Pragfriedhof | Krematorium | Stuttgart | Generalplanerleistungen
Auftraggeber: Vergabestelle Landeshauptstadt Stuttgart · Stuttgart
Vergabestelle Landeshauptstadt Stuttgart hat einen Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Stuttgart ausgeschrieben. Teilnahmeanträge waren bis 29.04.2024 möglich. Bisher kein Ergebnis gefunden.
Wir haben bisher kein Ergebnis zu diesem Verfahren gefunden. Auskunft gibt die Vergabestelle.
Wer folgt, bekommt morgens eine E-Mail, sobald ein Ergebnis oder eine Änderung veröffentlicht ist.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Pragfriedhof | Krematorium | Stuttgart | Generalplanerleistungen
- Wo
- Stuttgart, Baden-Württemberg
- Bis wann
- Teilnahmeantrag bis 29.04.2024, 10:00 Uhr
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag. Es werden 3 bis 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Für KMU geeignet laut Bekanntmachung.
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 29.03.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDas Krematorium, ein Jugendstilbauwerk nach den Plänen des Architekten Wilhelm Scholter, wurde von 1905 bis 1907 errichtet und nahm im April 1907 seinen Betrieb auf. Es gehört zu den ältesten Krematorien Deutschlands. In den 1980er Jahren wurde das Gebäude um zahlreiche Räume erweitert, darunter die untere Trauerfeierhalle, neue Kühlmöglichkeiten, Sozialräume für die Mitarbeiter sowie die Unterbringung umfangreicher technischer Anlagen. Der aktuelle Aufbau des Gebäudes umfasst eine klare Struktur, bestehend aus der historischen Mitte sowie links und rechts angefügten Erweiterungen, wobei die Rückseite für betriebliche Zwecke genutzt wird und die Vorderseite für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Das Krematorium und der Pragfriedhof sind heute ein wichtiges kulturelles und historisches Erbe der Stadt Stuttgart und stehen unter Denkmalschutz. Der Teil des Krematoriums, in dem die …
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Das Krematorium, ein Jugendstilbauwerk nach den Plänen des Architekten Wilhelm Scholter, wurde von 1905 bis 1907 errichtet und nahm im April 1907 seinen Betrieb auf. Es gehört zu den ältesten Krematorien Deutschlands. In den 1980er Jahren wurde das Gebäude um zahlreiche Räume erweitert, darunter die untere Trauerfeierhalle, neue Kühlmöglichkeiten, Sozialräume für die Mitarbeiter sowie die Unterbringung umfangreicher technischer Anlagen. Der aktuelle Aufbau des Gebäudes umfasst eine klare Struktur, bestehend aus der historischen Mitte sowie links und rechts angefügten Erweiterungen, wobei die Rückseite für betriebliche Zwecke genutzt wird und die Vorderseite für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Das Krematorium und der Pragfriedhof sind heute ein wichtiges kulturelles und historisches Erbe der Stadt Stuttgart und stehen unter Denkmalschutz. Der Teil des Krematoriums, in dem die Einäscherungen vorgenommen werden, befindet sich im rückwärtigen Gebäudeteil und erstreckt sich über das Erdgeschoss und zwei Untergeschosse. Im Jahr 2015 musste die Verbrennungsanlage aufgrund von Abgasführungsproblemen saniert werden, um den nach 27. BImSchV geforderten Grenzwert für Kohlenmonoxid einzuhalten. Zwei der drei vorhandenen Verbrennungsöfen mussten stillgelegt werden. Die Instandhaltungsmaßnahmen haben gezeigt, dass die gesamte Anlage veraltet ist und mittelfristig nicht mehr nutzbar ist. Die gewachsene Struktur des Krematoriums, ist den heutigen Anforderungen an Trauernde, Bestatter und Mitarbeiter, sowie Thema der Klimaneutralität nicht mehr gewachsen. Eine grundlegende Erneuerung des Krematoriums ist dringend erforderlich. Die Stadt Stuttgart hat sich entschieden das Krematorium am bestehenden historischem Standort zu erhalten und weiter zu betreiben. Das Krematorium am Pragfriedhof ist ein zentraler Ort für Trauernde und ein wesentlicher Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge. Zudem ist das Krematorium Baustein des Katastrophenschutzes. Ziel ist eine bauliche und technische Erweiterung des Krematoriums am Pragfriedhof mit dem Neubau zweier Ofenlinien. Eine ganzheitliche Optimierung des Krematoriums in Bezug auf Architektur, Energie, Technologie und Wirtschaftlichkeit ist wesentliche Grundlage der Planung und Umsetzung. Für die Baukosten werden 8,17 Mio. Euro netto (Kostengruppen 300 und 400) veranschlagt. Im Rahmen des VgV-Verfahrens soll nun ein Generalplaner mit einem Team aus Fachplanenden für die vorliegende Aufgabenstellung gefunden werden.
Erfüllungsort
- Ort
- 70191 Stuttgart
- Kreis
- Stuttgart
- Bundesland
- Baden-Württemberg
- NUTS
- DE111
Verlauf
- 29.03.2024 Ausschreibung veröffentlicht
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