Realisierung einer interaktiven, grafischen Eingabe- und Repräsentationsoberfläche als High-Fidelity Prototyp zur visuellen Schmerzerfassung als Leistungswettbewerb bei festem Budget
Auftraggeber: Bauhaus-Universität Weimar · Weimar
Bauhaus-Universität Weimar hat einen Auftrag für „Realisierung einer interaktiven, grafischen Eingabe- und Repräsentationsoberfläche als High-Fidelity Prototyp zur visuellen Schmerzerfassung als Leistungswettbewerb bei festem Budget“ in Weimar ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endete am 24.02.2023. Bisher kein Ergebnis gefunden.
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Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Realisierung einer interaktiven, grafischen Eingabe- und Repräsentationsoberfläche als High-Fidelity Prototyp zur visuellen Schmerzerfassung als Leistungswettbewerb bei festem Budget
- Wo
- Weimar, Thüringen
- Bis wann
- Angebotsfrist 24.02.2023, 12:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 06.02.2023, ohne KI. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungIn klinischen Kontexten werden Schmerzen durch Selbsteinschätzung und anhand von numerischen Bewertungsskalen und Fragebögen erhoben. Diese Praxis reduziert die Möglichkeit, eine individuelle Schmerzerfahrungen auszudrücken, auf wenige diskrete Optionen. Der vorzustellende Ansatz, der von den Forschungsgruppen Willmann/Mühlenberend an der Bauhaus-Universität Weimar und dem Team der Klinik für interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie des Universitätsklinikums Jena entwickelt wird, verfolg einen alternativen Ansatz: Anhand interaktiver und parametrischer Grafiken, lässt sich die Schmerzerfahrung durch die Patientinnen und Patienten individuell und intuitiv eingeben und erfassen. Hierfür ist ein entsprechendes grafisches Interface als Applikation (App) für mobile Endgeräte auf der Grundlage eines bereits erarbeiteten GUI- und UX-Konzeptes umzusetzen. Das Interface soll: a) in einen …
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In klinischen Kontexten werden Schmerzen durch Selbsteinschätzung und anhand von numerischen Bewertungsskalen und Fragebögen erhoben. Diese Praxis reduziert die Möglichkeit, eine individuelle Schmerzerfahrungen auszudrücken, auf wenige diskrete Optionen. Der vorzustellende Ansatz, der von den Forschungsgruppen Willmann/Mühlenberend an der Bauhaus-Universität Weimar und dem Team der Klinik für interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie des Universitätsklinikums Jena entwickelt wird, verfolg einen alternativen Ansatz: Anhand interaktiver und parametrischer Grafiken, lässt sich die Schmerzerfahrung durch die Patientinnen und Patienten individuell und intuitiv eingeben und erfassen. Hierfür ist ein entsprechendes grafisches Interface als Applikation (App) für mobile Endgeräte auf der Grundlage eines bereits erarbeiteten GUI- und UX-Konzeptes umzusetzen. Das Interface soll: a) in einen High-Fidelity Prototypen für eine Nutzer*innen-Testung im vorbezeichneten klinischen Kontext überführt werden; und b) es ermöglichen, die Eingabeergebnisse in eine spezifische und bereits bestehende Patient-Reporting-Datenbank/App („dotlink“) zu übertragen, um damit als FHIR-basierter Umfragebogen integriert werden zu können. Zur Durchführung einer empirischen Nutzer*innen-Testung soll eine interaktive, grafische Eingabe- und Repräsentationsoberfläche als High-Fidelity Prototyp in Form einer Progressive Web App oder Webseite erstellt werden. Diese soll „responsiv“ programmiert werden, so dass die interaktive, grafische Eingabe- und Repräsentationsoberfläche auf allen einschlägigen Endgeräten aufgerufen und genutzt werden kann. Für die Umsetzung wurden in unterschiedlichen Vorversuchen bereits grundlegende strukturelle, grafische/notationelle und performative Parameter definiert und erfolgreich getestet. Wesentlich ist, dass die interaktive Visualisierung in jeder Render-Loop und ungeachtet der Reihenfolge neu gesetzt werden kann und sich darüber hinaus dynamisch an geänderte Parameter anpassen kann. Der Prototyp sollen auf Grundlage der bestehenden Paramater und in enger Abstimmung zwischen Auftragnehmer*in und Auftraggeber erstellt werden. Zur Anbindung an die bestehende Patient-Reporting-Datenbank/App der Klinik für Neurologie der Charité Berlin („dotlink“) soll zusätzlich ein Daten-/Schnittstellenmodell definiert werden, welches die Parameter in reproduzierbarer Form im erforderlichen FHIR-Standard repräsentieren und verfügbar machen. Die maschinenlesbare Definition wird um eine menschenlesbare Beschreibung ergänzt, welche Lokalisation, zeitlichen Verlauf und Stärke der Schmerzen durch die jeweilige Eingabe festhält.
Erfüllungsort
Verlauf
- 06.02.2023 Ausschreibung veröffentlicht
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