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Zuschlag erteilt Offenes Verfahren (EU-weit) · veröffentlicht am 13.07.2020

Projekt F 2481 – Evaluation der betrieblichen Anwendung des INQA-Unternehmenschecks Guter Mittelstand – Erfolg ist kein Zufall

Auftraggeber: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) · Dortmund

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat den Auftrag für Forschung und Studien in Dresden am 23.11.2020 vergeben, Zuschlag an Steinbeis School of International Business and Entrepreneurship (SIBE) GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 428.501 €. Eingegangen: 5 Angebote.

Summe
428.501 €
Angebote
5
Zuschlag
23.11.2020

Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 04.12.2020.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Forschung und Studien: Projekt F 2481 – Evaluation der betrieblichen Anwendung des INQA-Unternehmenschecks Guter Mittelstand – Erfolg ist kein Zufall
Wo
Dresden, Sachsen
Wer kann anbieten
Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
Laufzeit
30 Monate

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 04.12.2020, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Im Mittelpunkt des Projektes stehen die Wirkungen der Anwendung des INQA-Unternehmenschecks „Guter Mittelstand“ in den Unternehmen. Beim INQA-Unternehmenscheck handelt es sich um ein Selbstbewertungsinstrument, das INQA in der Offensive Mittelstand (OM) speziell für KMU niedrigschwellig entwickelt hat. Um den Transfer des Checks in die betriebliche Praxis zu unterstützen, wurden in den vergangenen Jahren durch die Qualifizierungsstrukturen der OM ca. 5 000 Berater mit dem Check geschult. Die erzielten Wirkungen der beiden Anwendungsmuster a) Einsatz ohne Begleitung und b) Einsatz mit Begleitung sollen im Projektvorhaben vergleichend gegenübergestellt werden. Auch die Frage, welche Wirkebenen mit dem Check erzielt werden, soll das Projekt beleuchten. Diese Frage ist im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) bisher nicht untersucht worden. Die Ergebnisse können insbesondere …

Ganze Beschreibung lesen

Im Mittelpunkt des Projektes stehen die Wirkungen der Anwendung des INQA-Unternehmenschecks „Guter Mittelstand“ in den Unternehmen. Beim INQA-Unternehmenscheck handelt es sich um ein Selbstbewertungsinstrument, das INQA in der Offensive Mittelstand (OM) speziell für KMU niedrigschwellig entwickelt hat. Um den Transfer des Checks in die betriebliche Praxis zu unterstützen, wurden in den vergangenen Jahren durch die Qualifizierungsstrukturen der OM ca. 5 000 Berater mit dem Check geschult. Die erzielten Wirkungen der beiden Anwendungsmuster a) Einsatz ohne Begleitung und b) Einsatz mit Begleitung sollen im Projektvorhaben vergleichend gegenübergestellt werden. Auch die Frage, welche Wirkebenen mit dem Check erzielt werden, soll das Projekt beleuchten. Diese Frage ist im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) bisher nicht untersucht worden. Die Ergebnisse können insbesondere für die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) und andere Akteure im Arbeitsschutz interessant sein, die zur Beratung von KMU niedrigschwellige Selbstbewertungsinstrumente in anderen Wirkzusammenhängen einsetzen. Das Projektdesign ist eine quasi-experimentelle Studie mit einer Kontrollgruppe (Checknutzung ohne beratende Begleitung) und einer Experimentalgruppe (Checknutzung mit beratender Begleitung). Die vergleichende Gegenüberstellung der beiden betrieblichen Anwendungen des INQA-Checks soll mit einem Methodenmix-Verfahren quantitativ (Teilprojekt 1) und qualitativ (Teilprojekt 2) erfolgen. Im Teilprojekt 1 ist eine Befragung (online und/oder Paper Pencil) geplant, in die je Anwendungsmuster 100 KMU einbezogen werden sollen. Zielgruppe sind die Unternehmer bzw. andere betriebliche Führungskräfte. Im Teilprojekt 2 werden je Anwendungsmuster je 5 Fallstudien 2-stufig erarbeitet. Im ersten Schritt werden Experteninterviews mit dem Unternehmer und anderen Führungskräften und im zweiten Schritt Gruppeninterviews durchgeführt. In diese werden auch die Beschäftigten einbezogen. Ziel ist es, einerseits betriebsbezogen erfolgreiche Vorgehensweisen zu beschreiben und andererseits checkbezogen Empfehlungen für eine Optimierung des Checks (Nutzerfreundlichkeit, Anwendungserfolg) zu erfassen. Es werden die Wirkungen des Checks im Betrieb und die Wirkungen der betrieblichen Veränderungen durch den Checkeinsatz erfasst. Für den Projekterfolg sind eine zielgerichtete Akquisestrategie und der Feldzugang zu KMU von großer Bedeutung. Ein Schwerpunkt der aktuellen und zukünftigen Facharbeit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ist die Evaluation und Weiterentwicklung der Strukturen und Strategien des Arbeitsschutzes. Aus den Fallstudien mit und ohne Begleitung sollen weiterhin Erkenntnisse zur Interventionsforschung abgeleitet werden. Erfolgreiche Vorgehensweisen sollen beschrieben werden. Abschließend sollen Empfehlungen für die Weiterentwicklung des INQA-Unternehmenscheck abgeleitet und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie der Offensive Mittelstand zur Verfügung gestellt werden.

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
Kreis
Dresden
Bundesland
Sachsen
NUTS
DED21

Verlauf

  1. 13.07.2020 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 04.12.2020 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat Steinbeis School of International Business and Entrepreneurship (SIBE) GmbH erhalten, Summe 428.501 €.

Quellen Bekanntmachung auf TED ↗ Daten: TED – Tenders Electronic Daily, © Europäische Union, Weiterverwendung mit Quellenangabe. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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