Revitalisierung und Erweiterung des Musikzentrums "Die Glocke" in Bremen - Tragwerksplanung
Auftraggeber: Stadtgemeinde Bremen vertreten durch BgA Teilsondervermögen Veranstaltungsflächen vertreten durch M3B GmbH · Bremen
Stadtgemeinde Bremen hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Bremen am 30.07.2025 vergeben, Zuschlag an Einzelunternehmen aus Sindelfingen. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 454.426,27 €. Eingegangen: 5 Angebote.
Einzelunternehmen aus Sindelfingen
- Summe
- 454.426,27 €
- Angebote
- 5
- Zuschlag
- 30.07.2025
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 01.08.2025.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Revitalisierung und Erweiterung des Musikzentrums "Die Glocke" in Bremen - Tragwerksplanung
- Wo
- Bremen
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag. Es werden 3 bis 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
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Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDas traditionsreiche Konzerthaus "Die Glocke" in Bremen zählt zu den wichtigsten Konzerthäusern Europas. Das im Stil des Expressionismus in baulicher Verbindung mit dem Bremer Dom errichtete Gebäude ist prägender Teil der Bremer Altstadt und befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den UNESCO Welterbestätten des Bremer Rathauses und des Bremer Rolands. Mit der zentralen Lage direkt an der Domsheide und mit seinem vielfältigen Musik- und Kulturprogramm prägt das Haus die Bremer Innenstadtentwicklung. Mit rund 350 Veranstaltungen in den beiden Sälen (kleiner Saal 350 Plätze zzgl. 50 auf dem Balkon und großer Saal 1.400 Plätze) zählt Die Glocke heute durchschnittlich 220.000 Besuchende pro Jahr. Das Konzerthaus steht vor strukturellen, funktionalen und baulichen Herausforderungen. Nach 30 Jahren intensiver Nutzung seit der letzten Sanierung muss das Gebäude in den kommenden Jahren zwingend …
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Das traditionsreiche Konzerthaus "Die Glocke" in Bremen zählt zu den wichtigsten Konzerthäusern Europas. Das im Stil des Expressionismus in baulicher Verbindung mit dem Bremer Dom errichtete Gebäude ist prägender Teil der Bremer Altstadt und befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den UNESCO Welterbestätten des Bremer Rathauses und des Bremer Rolands. Mit der zentralen Lage direkt an der Domsheide und mit seinem vielfältigen Musik- und Kulturprogramm prägt das Haus die Bremer Innenstadtentwicklung. Mit rund 350 Veranstaltungen in den beiden Sälen (kleiner Saal 350 Plätze zzgl. 50 auf dem Balkon und großer Saal 1.400 Plätze) zählt Die Glocke heute durchschnittlich 220.000 Besuchende pro Jahr. Das Konzerthaus steht vor strukturellen, funktionalen und baulichen Herausforderungen. Nach 30 Jahren intensiver Nutzung seit der letzten Sanierung muss das Gebäude in den kommenden Jahren zwingend den baurechtlichen und funktionalen Anforderungen angepasst und das Haus qualitativ weiterentwickelt werden. Dies umfasst u.a. brandschutztechnische und energetische Ertüchtigungen, die unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes erfolgen müssen. Des Weiteren sind Anpassungen aufgrund der sich verändernden Bedarfe von Veranstaltenden erforderlich. So können die Säle derzeit wegen der fehlenden akustischen Trennung und der problematischen Entfluchtungssituation nicht gleichzeitig genutzt werden, die Anlieferungssituation führt aufgrund von Platzmangel mit fehlenden Transportwegen zu betriebsstörenden Einschnitten und im gesamten Gebäude fehlen betriebsrelevante Nebenräume. Aufgrund des hohen Anteils des klassischen Programms wird heute nur eine begrenzte Zielgruppe erreicht. Insbesondere jüngere und diverse Zielgruppen schafft das Konzerthaus nur schwer zu erreichen. Um das Konzerthaus zukunftsgerecht auszurichten und neue Besuchergruppen anzusprechen, wird u.a. ein Wechsel vom Vermietungs- zum Intendantenmodell erwogen. Die Notwendigkeit der baulich-technischen Erneuerung und die Nutzungsentwicklung sind zusammen mit dem Ziel einer baulich-atmosphärischen Öffnung des Hauses zur öffentlichen Platzfläche der Anlass, um die nötige Ertüchtigung des Bestandes mit einer zukunftsweisenden Erweiterung zu ergänzen, um so das Konzerthaus langfristig attraktiv und zukunftssicher zu gestalten. Auf Antrag der Freien Hansestadt Bremen in Kooperation mit der Glocke Veranstaltungs-GmbH, hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages im November 2020 zur Ertüchtigung und Weiterentwicklung des Konzerthauses eine Ausgabeermächtigung in Höhe von bis zu 40 Mio. EUR erteilt, die über die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien haushaltsmäßig bewirtschaftet wird. Um die Anforderungen zu klären, wurde 2022 zunächst eine Machbarkeitsstudie inkl. einer Potenzialanalyse erstellt. Auf Basis dieser Studie hat der Senat der Freien Hansestadt Bremen im März 2024 beschlossen, auf Grundlage einer der untersuchten Varianten einen Planungswettbewerb gem. RPW 2013 durchzuführen, welcher aktuell parallel zu diesem Vergabeverfahren läuft. Aktuell werden zudem Studien zur verkehrstechnischen Erschließung der Anlieferung und ein Brandschutzgutachten zum Bestand erstellt. Das Bauvorhaben soll nach aktuellen Planungen bis 2030 fertiggestellt werden. In diesem Vergabeverfahren wird die Tragwerksplanung für das vorbenannte Projekt ausgeschrieben. Die Fachplanung der Technischen Ausrüstung für den Bereich HLS und für den Bereich ELT sowie die Veranstaltungstechnik werden jeweils in separaten Vergabeverfahren vergeben.
Erfüllungsort
Verlauf
- 09.10.2024 Ausschreibung veröffentlicht
- 01.08.2025 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Einzelunternehmen aus Sindelfingen erhalten, Summe 454.426,27 €.
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