der Berechnungsquerschnitte durchzuführen. Die Standsicherheit des Massivbauwerks selbst ist anhand des Merkblattes "Bewertung der Tragfähigkeit bestehender, massiver Wasserbauwerke" zu prüfen und nachzuweisen. Im Bereich des Einlaufbauwerkes ist eine Überfahrmöglichkeit zu planen um den Rückbau der provisorischen Brücke im Zuge der Bauarbeiten zu ermöglichen. Für das Dükerrohr ist die Installation einer dauerhaften Auftriebssicherung zu prüfen. Die Standsicherheit des im Jahr 2004 sanierten Dükerrohres ist nach DWA-A 143-2 nachzuweisen. Es sind Sanierungsvarianten auszuarbeiten, für die die Standsicherheit nachweisbar gegeben ist. Zur Vereinheitlichung für Betrieb und Unterhaltung soll sich die Ausstattung der Dükeranlage an bereits durchgeführter Sanierungsmaßnahmen an der StW orientieren. Für jede Sanierungsvariante sind Entwurfszeichnungen zu erstellen und es ist eine Kostenberechnung und eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung durchzuführen. Für die Durchführung des Wirtschaftlichkeitsnachweises ist neben den Herstellungskosten auch die Dauerhaftigkeit der gewählten Lösungen, der Unterhaltungsaufwand und der Aufwand für die Baugrube mit Wasserhaltung zu berücksichtigen. Vor Ausarbeitung der Sanierungsvarianten sind diese mit dem Auftraggeber abzustimmen. Bei Eingriffen, Veränderungen oder Austausch des Dükerrohres und der Rohrquerschnittsfläche ist ein Nachweis der hydrologischen Gleichwertigkeit mit der bisherigen Durchflussleistung zu führen. Als Ergebnis der VU ist gemeinsam mit dem Wasserstraßen-Neubauamt eine Vorzugsvariante festzulegen. Es ist zu prüfen, in welchem Umfang für die gewählte Sanierungsvariante der Erwerb von Liegenschaften erforderlich ist. Im Zuge der Sanierung sind im Dükerbereich die Dammquerschnitte inkl. der Wege auf den Dammkronen gem. Vorgaben des Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg (WNA) zu planen (späteres Profil der Dammsanierung). Es sind Übergangsbereiche zu den bestehenden Profilen vorzusehen. Die Planung der Baugrube inkl. Wasserhaltung sind Leistung des Vertrages.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Magdeburg (Sitz des Auftraggebers, kein Ort in der Bekanntmachung)
- Bundesland
- Sachsen-Anhalt
Verlauf
- 27.03.2023 Ausschreibung veröffentlicht
- 10.07.2023 Bekanntmachung geändert · Bekanntmachung über Änderungen oder zusätzliche Angaben
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