Pulsoximetrie – Rahmenvereinbarung
Auftraggeber: Medizinische Hochschule Hannover · Hannover
Medizinische Hochschule Hannover hat den Auftrag für Medizintechnik und Medizinbedarf in Hannover am 29.08.2025 vergeben, Zuschlag an Masimo Europe Ltd.
Masimo Europe Ltd. Puchheim
- Summe
- nicht plausibel
- Angebote
- nicht veröffentlicht
- Zuschlag
- 29.08.2025
Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 29.08.2025.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Medizintechnik und Medizinbedarf: Pulsoximetrie – Rahmenvereinbarung
- Wo
- Hannover, Region Hannover, Niedersachsen
- Wer kann anbieten
- Der Auftraggeber verhandelt direkt mit ausgewählten Unternehmen.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 29.08.2025, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungIn der Medizinischen Hochschule Hannover erfolgt seit 2014 klinikweit die Messung der pulsoximetrischen Daten mit der Technologie der Herstellerfirma Masimo. Masimo SET (Signal Extraction Technology) ist eine Pulsoximetrie-Technologie, die eine genaue Überwachung der Sauerstoffsättigung und der Pulsfrequenz für eine bessere Sichtbarkeit des Sauerstoffstatus ermöglicht. Die Messung erfolgt mittels Measure-through Motion- und Low Perfusion-Technologie bei allen Patientenpopulationen und bei jeglicher Hautpigmentierung. Neben den SpO2- und Pulsfrequenzwerten wird eine nicht-invasive Messung der peripheren Durchblutung mit dem Perfusionsindexparameter (Pi) durchgeführt. Durch die Standardisierung auf eine Technologie zur Messung der Pulsoximetrie konnten Schnittstellenproblemen (Monitor / Verbrauchsmaterialien) reduziert werden, dadurch erhöhte sich die Sicherheit der Patienten. Es konnte …
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In der Medizinischen Hochschule Hannover erfolgt seit 2014 klinikweit die Messung der pulsoximetrischen Daten mit der Technologie der Herstellerfirma Masimo. Masimo SET (Signal Extraction Technology) ist eine Pulsoximetrie-Technologie, die eine genaue Überwachung der Sauerstoffsättigung und der Pulsfrequenz für eine bessere Sichtbarkeit des Sauerstoffstatus ermöglicht. Die Messung erfolgt mittels Measure-through Motion- und Low Perfusion-Technologie bei allen Patientenpopulationen und bei jeglicher Hautpigmentierung. Neben den SpO2- und Pulsfrequenzwerten wird eine nicht-invasive Messung der peripheren Durchblutung mit dem Perfusionsindexparameter (Pi) durchgeführt. Durch die Standardisierung auf eine Technologie zur Messung der Pulsoximetrie konnten Schnittstellenproblemen (Monitor / Verbrauchsmaterialien) reduziert werden, dadurch erhöhte sich die Sicherheit der Patienten. Es konnte zudem eine Vergleichbarkeit der einzelnen Messwerte bei Messungen in unterschiedlichen klinischen Bereichen der MHH erreicht werden (z.B. Messungen bei Patienten im OP, im Aufwachraum, auf Station erfolgen mit der gleichen Gerätetechnologie). Durch den Wegfall von Um- und Neuapplikationen bei Wechsel des Patienten zwischen Station und OP bzw. OP – Aufwachraum / Intensivstation auf Station bzw. zwischen Stationen wurde durch die Standardisierung der Verbrauch an Sensoren reduziert. Durch eine Trennung von Einweg- und Mehrwegsensoren nach klinischen Vorgaben und Vorgaben der Krankenhaushygiene kann eine bestimmungsgemäße Verwendung sichergestellt werden. Eine Erhöhung der Patientensicherheit konnte auch durch die mit einer Standardisierung des Geräteparks einhergehende einheitliche Bedienstrategie erreicht werden. Bei einem homogenen Gerätepark ist von einem deutlich geringeren Schulungsaufwand sowie auch deutlich geringeren Instandhaltungsaufwendungen auszugehen. Bei der Ausschreibung des Rahmenvertrags für das Patientenmonitoring in 2018 haben zur Vorbereitung des EU-weiten Vergabeverfahrens für den Rahmenvertrag Treffen stattgefunden, an denen u.a. Teilnehmer aus verschiedenen klinischen Bereichen, dem Zentrum für Informationsmanagement, der Medizintechnik, dem Personalrat, dem Zentraleinkauf teilgenommen haben. Gegenstand dieser Fachgruppentreffen waren die Vorbereitung und Abstimmung der erwarteten zukünftigen Leistungsmerkmale für das Patientenmonitoring sowie den damit in Verbindung stehenden Technologien. Nach Prüfung der technischen und klinischen Leistungseigenschaften erfolgte im Rahmen der Fachgruppe allerdings die Einigung darauf, dass die Technologie der Herstellerfirma Masimo weiterhin wesentliche Alleinstellungsmerkmale für die Pulsoximetrie besitzt und diese deshalb nicht mit als Leistung über das Vergabeverfahren zum Rahmenvertrag Patientenmonitoring ausgeschrieben werden soll. In die Leistungsbeschreibung zum Rahmenvertrag Patientenmonitoring sollte nach Abstimmung der Fachgruppe die Masimo-Technologie allerdings als gesetzter Standard aufgenommen werden. Die Bieter für das Patientenmonitoring mussten angeben, dass das angebotene Monitoring kompatibel mit der Technologie des Herstellers Masimo ist und darüber hinaus die Masimo-Algorithmik integriert ist. Die Pulsoximetrietechnologie des Herstellers Masimo ist damit im Hinblick auf die Einbindung und Schnittstellen eine Vorgabe für die im Ergebnis des Vergabeverfahrens abgeschlossene Rahmenvereinbarung zum Patientenmonitoring mit der Firma GE Healthcare. Sämtliche Messsysteme im Klinikbereich der MHH sind aus diesem Grund auf die Technologie der Fa. Masimo konfiguriert.
Erfüllungsort
- Ort
- 30625 Hannover
- Kreis
- Region Hannover
- Bundesland
- Niedersachsen
- NUTS
- DE929
Verlauf
- 29.08.2025 Direktvergabe angekündigt
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Masimo Europe Ltd. erhalten.
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