Projektsteuerungsleistungen im Altlasten/Deponiebereich des Projektes "SSD Laucha"
Auftraggeber: Thüringer Sonderabfalldeponie Gesellschaft mbH (TSD) · Erfurt
Thüringer Sonderabfalldeponie Gesellschaft mbH (TSD) hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Hörselgau am 08.08.2022 vergeben, Zuschlag an Sakosta GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 476.960 €. Eingegangen: 2 Angebote.
Sakosta GmbH Nobitz
- Summe
- 476.960 €
- Angebote
- 2
- Zuschlag
- 08.08.2022
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 09.09.2022.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Projektsteuerungsleistungen im Altlasten/Deponiebereich des Projektes "SSD Laucha"
- Wo
- Hörselgau, Landkreis Gotha, Thüringen
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
- Laufzeit
- 48 Monate
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 09.09.2022, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungGegenstand des zu vergebenden Auftrages sind Leistungen der Projektsteuerung zu Gefahrenabwehrmaßnahmen am Standort der ehemaligen Schadstoffdeponie Laucha (SSD Laucha), wobei im Ergebnis des Vergabevorganges der Abschluss eines Projektsteuerungsvertrages geplant ist. Die ehemalige Schadstoffdeponie Laucha (SSD Laucha) wurde nach Aktenlage des TLUBN zwischen 1975 bis 1992 zur Ablagerung von zum Teil gefährlichen Abfällen aus verschiedenen Betrieben, vorwiegend der chemischen und metallverarbeitenden Industrie der DDR genutzt. Die SSD Laucha und die angrenzenden Kontaminationszonen liegen auf den Grundstücken unterschiedlicher Eigentümer. Einen Betreiber der Deponie gibt es nicht mehr. Die Anordnung von Maßnahmen auf Grundlage des § 40 Abs. 2 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) ist daher nicht möglich. Für Maßnahmen zur Abwehr von Gefahren, die von diesem Deponiestandort ausgehen, ist …
Ganze Beschreibung lesen
Gegenstand des zu vergebenden Auftrages sind Leistungen der Projektsteuerung zu Gefahrenabwehrmaßnahmen am Standort der ehemaligen Schadstoffdeponie Laucha (SSD Laucha), wobei im Ergebnis des Vergabevorganges der Abschluss eines Projektsteuerungsvertrages geplant ist. Die ehemalige Schadstoffdeponie Laucha (SSD Laucha) wurde nach Aktenlage des TLUBN zwischen 1975 bis 1992 zur Ablagerung von zum Teil gefährlichen Abfällen aus verschiedenen Betrieben, vorwiegend der chemischen und metallverarbeitenden Industrie der DDR genutzt. Die SSD Laucha und die angrenzenden Kontaminationszonen liegen auf den Grundstücken unterschiedlicher Eigentümer. Einen Betreiber der Deponie gibt es nicht mehr. Die Anordnung von Maßnahmen auf Grundlage des § 40 Abs. 2 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) ist daher nicht möglich. Für Maßnahmen zur Abwehr von Gefahren, die von diesem Deponiestandort ausgehen, ist somit das TLUBN zuständig. Das Ablagerungsinventar der Deponie Laucha sowie die angrenzenden Kontaminationszonen verfügen über ein hohes Potential für nachteilige Beeinflussungen von Boden und Gewässern in ihrem Einwirkungsbereich. Informationen über die eingelagerten Stoffe liegen beim TLUBN vor. Am Standort sind einige Grundwassermessstellen (GWM) vorhanden. Die Organisation und Koordinierung für die Untersuchungen und Maßnahmen zur Gefahrenabwehr erfordern in hohem Maße einschlägige Erfahrungen bei der Sanierung von ehemaligen DDR-Schadstoffdeponien und der Gefahrenabwehr in deren Einwirkungsbereich. Die Projektsteuerung wird einen Zeitraum von mehreren Jahren umfassen. Es besteht im Rahmen der Projektsteuerung umfangreicher Handlungs-, Überwachungs-, Koordinierungs- und Abstimmungsbedarf in verschiedene Richtungen und unter Berücksichtigung unterschiedlicher Akteure (Auftraggeber, Behörden, Gemeinde, Auftragnehmer und Dritte).
Erfüllungsort
- Ort
- 99880 Hörselgau
- Kreis
- Landkreis Gotha
- Bundesland
- Thüringen
- NUTS
- DEG0C
Verlauf
- 14.02.2022 Ausschreibung veröffentlicht
- 09.09.2022 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Sakosta GmbH erhalten, Summe 476.960 €.
Ähnliche offene Ausschreibungen
Weitere Zuschläge: Ingenieur- und Planungsleistungen in Thüringen
- Generalsanierung Deutsches Nationaltheater Weimar – Haupthaus, Leistungen der Fachplanung Bau- und RaumakustikStadt Weimar Dezernat für Bauen und Verkehr · Zuschlag 15.04.2026 an ISRW Institut für Schalltechnik, Raumakustik, Wärmeschutz Dr.-Ing. Klapdor GmbH · 3 Angebote
- Nichtoffener, einphasiger, interdisziplinärer Realisierungswettbewerb gem. RPW "Generalsanierung Deutsches Nationaltheater Weimar - Haupthaus"Stadt Weimar Dezernat für Bauen und Verkehr · Zuschlag 10.04.2026 an Einzelunternehmen aus Berlin · 3 Angebote
- Modellvorhaben Neue Mitte Erfurt Südost - Wettbewerblicher Dialog nach § 18 VgV - Vergabe von Planungsleistungen zur Umgetsaltung der Verkehrsanlagen und öffentlichen RäumeLandeshauptstadt Erfurt · Zuschlag 20.02.2026 an iproplan Planungsgesellschaft mbH und plandrei Landschaftsarchitektur GmbH · 5 Angebote
- Bauüberwachungsleistungen 740m-Netz WanderslebenDB InfraGo AG, Geschäftsbereich Fahrweg · Zuschlag 23.04.2024 an Ingenieurgesellschaft GAM mbH & Co. · 1 Angebot
- Streckenausbau Erfurt - Nordhausen, PRA 3-5, Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Lph 3 und 4, OP: 6 und 7)DB Netz AG · Zuschlag 05.10.2020 an GRE German Rail Engineering GmbH
- Braunkohlengruben „Geidel“ und „Junghans“ im Bereich der Gleistrasse der Kohletraditionsbahn Sicherung/Verwahrung Sicherungsbereich 2 (SiB 2)Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH · Zuschlag 29.05.2020 an DMT-Leipzig GmbH & Co. KG