Sanierung Bahnhofsgebäude Freiberg, technische Ausrüstung
Auftraggeber: Stadtverwaltung Freiberg – Dezernat Stadtentwicklung und Bauwesen – Hochbau- und Liegenschaftsamt · Freiberg
Stadtverwaltung Freiberg – Dezernat Stadtentwicklung und Bauwesen… hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen im Landkreis Mittelsachsen am 28.04.2021 vergeben, Zuschlag an ITG Hans Pitz GmbH und iproplan Planungsgeellschaft mbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 837.177,86 €. Eingegangen: 1–2 Angebote je Los.
- Summe
- 837.177,86 €
- Angebote
- 1–2 je Los
- Zuschlag
- 28.04.2021
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 05.10.2021.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Sanierung Bahnhofsgebäude Freiberg, technische Ausrüstung
- Wo
- Landkreis Mittelsachsen, Sachsen
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
- Laufzeit
- 01.06.2020 bis 30.09.2023
- Lose
- 2 Lose, einzeln anzubieten laut Bekanntmachung
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 05.10.2021, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDer Bahnhof zu Freiberg wurde am 11.8.1862 mit der Eröffnung der ersten Eisenbahnverbindung nach Tharandt eingeweiht. Das Bahnhofsgebäude wurde ursprünglich im Stil der englischen Tudorgotik errichtet. Die Stadt Freiberg beabsichtigt den Umbau und die Sanierung des Empfangsgebäudes unter Beachtung eines neu zu entwickelnden Nutzungskonzeptes. Es besteht die Absicht, dieses gemeinsam mit den Bürgern der Stadt Freiberg im Rahmen eines im 1. Halbjahr 2020 stattfindenden Bürgerdialogs bzw. einer Bürgerbeteiligung zu entwickeln. Das Erdgeschoss ist für verschiedene, öffentliche Nutzungen vorgesehen, in den Obergeschossen können unterschiedliche gewerbliche Nutzungen integriert werden. Im Rahmen der Gebäudeplanung ist unter Beachtung brandschutztechnischer Belange und der verschiedenen Nutzeranforderungen auch ein neues Erschließungskonzept zu entwickeln. Das Bahnhofsgebäude steht unter …
Ganze Beschreibung lesen
Der Bahnhof zu Freiberg wurde am 11.8.1862 mit der Eröffnung der ersten Eisenbahnverbindung nach Tharandt eingeweiht. Das Bahnhofsgebäude wurde ursprünglich im Stil der englischen Tudorgotik errichtet. Die Stadt Freiberg beabsichtigt den Umbau und die Sanierung des Empfangsgebäudes unter Beachtung eines neu zu entwickelnden Nutzungskonzeptes. Es besteht die Absicht, dieses gemeinsam mit den Bürgern der Stadt Freiberg im Rahmen eines im 1. Halbjahr 2020 stattfindenden Bürgerdialogs bzw. einer Bürgerbeteiligung zu entwickeln. Das Erdgeschoss ist für verschiedene, öffentliche Nutzungen vorgesehen, in den Obergeschossen können unterschiedliche gewerbliche Nutzungen integriert werden. Im Rahmen der Gebäudeplanung ist unter Beachtung brandschutztechnischer Belange und der verschiedenen Nutzeranforderungen auch ein neues Erschließungskonzept zu entwickeln. Das Bahnhofsgebäude steht unter Denkmalschutz. Aus denkmalpflegerischer Sicht sind bereits wesentliche Sanierungsprämissen formuliert. Die Sanierung des Bahnhofs ist in mehreren Bauabschnitten vorgesehen. Aufgrund der erheblichen Schädigung wird der Dachstuhl des Mittelrisalits bereits als vorgezogene Maßnahme durchgeführt. Das Gebiet um den Freiberger Bahnhof liegt bauplanungsrechtlich im unbeplanten Innenbereich entsprechend § 34 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) und kann einem Mischgebiet entsprechend § 6 Baunutzungsverordnung (BauNVO) zugeordnet werden. Die Sanierung/Umnutzung des denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes und die Aufwertung des Umfeldes ist Bestandteil des Integrierten Handlungskonzeptes „Bahnhofsvorstadt“ und in der Maßnahmenliste des SSP-Gebietes (Förderprogramm „Soziale Stadt“) enthalten. Seitens des Landesamtes für Denkmalpflege wird eine Förderung über das Denkmalschutz-Sonderprogramm für eine Rekonstruktion der originalen Putzstruktur einschließlich weiterer gliedernder Elemente und damit des diesbezüglich entstehenden denkmalbedingten Mehraufwandes ausdrücklich befürwortet. Gemäß Bauzustandsgutachten und Ermittlung des Sanierungsbedarfs des Empfangsgebäudes werden die Umbau- und Sanierungskosten der KG 300+400 brutto auf 13,5 Mio EUR geschätzt.
2 Lose
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Bundesland
- Sachsen
- NUTS
- DED43
Verlauf
- 14.02.2020 Ausschreibung veröffentlicht
- 05.10.2021 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat ITG Hans Pitz GmbH und iproplan Planungsgeellschaft mbH erhalten, Summe 837.177,86 €.
Ähnliche offene Ausschreibungen
Weitere Zuschläge: Ingenieur- und Planungsleistungen in Sachsen
- 24FEI73052 Bauüberwachungsleistungen ABS Hannover-Berlin 1.BSDB InfraGo AG, Geschäftsbereich Fahrweg · Zuschlag 13.12.2024 an PLABIS PROJEKTMANAGEMENT - GmbH & Co. KG
- BIM-Planung von BSO und TSO zur betrieblichen Steuerung am Standort Dresden-NeustadtDB InfraGo AG, Geschäftsbereich Fahrweg · Zuschlag 13.06.2024 an DB Engineering & Consulting GmbH · 5 Angebote
- ABS Leipzig-Chemnitz, Abschnitt Geithain-Chemnitz, GesamtgewerkeplanungDB Netz AG · Zuschlag 31.01.2022 an BIEGE ABS Leipzig-Chemnitz c/o GRE German Rail Engineering GmbH
- Komplexmaßnahme Umbau Bf Bad Schandau Ost - Leistungen der BaüberwachungDB Netz AG · Zuschlag 03.12.2021 an DB Engineering & Consulting GmbH
- BIM Planungsleistungen Sachsenmagistrale, Restmaßnahmen, Teil Zwickau Personenbahnhof PlanungsleistungenDB Netz AG · Zuschlag 08.05.2020 an BIEGE Pbf Zwickau c/o GRE - Gauff Rail Engineering GmbH & Co. KG
- Sachsen-Franken-Magistrale, 2. Ausbaustufe Gaschwitz (a) - Crimmitschau (a), Bauüberwachungsleistungen BauDB Netz AG · Zuschlag 10.03.2020 an DB Engineering & Consulting GmbH · 1 Angebot