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Zuschlag erteilt Nur 1 Angebot Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) · veröffentlicht am 06.10.2021

Planungsleistung Erweiterung und Grundsanierung des Altbaus Grundschule Jülich-West

Auftraggeber: Stadt Jülich · Jülich

Stadt Jülich hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen im Kreis Düren am 20.05.2022 vergeben, Zuschlag an PlanBar Architektur GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 767.765 €. Eingegangen: 1 Angebot.

Zuschlag an

PlanBar Architektur GmbH Köln

Summe
767.765 €
Angebote
1 Nur 1 Angebot
Zuschlag
20.05.2022

Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 25.05.2022.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Ingenieur- und Planungsleistungen: Planungsleistung Erweiterung und Grundsanierung des Altbaus Grundschule Jülich-West
Wo
Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen
Wer kann anbieten
Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 25.05.2022, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

1955 wurde der 2-geschossige heutige Altbau mit insgesamt 8 Unterrichtsräumen und einem Verwaltungsbereich in Massivbauweise mit Satteldach errichtet. Im Kellergeschoss standen 2 Werkräume und ein allgemeiner Bäderbereich zur Verfügung. Weiterhin wurde dem Schulgebäude 1955 ein Anbau mit überdachter Pausenhalle und einer Außentoilettenanlage angegliedert. 2003 und 2004 wurden im Kellergeschoss sukzessive 3 Unterrichtsräume geschaffen, um dem seinerzeit akuten Raummangel entgegenzuwirken. Jedoch bestehen seitdem bei extremen Starkregenereignissen Probleme aufgrund von Überlastungen der Regenwassergrundleitungen und hohen Grundwasserständen. Dabei drückt das Wasser in die wannenartig ausgebildete, gepflasterte Außenfläche vor den Kellerklassen und dringt über die Klassenaußentüren in die Klassenräume hinein. Hier ist im Zuge der Grundsanierung geplant, durch Modellierung des …

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1955 wurde der 2-geschossige heutige Altbau mit insgesamt 8 Unterrichtsräumen und einem Verwaltungsbereich in Massivbauweise mit Satteldach errichtet. Im Kellergeschoss standen 2 Werkräume und ein allgemeiner Bäderbereich zur Verfügung. Weiterhin wurde dem Schulgebäude 1955 ein Anbau mit überdachter Pausenhalle und einer Außentoilettenanlage angegliedert. 2003 und 2004 wurden im Kellergeschoss sukzessive 3 Unterrichtsräume geschaffen, um dem seinerzeit akuten Raummangel entgegenzuwirken. Jedoch bestehen seitdem bei extremen Starkregenereignissen Probleme aufgrund von Überlastungen der Regenwassergrundleitungen und hohen Grundwasserständen. Dabei drückt das Wasser in die wannenartig ausgebildete, gepflasterte Außenfläche vor den Kellerklassen und dringt über die Klassenaußentüren in die Klassenräume hinein. Hier ist im Zuge der Grundsanierung geplant, durch Modellierung des Außengeländes, eine Art großflächige Regenwasser-Auffangmulde herzustellen und dadurch das Wasser vom Gebäude wegzuleiten. Diese Änderung wirkt wie ein Rückhaltebecken und schützt das Gebäudeinnere bei extremen Wetterlagen. Aufgrund des Gebäudealters, der Grundwasserstände und Bodenverhältnisse ist die Kellersituation bezüglich der Bauwerks-abdichtung zu untersuchen und zu beurteilen. Die horizontalen und vertikalen Bauwerksabdichtungen sind augenscheinlich intakt und wirksam, entsprechen jedoch altersbedingt nicht mehr den heutigen allgemein anerkannten Regeln der Technik. Ein entsprechend zu erarbeitendes, auch wirtschaftlich darstellbares Konzept, mit dem Ziel die Kellerklassen weiterhin zu erhalten, ist Teil der Planungsleistung. 2006 setzte die Verwaltung die notwendigen Maßnahmen zur brandschutztechnischen Ertüchtigung des Schulgebäude-Altbaus um. 2007 erfolgte eine Erweiterung des Schulgebäudes um eine OGS-Nutzung zu ermöglichen. Dieser Baumaßnahme mussten Außen-toilettenanlage und Pausenhallenanbau weichen. Eine neue Toilettenanlage wurde in den Erweiterungsbau integriert. 2020 erhielt der OGS-Erweiterungsbau einen zusätzlichen Speiseraum. 2019 wurde der aktualisierte Schulentwicklungsplan für die Stadt Jülich und das daraus resultierende Raumoptimierungskonzept vorgestellt. Für die GGS-West bedeutet dies nun eine Gebäudeerweiterung von 4 Unterrichtsräumen einschl. Nebenräumen. Die Chronologie der Grundschule zeigt auf, dass die Schule sich seit 1955 ständig räumlich vergrößert hat. Jedoch ist bis heute keine umfassende Sanierung des Altbautrakts realisiert worden. Die Energieeffizienz des Gebäudes entspricht weder dem heutigen Stand der Technik noch den Forderungen des aktuellen Gebäude-energiegesetzes. Beleuchtung, Beheizung, das gesamte wasserführende Rohrsystem sowie ein Großteil der Gebäudeverkabelung stammen noch aus dem Jahr 1955, ebenso Bodenbeläge und Türen. Raumakustische Maßnahmen in den Unterrichtsräumen und Fluren fehlen in Gänze. Ein annehmbares, zweckmäßiges Konzept bezüglich der Bauwerksabdichtung im Kellergeschoss (wie oben beschrieben) kann nur im Zusammenhang mit allen übrigen Planungsüberlegungen entwickelt werden. Im Zuge der Vorentwurfsplanung ist ein Schadstoffkataster aufgestellt worden. Ein darin wesentlicher und auf Abwicklung und Kosten der Baumaßnahme Einfluss nehmender Punkt ist die Feststellung von Asbestfasern in Wand- und Deckenputzflächen. Aus dem Beprobungsverlauf ergibt sich die Erkenntnis, dass Asbestfasern lediglich in partiell anzutreffenden Spachtelflächen vorhanden sind. Eine schlüssige Erklärung hierfür sind Spachtelarbeiten, die üblicherweise im Zuge von Maler- und/oder Renovierungsarbeiten vor 1993 durchgeführt wurden, um z.B. Bohrlöcher zu verschließen oder Unebenheiten auszugleichen. (Das Schadstoffkataster enthält auch die Schadstoffanalyse für Turnhalle und ehemaligem Schwimmbad. Diese sind jedoch nicht Bestandteil der hier anzubietenden Planungsleistungen.)

Erfüllungsort

Ort
nicht angegeben
NUTS
DEA26

Verlauf

  1. 06.10.2021 Ausschreibung veröffentlicht
  2. 25.05.2022 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat PlanBar Architektur GmbH erhalten, Summe 767.765 €.

Quellen Bekanntmachung auf TED ↗ Daten: TED – Tenders Electronic Daily, © Europäische Union, Weiterverwendung mit Quellenangabe. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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