Planung der Förderanlagenabschlüsse (FAA) im AWT-Kanalsystem
Auftraggeber: Universitätsklinikum Düsseldorf · Düsseldorf
Universitätsklinikum Düsseldorf hat den Auftrag für Ingenieur- und Planungsleistungen in Düsseldorf am 02.11.2021 vergeben, Zuschlag an Ramboll Deutschland GmbH. Zuschlagssumme nach den Angaben der Bekanntmachung: 102.528,31 €. Eingegangen: 2 Angebote.
Ramboll Deutschland GmbH Hamburg
- Summe
- 102.528,31 €
- Angebote
- 2
- Zuschlag
- 02.11.2021
Quelle: Bekanntmachung auf TED (© Europäische Union), veröffentlicht am 10.11.2021.
Angaben in Kürze
Aus den Feldern, ohne KI- Was
- Ingenieur- und Planungsleistungen: Planung der Förderanlagenabschlüsse (FAA) im AWT-Kanalsystem
- Wo
- Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen
- Wer kann anbieten
- Jedes Unternehmen, das die Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllt.
- Laufzeit
- 11.10.2021 bis 01.10.2024
Automatisch aus den Feldern der Bekanntmachung vom 10.11.2021, ohne KI. Die Branche ordnen wir selbst zu. Maßgeblich ist die Bekanntmachung. Original lesen ↗ · Fehler melden
Leistungsumfang
Beschreibung laut BekanntmachungDas Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) betreibt auf seinem Campus in der Größe von ca. 40ha, welches durch die Autobahn A46, die Bundesstraße B8 sowie die Mooren- und Himmelgeister Straße begrenzt wird, eine Automatische Wagen Transportanlage (AWT-Anlage). Diese verknüpft die Klinik- und Funktionsgebäude mit dem Versorgungszentrum im Gebäude 17.21. Während der AWT-Betriebszeiten (365/15) werden täglich zwischen 06:00 Uhr - 21:00 Uhr in einem kombinierten System aus Elektrohängebahn, Fahrerlosem Transportsystem, speziellen AWT-Aufzügen und Bodenleitförderern vorhandene Edelstahl-Rollcontainer in einem unterirdischen Kanalnetz automatisch an über 90 AWT-Stützpunkte befördert. Mit 1250 Rollcontainern in unterschiedlichen Bauformen werden Speisen, Wäsche, Apotheken-, Steril- und Gebrauchsgüter direkt zu den Nutzern transportiert, sowie Müll und Schmutzwäsche von dort abgeholt. Dabei …
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Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) betreibt auf seinem Campus in der Größe von ca. 40ha, welches durch die Autobahn A46, die Bundesstraße B8 sowie die Mooren- und Himmelgeister Straße begrenzt wird, eine Automatische Wagen Transportanlage (AWT-Anlage). Diese verknüpft die Klinik- und Funktionsgebäude mit dem Versorgungszentrum im Gebäude 17.21. Während der AWT-Betriebszeiten (365/15) werden täglich zwischen 06:00 Uhr - 21:00 Uhr in einem kombinierten System aus Elektrohängebahn, Fahrerlosem Transportsystem, speziellen AWT-Aufzügen und Bodenleitförderern vorhandene Edelstahl-Rollcontainer in einem unterirdischen Kanalnetz automatisch an über 90 AWT-Stützpunkte befördert. Mit 1250 Rollcontainern in unterschiedlichen Bauformen werden Speisen, Wäsche, Apotheken-, Steril- und Gebrauchsgüter direkt zu den Nutzern transportiert, sowie Müll und Schmutzwäsche von dort abgeholt. Dabei bildet die AWT-Anlage das Rückgrat der Versorgungslogistik und trägt essentiell zur Aufrechterhaltung des klinischen Betriebes im UKD bei. Die AWT-Anlage erledigt jährlich 780.000 Transportaufträge. Der Betrieb des AWT-Systems funktioniert automatisiert. Zu Wartungs- und Kontrollzwecken muss das Kanalsystem jedoch begangen werden. Hierfür sind sichere Bewegungsbereiche innerhalb der Kanäle vorhanden und farbig markiert. Das AWT-Kanalnetz ist stetig gewachsen und erstreckt sich inzwischen über 550m sowohl in Nord-Süd-Richtung als auch in Ost-West-Richtung und hat eine Gesamtlänge von zurzeit ca. 3,0 km. Da zukünftig vorgesehen ist, weitere neue Gebäude mit der AWT-Anlage zu erschließen, wurde von der Bauaufsicht ein zukunftsfähiges Gesamtbrandschutzkonzept gefordert. In Zusammenarbeit mit einem Brandschutz Sachverständigen wurde ein Gesamtkonzept für die AWT-Anlage entwickelt, welches u.a. die Themen Brandabschnitte, sowie Brand- und Rauchübertragung behandelt. Dieses Brandschutzkonzept gilt als Grundlage und wird in eine Genehmigungsplanung überführt, welche in Abstimmung mit den Fachplanungen die formulierten Vorgaben des Brandschutzes umsetzt. Hierbei sind vor allem Brand- und Rauchübertragungen von und in Gebäude zu verhindern, welche an das AWT-Kanalnetz angeschlossen sind. Des Weiteren sind die Brandabschnittslängen sowie die damit verbundenen Fluchtweglängen im Kanalnetz nach den Vorgaben des Brandschutzkonzeptes anzupassen. Daraus ergeben sich zusätzliche Förderanlagenabschlüsse, welche durch 2-flüglige Feuerschutzabschlüsse im Zuge bahngebundener Förderanlagen (FAA) gemäß VV TB NRW erzielt werden. Bereits bei der Planung ist zu berücksichtigen, dass das AWT-System täglich von 6.00 Uhr bis 21.00 Uhr in Betrieb ist und durch die erforderlichen Arbeiten nicht beeinträchtigt werden darf. Für die Themenbereiche des Brandschutzkonzeptes -Brandabschnitte sowie Brand- und Rauchübertragung-müssen im AWT-Kanal die vorhandenen Feuerschutzabschlüsse erneuert bzw. ergänzt werden. Insbesondere sind hierfür folgende fachplanerischen Leistungen zu erbringen: - Erneuerung von vorhandenen FAA´s - Einbau von neuen zuzsätzlichen FAA´s - Einbau von Freifahrtsteuerungen - Anpasssung der EHB-Fahrschiene - Anpassung der AWT-Elektroinstallationen - Änderung der AWT-Anlagensteuerung mit Automatisierungstechnik Fabr. Siemens und Fabr. Moeller - Anpassung des Datenübertragungssystems - Anpassung des Leitsystems - Änderung der Anlagendokumentation - Abnahme durch einen Prüfsachverständigen
Erfüllungsort
- Ort
- nicht angegeben
- Kreis
- Düsseldorf
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- NUTS
- DEA11
Verlauf
- 10.08.2021 Ausschreibung veröffentlicht
- 10.11.2021 Ergebnis veröffentlicht
Häufige Fragen
Wer hat den Auftrag bekommen?
Den Zuschlag hat Ramboll Deutschland GmbH erhalten, Summe 102.528,31 €.
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