Planungsleistungen Fachplanung Anlagengruppe 6 (Förderanlagen) § 53 (2) HOAI für die Zusammenlegung der Müllentsorgungsstationen durch einen Neubau und sodann Rückbau der bisherigen beiden Müllentsorg
Auftraggeber: Universitätsklinikum Düsseldorf · Düsseldorf
Universitätsklinikum Düsseldorf hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Düsseldorf am 03.03.2022 vergeben, Zuschlag an Ramboll Deutschland GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 255.132,64 €. Eingegangen: 2 Angebote.
Ramboll Deutschland GmbH Berlin
- Summe
- 255.132,64 €
- Angebote
- 2
- Zuschlag
- 03.03.2022
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 09.03.2022.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Planungsleistungen Fachplanung Anlagengruppe 6 (Förderanlagen) § 53 (2) HOAI für die Zusammenlegung der Müllentsorgungsstationen durch einen Neubau und sodann Rückbau der bisherigen beiden Müllentsorg
- Wo
- Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
- Laufzeit
- 01.12.2021 bis 30.08.2028
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 09.03.2022, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDie zwei bestehenden Müllentsorgungsstationen im Westen und Osten des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) sollen zu einer neuen Station im Westen, in unmittelbarer Nähe zur Einfahrt Nord, zusammengelegt werden. Diese Maßnahme ist zum wirtschaftlichen Betrieb der Abfallentsorgung erforderlich und ermöglicht den Rückbau der bisherigen Müllstationen. Das UKD betreibt zurzeit zwei Müllentsorgungsstationen. Hierüber werden die gesamten Entsorgungsgüter des Universitätsklinikums geleitet. Unter anderem handelt es sich hierbei um Lösemittel, Säuren, Laugen, Dämmmaterialien, Zytostatika, infektiöse Abfälle, Körper- und Organabfälle, Laborchemikalien, radioaktive Abfälle etc.. Zur Vermeidung von Transportwegen durch das Gelände des UKD und zur Schaffung von Synergien ist vorgesehen, die Müllentsorgungsstation Ost in Geb. 14.82 mit der vorhandenen Müllsammelstelle West Gebäude 18.22 an der …
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Die zwei bestehenden Müllentsorgungsstationen im Westen und Osten des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) sollen zu einer neuen Station im Westen, in unmittelbarer Nähe zur Einfahrt Nord, zusammengelegt werden. Diese Maßnahme ist zum wirtschaftlichen Betrieb der Abfallentsorgung erforderlich und ermöglicht den Rückbau der bisherigen Müllstationen. Das UKD betreibt zurzeit zwei Müllentsorgungsstationen. Hierüber werden die gesamten Entsorgungsgüter des Universitätsklinikums geleitet. Unter anderem handelt es sich hierbei um Lösemittel, Säuren, Laugen, Dämmmaterialien, Zytostatika, infektiöse Abfälle, Körper- und Organabfälle, Laborchemikalien, radioaktive Abfälle etc.. Zur Vermeidung von Transportwegen durch das Gelände des UKD und zur Schaffung von Synergien ist vorgesehen, die Müllentsorgungsstation Ost in Geb. 14.82 mit der vorhandenen Müllsammelstelle West Gebäude 18.22 an der Einfahrt Nord in einem Neubau zusammenzulegen. Das derzeit an dieser Stelle befindliche Gebäude 18.15 muss im Rahmen der Baufeldfreimachung rückgebaut werden. Durch den Neubau im Bereich der Einfahrt Nord können erhebliche Vorteile umgesetzt werden. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz sieht eine stringente Trennung von Papier und Pappe aus dem Hausmüll sowie Glas, Kunststoffe, Metalle, Holz usw. vor. Durch das neue Gebäude wäre es möglich, z.B. Papier / Pappe und Plastik etc. getrennt vom Hausmüll zu entsorgen. Neben der Einhaltung der Auflagen aus dem Kreislaufwirtschaftsgesetz werden der Umweltgedanke gestärkt und Kosten bei der Entsorgung eingespart. Das Raum- und Funktionsprogramm sieht einen Neubau mit LKW-Fahrflächen und diversen umbauten Räumlichkeiten für die verschiedenen Abfallfraktionen, Müllpressen, AWT-Ausstoßpunkte, Sortierbereiche etc. vor. Nach Errichtung des Neubaus sollen die bisherigen Müllstationen Ost und West rückgebaut werden. Im Rahmen des Neubaus und Rückbaus der bisherigen Müllstationen ist auch ein Umbau des bestehenden AWT(Automatische Warentransportanlage)-Systems (Hängebahn) erforderlich. Die Entsorgungsgüter werden künftig nicht mehr über die AWT in die bestehende Müllstation West, sondern in den Neubau gefahren. Hierfür sind 2 neue AWT-Ausstoßpunkte im Neubau vorgesehen. Kennzahlen des Neubaus. Gesamtfläche Wirtschaftshof einschließlich neuer Gebäude: ca. 2.500 m² NUF Gebäude ca. 1.250 m² Beschreibung vorhandene AWT-Anlage Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) betreibt auf seinem Campus in der Größe von ca. 40ha, eine Automatische Wagen Transportanlage (AWT-Anlage). Diese verknüpft die Klinik- und Funktionsgebäude mit dem Versorgungszentrum im Gebäude 17.21. Während der AWT-Betriebszeiten (365/15) werden täglich zwischen 06:00 Uhr - 21:00 Uhr in einem kombinierten System aus Elektrohängebahn, Fahrerlosem Transportsystem, speziellen AWT-Aufzügen und Bodenleitförderern vorhandene Edelstahl-Rollcontainer in einem unterirdischen Kanalnetz automatisch an über 90 AWT-Stützpunkte befördert. Mit 1250 Rollcontainern in unterschiedlichen Bauformen werden Speisen, Wäsche, Apotheken-, Steril- und Gebrauchsgüter direkt zu den Nutzern transportiert, sowie Müll und Schmutzwäsche von dort abgeholt. Dabei bildet die AWT-Anlage das Rückgrat der Versorgungslogistik und trägt essentiell zur Aufrechterhaltung des klinischen Betriebes im UKD bei. Die AWT-Anlage erledigt jährlich 780.000 Transportaufträge. Der Betrieb des AWT-Systems funktioniert automatisiert. Zu Wartungs- und Kontrollzwecken muss das Kanalsystem jedoch begangen werden. Hierfür sind sichere Bewegungsbereiche innerhalb der Kanäle vorhanden und farbig markiert. Das AWT-Kanalnetz ist stetig gewachsen und erstreckt sich inzwischen über 550m sowohl in Nord-Süd-Richtung als auch in Ost-West-Richtung und hat eine Gesamtlänge von zurzeit ca. 3,0 km.
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Düsseldorf
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA11
Verlauf
- 06.09.2021 Ausschreibung veröffentlicht
- 09.03.2022 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Ramboll Deutschland GmbH erhalten, Summe 255.132,64 €.
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