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Zuschlag erteilt Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) · veröffentlicht am 29.03.2024

Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für Sanierung, Erweiterung und ggfs. Neubau des Gebäudes Kurparkterrasse / Kleine Bühne nebst Großem Sprudel, Los 2 - Leistungen der Tragwerksplanung

Auftraggeber: Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler · Bad Neuenahr-Ahrweiler

Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Bad Neuenahr-Ahrweiler am 28.03.2024 vergeben, Zuschlag an MSW Ingenieurgesellschaft mbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 94.815,80 €. Eingegangen: 3 Angebote.

Zuschlag an

MSW Ingenieurgesellschaft mbH Koblenz

Summe
94.815,80 €
Angebote
3
Zuschlag
28.03.2024

Quelle: Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de (CC0), veröffentlicht am 29.03.2024.

Angaben in Kürze

Aus den Feldern, ohne KI
Was
Ingenieur- und Planungsleistungen: Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für Sanierung, Erweiterung und ggfs. Neubau des Gebäudes Kurparkterrasse / Kleine Bühne nebst Großem Sprudel, Los 2 - Leistungen der Tragwerksplanung
Wo
Bad Neuenahr-Ahrweiler, Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz
Wer kann anbieten
Zuerst Teilnahmeantrag, danach geben nur ausgewählte Bewerber ein Angebot ab.
Laufzeit
01.02.2024 bis 31.12.2026

Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 29.03.2024, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden

Leistungsumfang

Beschreibung laut Bekanntmachung

Das Gebäude Kurparkterrasse / Kleine Bühne in der Stadt Bad Neuenahr, 1972 in massiver Bauweise erstellt, wurde durch die Flutkatastrophe 2021 in Keller und Erdgeschoss beschädigt. Die Gebäudesubstanz erscheint sanierbar. Zu planen ist daher vorzugsweise die Sanierung, ggfs. mit Erweiterung, ggfs. aber auch ein vollständiger Neubau. Die tragwerksplanerischen Bestandsunterlagen des Gebäudes wurden durch die Flutkatastrophe zerstört. Das KG wurde bereits weitgehend entkernt, das EG nur temporär wiederhergerichtet. Das OG ist vom Flutereignis nicht betroffen und derzeit durch aufgestellte Container erweitert. Die Fassade ist gemäß dem Schadensgutachten vom 20.12.2021 mit einer Kerndämmung ausgeführt. Es ist davon auszugehen, dass aufgrund der Flutkatastrophe betroffene Bereiche zu sanieren sind. Das Bestandsgebäude liegt im Heilquellenschutzgebiet Zone IIIa. Die daraus resultierenden …

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Das Gebäude Kurparkterrasse / Kleine Bühne in der Stadt Bad Neuenahr, 1972 in massiver Bauweise erstellt, wurde durch die Flutkatastrophe 2021 in Keller und Erdgeschoss beschädigt. Die Gebäudesubstanz erscheint sanierbar. Zu planen ist daher vorzugsweise die Sanierung, ggfs. mit Erweiterung, ggfs. aber auch ein vollständiger Neubau. Die tragwerksplanerischen Bestandsunterlagen des Gebäudes wurden durch die Flutkatastrophe zerstört. Das KG wurde bereits weitgehend entkernt, das EG nur temporär wiederhergerichtet. Das OG ist vom Flutereignis nicht betroffen und derzeit durch aufgestellte Container erweitert. Die Fassade ist gemäß dem Schadensgutachten vom 20.12.2021 mit einer Kerndämmung ausgeführt. Es ist davon auszugehen, dass aufgrund der Flutkatastrophe betroffene Bereiche zu sanieren sind. Das Bestandsgebäude liegt im Heilquellenschutzgebiet Zone IIIa. Die daraus resultierenden besonderen Anforderungen und Planungseinschränkungen sind zu beachten. Ebenfalls zu planen ist die Einbeziehung von Brunnenkammer und Brunnentechnik im Kellergeschoss. Mit Keller und den beiden Obergeschossen hat es eine Gesamt-BGF von etwa 2.500 m². Das Aufweisen von Optimierungspotentialen und Nutzungsoptionen ist ausdrücklich gewünscht und Bestandteil der Leistung. Im Sinne der Nachhaltigkeit ist die Instandsetzung des Bestandsgebäudes ökologisch verträglich, ökonomisch akzeptabel und sozio-kulturell zu planen. Dabei sollen über alle Leistungsphasen hinweg folgende Aspekte nach den anerkannten Regeln der Technik eingebunden werden: - Einbindung von Baustoffen und Produkten aus der Kreislaufwirtschaft - CO2 Reduzierung über den gesamten Lebenszyklus - Lebensdauer verlängernde Maßnahmen ermöglichen - Nachhaltiger Umgang mit dem Ende des Lebenszyklus im Sinne der Kreislaufwirtschaft. Die anrechenbaren Kosten betragen geschätzt: KG 300 Objektplanung 2.900.000 EUR netto KG 400 Technische Anlagen 1.557.000 EUR netto Aktuell liegen die tragwerksplanerischen Bestandsunterlagen des Gebäudes nicht vor. Die Baugenehmigung wurde bei dem Archiv der Kreisverwaltung angefragt. Ob in diesen weitergehenden Unterlagen oder Angaben zum Tragwerk ersichtlich sind, ist nicht abzusehen. Im südlichen Bereich zwischen dem Bestandsgebäude und der Oberstraße ist die Anlage einer Zuwegung geplant. Es ist geplant, diese für Kraftfahrzeuge bis zur Nutzungskategorie G (<160kN Gesamtgewicht auf zwei Achsen, EN 1991) zu nutzen. Entsprechend ist der Nachweis zu führen, dass die Bestandswände in diesem Bereich die daraus resultierenden Lasten aufnehmen können. Der Leistungsumfang umfasst teilweise neue Bauteile (Neues Vordach inkl. neuer Stützen, Aufstockung in Leichtbau z.B. Holzbauweise, Angedachte Kurkolonnaden zwischen dem Bestandsgebäude und Neubau) teilweise Nachweise des Bestands (Lasteinleitung und Weiterleitung Bereich neues Vordach und Aufstockung, Deckenloch/-löcher zwecks Einbringung der Anlagen zur Wasseraufbereitung u.a.). Bezüglich weiterer Einzelheiten wird verwiesen auf die Leistungsbeschreibung 0078, die Bestandteil der Vergabeunterlagen ist. Bezüglich der Leistungsbeschreibung orientiert sich die Auftraggeberin an den Vorgaben der HOAI 2021. Das Gebäude soll nach Möglichkeit als Effizienzgebäude 40 ertüchtigt werden. Die Maßnahme wird aus verschiedenen Fördermitteln öffentlich gefördert. Eine gesonderte Ausweisung der Kosten nach Förderwegen und Planalternativen ist erforderlich. Ausgeschrieben werden alle für die Fertigstellung der Maßnahme erforderlichen Planungs- und Bauüberwachungsleistungen ab der Leistungsphase 1, ggfs. unter Anrechnung erbrachter Leistungen aus Vorstudien.

Erfüllungsort

Ort
Bad Neuenahr-Ahrweiler
Bundesland
Rheinland-Pfalz
NUTS
DEB12

Verlauf

  1. 29.03.2024 Ergebnis veröffentlicht

Häufige Fragen

Wer hat den Auftrag bekommen?

Den Zuschlag hat MSW Ingenieurgesellschaft mbH erhalten, Summe 94.815,80 €.

Quellen Bekanntmachung auf oeffentlichevergabe.de ↗ Daten: Bekanntmachungsservice, Lizenz CC0. Namen und persönliche Kontaktdaten von Ansprechpersonen entfernen wir automatisch. Ist uns etwas entgangen? Fehler melden

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